Wer löst das Taiwan-Paradox?
Während Peking mit Krieg droht, lassen die Bewohner der Insel die ethnonationalen Kategorien des Festlands immer weiter hinter sich. Nur noch fünf Prozent sehen sich heute als Chinesen.
Während Peking mit Krieg droht, lassen die Bewohner der Insel die ethnonationalen Kategorien des Festlands immer weiter hinter sich. Nur noch fünf Prozent sehen sich heute als Chinesen.
Der Kreml versucht andere Bündnisse als Alternative zu G7 und NATO aufzubauen. Auf China kann Wladimir Putin dabei bauen. Auch ehemalige Sowjetrepubliken versucht er zu gewinnen.
In Photovoltaikanlagen steckt ein Rohstoff, der nach Ansicht von Fachleuten in China mit Hilfe von Zwangsarbeit und Kohlestrom gewonnen wird. Das wirft einen Schatten auf den Klimaschutz in Deutschland.
Pünktlich zum Jahrestag der Übergabe an China erscheint eine Geschichte Hongkongs. Eine Sammlung hilfreicher historischer Hintergründe und fragwürdiger Blicke auf die Gegenwart.
Vor dem Hintergrund der strengen Corona-Regeln in China haben EU-Firmen die Regierung in Peking zu einem Kurswechsel aufgerufen.
Als Folge der westlichen Sanktionen ändern sich die Rohstoff-Lieferungen dramatisch: Moskau ist nun Pekings bedeutendster Öllieferant und hat seine Kohleexporte nach Indien vervielfacht.
Willkür in Peking, Technik in Taiwan, Luxus in Hongkong: Ein Erfahrungsbericht über drei Mal Quarantäne in drei politischen Systemen.
Der Fall des russischen Jungstars Kamila Walijewa hat für ein Umdenken im Eiskunstlaufen gesorgt. Nun lobt Katarina Witt das Anheben des Mindestalters. Dennoch bleibt die Zukunft des Sports ungewiss.
Die neue Sprachregelung könnte die Gefahr von ungewollten Zusammenstößen erhöhen. Auch im Luftraum über dem Südchinesischen Meer hat die Gefahr von Fehlkalkulationen zugenommen.
Washington und seine Verbündeten tun gut daran, China von einer Invasion Taiwans abzuschrecken. Zwischen Amerika und China herrscht tiefstes Misstrauen. Immerhin sprechen sie noch miteinander.
Nach einem Corona-Ausbruch in einer Pekinger Kneipe haben die chinesischen Behörden eine Testkampagne für Millionen von Menschen gestartet. Für Tausende Kontaktpersonen wurde außerdem ein Lockdown verhängt.
In Singapur droht der chinesische Verteidigungsminister Taiwan offen mit Krieg, wenn es seine Unabhängigkeit erklären sollte. Dass die Gefahr einer Invasion zunimmt, liegt vor allem an vier Entwicklungen.
Vor 25 Jahren hatten die Briten die Kronkolonie an China zurückgegeben. Die Kommunisten haben ihre Versprechen gebrochen.
Würden die Beziehungen zu China weiter belastet, sei das für den beiderseitigen Wissensaustausch schädlich, so die EU-Handelskammer in Peking. Allerdings tun sich jetzt schon manche Branchen schwer, sich in China zu engagieren.
Der Weltverband hebt das Mindestalter für Eisläufer an – und reagiert so auf die Kontroverse um die Russin Kamila Walijewa bei den Olympischen Spielen in Peking. Die Reaktionen aus Russland sind gemischt.
Die Ausbeutung ethnischer Minderheiten ist fester Bestandteil von Pekings Wirtschaftsplänen für Xinjiang. Das geht aus Regierungsdokumenten hervor, die der Anthropologe Adrian Zenz ausgewertet hat.
Die Regierung in Peking will im Weltall in einer Liga mit den USA spielen. Der Bau der ersten eigenen Raumstation „Tiangong“ wird deshalb mit hohem Tempo vorangetrieben.
Die Polizei in Hongkong verbietet die Erinnerung an die Proteste vom Tiananmen-Platz und deren blutige Niederschlagung vor 33 Jahren. Manche wagen es trotzdem, Kerzen zu entzünden.
Die deutsche Autoindustrie muss ihr Geschäft in der Volksrepublik neu ordnen. Mit Folgen für die Kunden.
Australien hat sich eine neue Regierung gewählt. Sie steht für einen Neuanfang. Der wird schwerer, als es aussieht.
30 chinesische Militärflugzeuge dringen in die Luftverteidigungszone Taiwans ein. Eigentlicher Adressat dieser Muskelspiele ist der amerikanische Präsident. Die Taiwanfrage hat Eskalationspotential.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr schickt Peking eine große Zahl von Flugzeugen, um seinen Anspruch auf die Insel zu untermauern und die taiwanische Luftwaffe unter Druck zu setzen.
Chinas geplantes Abkommen mit zehn Staaten im Pazifik ist erst einmal gescheitert. Kein Wunder, denn eine Zusammenarbeit mit Peking kann problematisch werden.
Nach dem Besuch der Hohen Kommissarin für Menschenrechte in China richten sich alle Blicke auf einen Bericht der UN.
Die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen steht wegen ihrer China-Reise in der Kritik. Am Samstagnachmittag will sie eine Bilanz ziehen. Die Vereinigten Staaten kritisieren, dass sie überhaupt dort war.
Putins Krieg in Europa mag amerikanische Ressourcen binden. Washington stellt aber klar, dass es China und die Bedrohungen durch das Land nicht aus den Augen verliert.
Ukrainekrieg, Pekings Lockdown-Politik und der Klimawandel: Das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigt, dass die Globalisierung nicht tot ist. Sie wird sich aber verändern – und komplizierter werden.
Hongkong war einst der Stolz Chinas. Seit die Insel von Politik und Pandemie beherrscht wird, sinken die Preise.
Jahrelang rangen die Pazifikinseln um Aufmerksamkeit. Nun will Peking sie vereinnahmen. Australien hält auf den letzten Metern dagegen.
Peking strebt Kooperationen in Sicherheitsfragen mit zehn Inselstaaten an. Einige von ihnen bekommen Besuch von Chinas Außenminister Wang Yi. Australien ist alarmiert.
In einem Videogespräch mit UN-Menschenrechtskommissarin Bachelet erklärt Chinas Staatschef: „Länder brauchen keine gängelnden Lektoren.“ Zuvor sorgten Enthüllungen zur Masseninternierung von Uiguren für Aufsehen.
Das westliche Modell, internationale Beziehungen zu organisieren, gründet auf Freiheit, Souveränität und Gleichberechtigung. Deshalb wollen es Russland und China zerstören. Ein Gastbeitrag.
Michelle Bachelet wurde einst selbst interniert. Jetzt reist die Hohe Kommissarin für Menschenrechte durch Xinjiang, wo Uiguren in Lager gesteckt werden. Ein Datenleak drängt sie zu einer klaren Stellungnahme.
Der amerikanische Präsident Joe Biden hat Taiwan abermals militärische Unterstützung gegen China zugesichert. Peking reagierte empört. Dabei ist die US-Politik laut Verteidigungsministerium in dieser Frage nicht neu.
Amerikas Präsident sichert bei seinem Treffen mit Japans Premierminister Fumio Kishida Taiwan abermals zu, im Falle eines chinesischen Angriffs zur Hilfe zu eilen. Peking reagiert umgehend.
Die Politik in Baden-Württemberg fordert: Die Wirtschaft soll sich unabhängiger machen von China. Eine F.A.Z.-Umfrage zeigt: Die Industrie denkt nicht dran – und setzt voll auf Peking.