Woher kommt der neue Populismus?
Trump, Salvini, Le Pen: In vielen Demokratien bekommen extremere Politiker mehr Zuspruch. Was das mit Migration, Globalisierung und Gleichheit zu tun hat, haben diese vier Autoren analysiert.
Trump, Salvini, Le Pen: In vielen Demokratien bekommen extremere Politiker mehr Zuspruch. Was das mit Migration, Globalisierung und Gleichheit zu tun hat, haben diese vier Autoren analysiert.
Antisemitismus wurzelt tief in der europäischen Kultur. Wer in Deutschland für sein Erstarken verantwortlich ist, ist eindeutig: die AfD.
Auf den ersten Blick könnte der Rechtspopulismus als Manifestation des altbekannten Autoritarismus durchgehen. Begreift man den Populismus indes als grundsätzlich misstrauende und paranoide, vor allem aber tendenziell antiautoritäre Bewegung, lassen sich viele Phänomene viel besser erklären.
Rechtspopulismus könnte als Manifestation des Autoritarismus durchgehen. Die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay fragt, ob sich viele Phänomene nicht besser erklären lassen, wenn man ihn als tendenziell antiautoritäre Bewegung begreift.
Rechtspopulismus könnte als Manifestation des Autoritarismus durchgehen. Die neue Folge des Podcasts F.A.Z. Essay fragt, ob sich viele Phänomene nicht besser erklären lassen, wenn man ihn als tendenziell antiautoritäre Bewegung begreift.
Die Ursache von Rechtspopulismus ist nicht in der wachsenden Migration zu finden – sagt eine neue Studie aus Dresden. Eine strengere Asylpolitik allein wird demnach nicht zu weniger Populismus führen.
Im Süden Europas ist der Populismus tendenziell links, im Norden Europas tendenziell rechts. Was das mit den jeweiligen Politischen Ökonomien und der Globalisierung zu tun hat, erfahren Sie in der neuen Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.
Im Süden Europas ist der Populismus tendenziell links, im Norden Europas tendenziell rechts. Was das mit den jeweiligen Politischen Ökonomien und der Globalisierung zu tun hat, erfahren Sie in der neuen Folge des Podcasts F.A.Z. Essay.
Panikattacken, Ängste und Depressionen nehmen zu. Dabei geht es den Menschen wirtschaftlich so gut wie nie zuvor. Kann es sein, dass wir verlernt haben, unsere eigene Machtlosigkeit zu ertragen?
Auf dem Straßenfest oder im ICE – die Linksliberalen treffen nur noch auf ihresgleichen. Was sie für Vielfalt halten, ist bunte Eintönigkeit. Die politischen Folgen sind verheerend. Ein Essay aus dem Jahr 2018.
Nie war die Kunst cooler als in den Bildern von Ed Ruscha. Und nie war Ruschas Kunst so kritisch wie jetzt in Wien. Im Gespräch äußert er seine Sorge um Amerika.
Im ständigen Meinungskampf übersieht man, dass es um Meinungen gar nicht geht, sondern um Geltung: eine Ehrenrettung der Autorität.
Donald Trumps politisches Entertainment versetzt seine Anhänger in einen Zustand der aggressiven Gruppenekstase. Ihre Energie speist sich aus der Dynamik der Spaltung, die der Präsident betreibt.
Veränderung geschieht so eher nie als jetzt: Georg Schmiedleitner verkompliziert die Komödie „Der Kandidat“ nach Carl Sternheim und Gustav Flaubert am Wiener Akademietheater.
Die Grünen im Aufwind? Tarek Al-Wazir möchte lieber den Wahltag abwarten, da er weiß, dass Stimmungen noch keine Stimmen sind.
Was Orbán, Erdogan und Kaczynski mit demokratischen Mitteln politisch ins Werk setzen, hat im Ergebnis mit Demokratie nichts mehr zu tun. Daher führt auch der historisch ohnehin belastete Begriff „illiberale Demokratie“ in die Irre. Doch wie davon sprechen, wenn Staatsformen mit Absicht manipuliert werden?
Mit Populismus, Elitenkritik und Nationalismus lassen sich wirtschaftliche Zusammenhänge nicht einfach außer Kraft setzen. Das scheint die italienische Regierung nicht zu verstehen.
Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland ist einer der wenigen, die sich zum Populismus bekennen. Er will für die Interessen der Mehrheit einstehen, doch die Mehrheit will nicht hinter ihm stehen. Ein Kommentar.
Warum ist der Populismus entstanden und worauf reagiert er? Ein Gastbeitrag des AfD-Parteivorsitzenden Alexander Gauland.
Das Misstrauensvotum gegen Merkels Mann an der Unions-Fraktionsspitze soll eine demokratische Meisterleistung sein. Das Misstrauensvotum der AfD und ihrer Wähler gegen die etablierten Parteien gilt dagegen als gefährlich. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Teilen und herrschen: Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Roberto Simanowski über Demokratie im Internetzeitalter und darüber, wie uns Gedichte retten können.
Den diskursiven, von Kompromissen gekennzeichneten Modus der Politik zu verteidigen, heißt nicht, ihm alles zuzutrauen. Mit Wertkonflikten tut er sich schwer, mit Identitätskonflikten noch schwerer. Ohne sich wirklich Rechenschaft darüber abgelegt zu haben, was es tat, hat sich Deutschland durch die Migrationspolitik beträchtliche Risiken aufgeladen. Sie geben dem Thema „Verteidigung der Politik“ eine ganz neue Dimension.
Nach dem WM-Desaster spricht sich nun auch der ehemalige DFB-Sportdirektor für Veränderungen im Führungsgremium aus. Bayern-Boss Rummenigge erneuert derweil seine Kritik an Grindel.
Ausgerechnet der smarte Emmanuel Macron bricht jetzt Lanzen für den Populismus. Es wäre bedauerlich, wenn der Präsident über die eigentlich unbedeutende Personalie Benalla das Vertrauen vieler Franzosen verspielt.
In Aix-en-Provence ist man für vieles offen, nur nicht für populistische Ideologie auf der Bühne. Ein Gespräch mit dem Intendanten Bernard Foccroulle.
Im Süden Europas ist der Populismus tendenziell links, im Norden Europas tendenziell rechts – eine Folge der unterschiedlichen Verletzbarkeit der jeweiligen Politischen Ökonomien durch die Globalisierung.
Es bringt nichts, dauernd auf die Populisten zu schimpfen. In einem haben sie sogar recht: Eine Alternative zur nationalen Identität ist im Westen nicht in Sicht. Ein Gastbeitrag.
88 Tage nach der Wahl legten Regierungschef Conte und seine Minister vor Staatspräsident Mattarella den Amtseid ab. Nach dem politischen Tauziehen der vergangenen Wochen hoffen manche Bürger nun auf das Beste.
Italiens Präsident hat sich gegen Euro-Gegner und Deutschland-Hasser gestellt. Doch nun droht womöglich schon im Herbst mit noch größerer Wucht, was Mattarella vermeiden wollte: die Konfrontation mit der EU. Ein Kommentar.
Schon vor der Wahl hatte er den Aufstand der Enttäuschten „legitim“ genannt. Jetzt spricht der amerikanische Philosoph Michael Sandel in Berlin. Seine Botschaft: Wir selbst sind Teil des Populismus.
Der Ablauf der Protestaktionen gegen das Montagsspiel in der Fußball-Bundesliga war ein voller Erfolg. Die organisierte Fan-Szene hat ein großes Argument geliefert, auch in Zukunft ernst genommen zu werden.
Sollten Medien überhaupt so viel über Populismus berichten? Oder stärkt allein das schon die Populisten? Forscher an der Uni Mainz sind solchen Fragen nachgegangen. Mit überraschendem Ergebnis.
Populisten nehmen für sich in Anspruch, den wahren Willen des Volkes erkannt zu haben. Es gibt aber weder ein homogenes Volk, noch die absolute Wahrheit. Zwei Wege sind hilfreich als Rezept gegen Populismus. Ein Gastbeitrag.
F.A.Z.-Digitalchef Mathias Müller von Blumencron streitet mit dem Youtuber LeFloid über die AfD, Wut im Netz und die Rolle der Medien. Im Anschluss geben „Die Lochis“ ein Wohnzimmerkonzert. Sehen Sie hier den Livestream.
Wie konnte Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten werden? Welche Rolle spielt der Populismus dabei – und warum ist er seit einigen Jahren so erfolgreich? Der renommierte Politologe Francis Fukuyama liefert Antworten.
Populistisch sein bedeutet, politische Überzeugungen aufzugeben und dem Volk nach dem sogenannten Maul zu reden. Aber kann das Volk selbst populistisch sein - wie eine Bertelsmann-Studie voraussetzt?