Aufstand gegen Geert Wilders
Nach dem Austritt von sieben Abgeordneten stürzt die Fraktion des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders ins Chaos. „Es ist ein schwarzer Tag für die PVV“, sagt der überraschte Parteichef.
In der Partei für die Freiheit dreht sich alles um Geert Wilders. Am Dienstag rechneten interne Kritiker damit ab – und verließen die Fraktion. Damit führt er die Opposition nicht mehr an.
Nach dem Austritt von sieben Abgeordneten stürzt die Fraktion des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders ins Chaos. „Es ist ein schwarzer Tag für die PVV“, sagt der überraschte Parteichef.
In den Niederlanden sind die Rechtspopulisten an einer Brandmauer gescheitert. Und daran, dass die Konkurrenz ihnen nicht beim Thema Migration hinterherlief.
Nach der Wahl in den Niederlanden liegt ein Trio von Mitte-Parteien als Kern der künftigen Koalition nahe. Für eine Mehrheit braucht es mindestens einen weiteren Partner. Kommt der von links oder rechts?
Neuer Zwischenbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nahost-Außenminister diskutieren über Gaza. In den Niederlanden wird das Briefwahlergebnis verkündet. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Niederländer haben ein neues Parlament gewählt. Wahlsieger sind die „Demokraten 66“ von Rob Jetten.
Die Niederländer haben ein neues Parlament gewählt. Zwei Tage später kann sich Spitzenkandidat Rob Jetten ein zweites Mal freuen.
Die Chance, in der Regierung Politik zu gestalten, ließ der Rechtspopulist Geert Wilders verstreichen. Nun hat er mit der Bildung der nächsten Koalition nichts mehr zu tun.
Die Linksliberalen liegen in den Niederlanden knapp vorn. Rob Jetten ist unverhofft am Zug, eine Regierung zu bilden. Einfach wird das nicht.
Nach der Abstimmung dürfte es zu einer breiten Koalition in der fünftgrößten Volkswirtschaft der EU kommen. Die Unternehmer wollen schnell Klarheit.
Nach nur zwei Jahren wird in den Niederlanden wieder gewählt. Die amerikanische Notenbank entscheidet über die weitere Geldpolitik. Und: Schwere Schäden auf Jamaika nach Hurrikan „Melissa“. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die fünftgrößte EU-Volkswirtschaft wird nur noch geschäftsführend regiert: wieder einmal. Übergangskabinette verwalten das Land erfahrungsgemäß effektiv weiter. Sorgen bereitet ein anderer Faktor.
Die Rechtsliberalen schließen die Tür für ein abermaliges Bündnis mit dem niederländischen Rechtspopulisten. Wilders wiederum hält ihnen Verrat am Wähler vor. Eine neue Mehrheit könnte die Linke einschließen.
Asylpolitik ist zu einem zentralen Streitpunkt in den Niederlanden geworden. Das zeigt sich im Großen, weil eine Koalition darüber zerbrochen ist. Und im Kleinen durch Protestaktionen an der deutschen Grenze.
Wie geht es in der Niederlande nach dem Koalitionsbruch weiter? Am Tag danach wird erstmal gestritten – und einige Vorhaben bleiben liegen.
Vor knapp einem Jahr banden die Mitte-Rechts-Parteien die Rechtspopulisten in die Regierung ein, ohne dass ihr Chef Geert Wilders Regierungschef wurde. Nun bricht dieser den Versuch selbst ab.
In den Niederlanden ist man lange über eine „Brandmauer“ hinaus, die PVV wird aber auch das Ende der Koalition überleben. Wie überall liegt es an der ungeregelten Migration.
Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders verlässt mit seiner Partei PVV wegen eines Streits um die Migrationspolitik die Regierungskoalition. Nun kündigt Ministerpräsident Schoof eine Neuwahl an.
Wieder einmal stand die rechte Vier-Parteien-Koalition in den Niederlanden vor dem Bruch. Nach extrem langen Verhandlungen bekam sie ihren Zwischenhaushalt zustande. Bürger werden hier be- und dort entlastet.
Seit Juli regiert das rechteste Kabinett der jüngeren niederländischen Geschichte – unter einem parteilosen Regierungschef. Es ist ein brüchiger Bund, wie die neueste Krise zeigt.
Die niederländische Regierung wollte die „schärfste Asylpolitik aller Zeiten“ am Parlament vorbei durchsetzen. Das scheiterte am Widerstand eines Partners. Jetzt lenkt Wilders ein.
Zwar ist die Mehrheit der Deutschen gegen eine Regierungsbeteiligung der AfD, doch rückt auch die CDU, gedrängt vom Erfolg der AfD, weiter nach rechts. Die internationale Tendenz zur Radikalisierung erfasst damit auch Deutschland.
Die rechtspopulistische FPÖ gewinnt die Nationalratswahl in Österreich – und bekommt Glückwünsche von anderen Rechten in Europa. Marine Le Pen spricht vom „Triumph der Völker“.
Die neue Regierung in Den Haag will die Asylpolitik radikal ändern und aus dem gemeinsamen Asylsystem der EU aussteigen. Ein Erfolg ist unwahrscheinlich.
Die EU-Kommission äußert sich auffällig zurückhaltend zu den deutschen Plänen zu Grenzkontrollen und Zurückweisungen. Ein Nachbarstaat freut sich über die „gute Idee“. Aber nicht jedes Land sieht das so.
Am Montag hat sich die Rechts-außen-Fraktion im Europäischen Parlament konstituiert. Rassemblement-National-Chef Bardella führt sie an – und dürfte auch die Richtung vorgeben.
Die in Gründung befindliche Rechtsaußen-Fraktion im EU-Parlament hat neuen Zulauf: Die niederländische PVV von Geert Wilders will den „Patrioten Europas“ beitreten.
In den Niederlanden werden Dick Schoof und seine Minister vom König vereidigt. Sie sollen einen harten Rechtskurs durchsetzen – doch die Fäden ziehen andere.
In den Niederlanden soll am Dienstag das neue Kabinett stehen. Die größte Beachtung gilt der Rechtsaußen-Partei. Was ist wirtschaftlich zu erwarten?
Über Spiel- und Chaostheorien in der Politik: Der scheidende niederländische Bildungsminister Robbert Dijkgraaf spricht im Interview über Elfenbeintürme, Rechtspopulisten und ministerielle Zickzacklinien
Der Rechtsruck in einigen Teilen Europas setzt die EU unter Druck. Trotz aller Unterschiede in den Ländern gibt es ein beherrschendes Thema.
Laut einer Erhebung des Senders NOS kommt das rot-grüne Bündnis auf acht Mandate, die nationalistische PVV-Partei von Wilders auf sieben. Die offiziellen Ergebnisse werden am Sonntag bekanntgegeben, wenn alle Mitgliedstaaten gewählt haben.
Der parteilose Dick Schoof ist als Regierungschef auserkoren. Derzeit arbeitet er im Justizministerium.
„Das strengste Asylpaket, das es je gab“: Die neue Koalition in Den Haag kündigt Migrationswende und sozialpolitische Entlastung an.
Fast ein halbes Jahr nach der Wahl einigt sich ein Bündnis aus vier rechten Parteien auf eine Regierungskoalition. Unklar ist noch, wer Ministerpräsident wird.