Pedro Sánchez zum zweiten Mal gescheitert
Spanien wird weiterhin von der geschäftsführenden Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy geführt. Noch zwei Monate Zeit für eine Regierungsbildung – sonst Neuwahlen.
Spanien wird weiterhin von der geschäftsführenden Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy geführt. Noch zwei Monate Zeit für eine Regierungsbildung – sonst Neuwahlen.
Spaniens Konservative und Linke lassen den Traum des Sozialisten Sánchez von der Wahl zum Regierungschef platzen. Aber das ist noch nicht das Ende für ihn.
Wie in Griechenland gefährdet in Portugal und Spanien die Politik die wirtschaftliche Erholung. Portugals Ministerpräsident sagt das Richtige, tut dann aber das Falsche.
Der Sozialist Pedro Sánchez möchte Spanien regieren – doch der Weg dahin wird nicht einfach werden.
Der amtierende Ministerpräsident Rajoy verfügt im spanischen Parlament über keine Mehrheit. König Felipe hat nun den Sozialisten Sánchez mit der Bildung einer Regierung beauftragt. Die Phase der „Unregierbarkeit“ ist damit aber keineswegs vorüber.
Spaniens scheidender Ministerpräsident ist daran gescheitert, eine neue Regierung zu bilden. Er hat offiziell abgelehnt, sich der nötigen Vertrauensabstimmung im Parlament zu stellen.
Die Systemgegner sind im System. In Spanien ist nicht nur der Aufschwung in Gefahr, der auf fragilen Fundamenten steht.
Mariano Rajoy hat sich zu einem ersten Sondierungsgespräch mit dem Vorsitzenden der Sozialisten getroffen. Der will eine Wiederwahl des konservativen Ministerpräsidenten weder unterstützen noch tolerieren.
Nach Jahren der Wirtschaftskrise und hoher Jugendarbeitslosigkeit ist es eine Wahl von historischer Bedeutung. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zur heutigen Parlamentswahl in Spanien.
In der Wählergunst liegt die konservative Partei von Spaniens Regierungschef Rajoy vorne - das liegt aber nicht an ihrem unbeliebten Spitzenkandidaten. Übernimmt seine Stellvertreterin nach der Wahl an diesem Sonntag die Macht in Madrid?
Alle vierzig Jahre passiert in Spanien etwas Wichtiges, Historisches. Jetzt ist es wieder so weit: Zur Wahl am Sonntag tritt eine neue Generation an, die Politik wird komplizierter, vielleicht auch besser.
Die Fernsehdebatte zwischen den Kandidaten der beiden Traditionsparteien in Spanien wird zu einer rhetorischen Schlammschlacht. Zum Vorteil der neuen Rivalen Ciudadanos und Podemos, die nicht eingeladen waren.
In Spanien macht eine Zeitung dem Fernsehen vor, wie man im Internet eine Wahldebatte führt: Bei „El País“ steigen junge Kandidaten in den Ring. Premierminister Rajoy hingegen traut sich nicht in Studio.
Separatistische Parteien haben bei den katalanischen Wahlen an diesem Sonntag gute Chancen auf eine Mehrheit. Die spanische Regierung will deshalb die Kompetenzen des Verfassungsgerichts erweitern - was nicht nur in Katalonien heftig kritisiert wird.
Beim Toro-de-la-Vega-Turnier soll an diesem Dienstag wieder ein Stier sterben. Der sozialistische Bürgermeister von Tordesillas ist für den Kampf - und bekam schon Morddrohungen. Den Stier lässt er mit besonderen Mitteln vor den Tierschützern schützen.
In Madrid und Barcelona werden wohl bald Politikerinnen aus der linken Szene regieren. Nach den Regional- und Kommunalwahlen sind Ada Colau und Manuela Carmena die neuen Gesichter der spanischen Politik. Regierungschef Rajoy schließt trotz des herben Stimmenverlusts seiner Partei einen Kurswechsel aus.
Nach Griechenland wird demnächst auch in Spanien und Portugal ein neues Parlament gewählt. Dort könnten weitere „Krisenquittungen“ folgen.
Gelungene Sparanstrengungen und eine langsam wieder wachsende Wirtschaft bieten eigentlich Grund zu Optimismus. Dennoch steht in den beiden Krisenländern Portugal und Spanien ein Machtwechsel bevor – wohl mit fatalen Folgen.
Lange hat der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy die Korruptionsskandale seiner Partei verniedlicht. Nun wurde er von einer Großrazzia überrascht. Und gibt sich vor dem Parlament reumütig.
Pedro Sánchez löst mit einem eindrucksvollen Ergebnis den ehemaligen Spitzenkandidaten Rubalcaba als Generalsekretär ab. Der Neue Chef erklärt seine Wahl zum „Anfang vom Ende“ des Ministerpräsidenten Rajoy.