Laute Stimmen gegen rechte Stimmen
Die Proteste gegen die AfD Anfang des Jahres waren die größte soziale Protestwelle der Bundesrepublik. Angesichts des Rechtsschwungs bei den Europawahlen fragen sich viele jetzt: Haben sich die Demos nicht gelohnt?
Die Proteste gegen die AfD Anfang des Jahres waren die größte soziale Protestwelle der Bundesrepublik. Angesichts des Rechtsschwungs bei den Europawahlen fragen sich viele jetzt: Haben sich die Demos nicht gelohnt?
Populismus in anderem Licht: Der Politikwissenschaftler Philip Manow meint, eine bestimmte Form liberaler Demokratie habe ihre oft beklagte Krise selbst hervorgebracht. Was ist die Konsequenz?
Der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah will nicht alle SS-Angehörigen zu Verbrechern erklären. Das brachte für Marine Le Pen das Fass zum Überlaufen: Keine Fraktion mit der AfD mehr, heißt es jetzt.
Die Delegierten wählen ihren Vorsitzenden abermals an die Spitze der Partei. In seiner Rede zeigt sich Friedrich Merz entschlossen. Die Union sei „wieder bereit“, Verantwortung zu übernehmen.
Der Bundespräsident hat die Seite eins der ersten F.A.Z. gelesen – und sieht sich bestätigt. Der Kampf gegen Extremismus richtet sich gegen Diktatoren, aber auch gegen Unwahrheit, Vermassung, Trägheit und Unduldsamkeit.
Fast 60 Prozent der befragten Thüringer sehen Deutschland durch Ausländer „in einem gefährlichen Maße überfremdet“. Mehr als die Hälfte haben Zweifel an der Grundgesetztreue von Muslimen.
In immer mehr Ländern dominieren Populisten die Politik. Eine Studie beziffert die wirtschaftlichen Schäden. Ein Gastbeitrag.
So denken die Deutschen über die Grünen. Der EU-Gipfel soll ein Signal der Unterstützung für die Ukraine senden. Netanjahu hält weiter an einer Offensive in Rafah fest. Der F.A.Z.-Newsletter.
Symbiose zwischen Weiblichkeit und Populismus: Warum rechte Frauen gerade international so erfolgreich sind. Der globale Höhenflug des rechten Populismus ist auch seinem weiblichen Antlitz zu verdanken .
Die hessische AfD will einen Corona-Untersuchungsausschuss einsetzen. Das dient vor allem der Skandalisierung. Dass die Fraktion die damit verbundene Arbeit wirklich auf sich nimmt, ist unwahrscheinlich.
Vor ein paar Tagen hatte die Wissenschaftsjournalistin in einem Video den Eindruck erweckt, sie werde in die Politik gehen. Nun löst sie auf: Das Video war ein Experiment.
Nach dem Willen der Bürgermeisterin Anne Hidalgo soll das Abstellen großer Autos in Paris teurer werden. Dieser Kurs gegen die SUV ist kein Vorbild für eine gelungene Verkehrswende.
Es gibt Rechtschreibregeln, und es gibt einen Rat, der sie festlegt. Doch dessen Empfehlungen zur „geschlechtergerechten“ Sprache sind wachsweich – und öffnen auch den Genderzeichen bald Tür und Tor.
Jan-Holm Sussieck schreibt über den Populismusvorwurf. Ein Vorwurf, der nicht nur inflationär verwendet, sondern teils einseitig betrachtet wird.
Wirtschaftspolitisch ist der Populismus keine Alternative. Studien zeigen seinen ökonomischen Misserfolg über längere Zeiträume – ob in Europa oder in Lateinamerika. Das stört aber viele Wähler nicht.
Das Haupthaar rechter Populisten erfüllt viele Funktionen: Es dient als Markenzeichen, Schutzschild, Clownskostüm und unübersehbares Symbol der Respektlosigkeit.
Populistische Parteien haben viel Zulauf, dabei ist die Wählerschaft aber sehr divers. Es gibt aber eine Gemeinsamkeit, und die hat etwas mit „Abgehängtsein“ zu tun.
Mit dem überraschenden Wahlsieg von Geert Wilders rückt ein weiteres europäisches Land nach rechts. Was das für die Stabilität der Europäischen Union bedeutet, besprechen wir mit dem EU-Korrespondent der FAZ, Thomas Gutschker.
Demokratie bedeutet, mit großem Einsatz um die Mehrheit der Stimmen zu kämpfen. Und nicht das ganze Wertegesäusel des Guten, Wahren und Schönen.
Populismus und der Glaube an Verschwörung sind einer neuen Studie zufolge in Deutschland weit verbreitet. Ein Fünftel der Deutschen glaubt demnach, dass Massenmedien die Bevölkerung „systematisch belügen“.
Systemwechsel statt Klimawandel: Welche Vorstellung von Demokratie hat die Letzte Generation? Victor Klemperer trieb schon 1949 um, was es mit den Aktivisten auf sich hat. Die Frage stellt sich heute neu. Ein Gastbeitrag.
Der Populismus hat der Globalisierung den Krieg erklärt. Gewonnen hat er ihn trotz allen Furors noch lange nicht.
Rainer Dulger verteidigt die von der Mindestlohnkommission beschlossene Erhöhung um 41 Cent. Mehr sei gefährlich, kontert der Arbeitgeberpräsident den lauten Reformrufen von Grünen, Gewerkschaften und Sozialverbänden.
Beim Ironman werden im Ziel auf dem Römerberg alle gefeiert. Die vom Ministerpräsidenten angekündigte Wolfsjagd wird nicht so einfach. Und ein unbestechliches Bundesamt begeht ein Jubiläum. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Gar nicht so weit von Rezepten Sarah Wagenknechts entfernt: Chantal Mouffe arbeitet immer noch am Populismus von der richtigen Seite.
Der liberale britische Historiker Timothy Garton Ash erklärt, warum die Reichen für Europas Zukunft zahlen müssen. Und was Olaf Scholz tun muss, um sich einen Platz in der Reihe der großen Staatsmänner zu sichern.
Noch vor zwei Jahren waren laut „Thüringen-Monitor“ knapp zwei Drittel der Befragten mit der Demokratie zufrieden. Auch das Vertrauen in die Bundesregierung sinkt.
Vor Vertretern von Regierung kritisiert der Papst in Ungarn den Populismus. Präsidentin Novák preist ihn dennoch als „Verbündeten“.
Wie aus Angst, Abscheu, Ressentiment und Liebe eine emotionale Grammatik des Populismus wird – ein Gespräch mit der Soziologin Eva Illouz über antidemokratische Gefühlspolitik und die Israelisierung der Welt.
Thüringens CDU-Chef Mario Voigt ist auch Vizechef der CDU-Grundsatzprogrammkommission. Im Interview erklärt er, warum und wie sich die Union erneuern muss – und was er von der Politik der Ampel hält.
Greta Thunberg macht Lützerath zu einem Ort, an dem sich angeblich Gut und Böse gegenüberstehen und um das Schicksal der Erde ringen. Mit solchem Klimapopulismus rettet man die Welt ganz sicher nicht.
Demokratie kann nicht allein das höchste politische Ziel sein. Ohne den Liberalismus droht sie, von den Feinden der Freiheit vereinnahmt zu werden.
Rechtspopulisten gewinnen eine Wahl nach der anderen. Mit dem Wohlstand geht es danach oft bergab.
Um das nächste Entlastungspaket wird schon munter gestritten: Die Politik will den Bürgern helfen und gleichzeitig die Staatskasse schonen.
Der Bundesfinanzminister ist von der Idee nicht begeistert und warnt vor Populismus.
Nach dem Web 2.0 soll jetzt das Web3 die Ökonomie demokratisieren und Macht dezentralisieren. Doch die Krypto-Projekte wären das Ende der Politik. Ein Gastbeitrag.