Netanjahus Angst vor der Mitte
Israels Ministerpräsident Netanjahu und Außenminister Lieberman haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegründet. Doch auch die Rechtskoalition braucht mindestens einen Partner.
Israels Ministerpräsident Netanjahu und Außenminister Lieberman haben ein gemeinsames Wahlbündnis gegründet. Doch auch die Rechtskoalition braucht mindestens einen Partner.
Über Jahre hat Igor Setschin für Russlands Präsident Wladimir Putin den staatlichen Ölkonzern Rosneft zu einem Giganten ausgebaut. Mit dem Kauf der TNK-BP sind die Besitzverhältnisse in Russlands Ölbranche wieder auf dem Stand von 1993 - vor den großen Privatisierungen.
der Parlamentswahl in Litauen hat die Koalition des konservativen Ministerpräsidenten Kubilius große Verluste erlitten. Zugleich lehnten die Wähler Kubilius‘ Kernanliegen, das geplante Atomkraftwerk Visaginas, mit großer Mehrheit ab.
Im Norden Belgiens haben die flämischen Nationalisten bei den Kommunalwahlen deutlich hinzugewonnen. Sie fordern eine Loslösung der reichen Region vom wirtschaftlich schwachen Süden.
Israel soll so schnell wie möglich ein neues Parlament wählen. Das kündigt der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an. Er hatte zuletzt Schwierigkeiten, eine Mehrheit für einen neuen Haushalt zusammenzubringen.
Ministerpräsident Mark Rutte und seine rechtsliberale Partei VVD haben die niederländische Parlamentswahl gewonnen. Der Rechtspopulist Geert Wilders muss herbe Verluste hinnehmen.
Die Niederlande vor der Wahl: Land der Schlümpfe oder Land des Euro? Die meisten Bürger sind mit ihrem eigenen Leben durchaus zufrieden, sehen aber die Nation auf dem Holzweg.
Im Wahlkampf trat José Eduardo dos Santos als Vater der Nation auf, zurückhaltend und milde. Nach gut 32 Jahren an der Macht hat sich der angolanische Präsident erstmals vom Volk bestätigen lassen. Gleichwohl wird dem reichen Autokraten Amtsmüdigkeit nachgesagt.
In Osttimor sind die Parlamentswahlen am Samstag friedlich verlaufen. Premierminister Gusmão bewirbt sich abermals um das Amt des Regierungschefs.
Wachablösung im mongolischen Parlament. Die Demokratische Partei erlangt ersten Ergebnisse zurfolge im „Großen Hural“ die meisten Sitze.
An diesem Dienstag beziehen die Abgeordneten von Sarkozys konservativer UMP die Oppositionsbänke im Parlament. Über die Gründe ihrer Niederlage bei der Wahl ist nun ein Richtungsstreit entbrannt: Wie soll die Partei mit der Rechten umgehen?
Obwohl das Wahlergebnis aus Athen für verhalten optimistische Reaktionen in Berlin sorgt, werden in der Bundesregierung Differenzen über den Umgang mit der künftigen griechischen Regierung sichtbar. Außenminister Westerwelle deutet Zugeständnisse „beim Zeitplan“ an.
Bei der Parlamentswahl in Frankreich haben die Sozialisten mithilfe assoziierter Abgeordneter 302 Sitze und damit die absolute Mehrheit erreicht. Damit kann Präsident Hollande als erster sozialistischer Staatspräsident mit Mehrheiten in beiden Kammern des Parlaments regieren.
Kurz vor der entscheidenden zweiten Runde der Parlamentswahlen muss sich Präsident Hollande Sorgen um sein Bild im Lande machen: Seine Lebensgefährtin rächt sich an ihrer Vorgängerin - per Twitter.
Marisol Touraine ist Ministerin auf Abruf. Die französische Sozialministerin kämpft vor den Parlamentswahlen um ihr Amt und will alle 81 Kommunen ihres Wahlkreises besuchen.
Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat vor „unabsehbaren Folgen auch für Deutschland“ gewarnt, sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden. Der FDP-Generalsekretär Döring sagte ebenfalls der F.A.S., die Griechen hätten nun die „Wahl zwischen Euro und Drachme“.
In Griechenland ist auch der letzte Versuch von Präsident Papoulias gescheitert, eine Regierungsbildung auf den Weg zu bringen. Damit steht das hochverschuldete Euro-Land vor Neuwahlen, die für Mitte Juni geplant sind.
Auch der Vermittlungsversuch des griechischen Staatspräsidenten Papoulias hat bisher keinen Erfolg. Die radikale Linke weigert sich weiter, eine Koalitionsregierung einzugehen. Am Montag will Papoulias einen weiteren Anlauf unternehmen. Scheitert er, sind Neuwahlen unausweichlich.
Selbst wenn Griechenland überhaupt keine Schulden mehr zurückzahlt, klafft eine Lücke im Haushalt. Das nimmt dem Land jeden Spielraum, um die Zinsen für Verbindlichkeiten selbst zu tragen. Ohne neue Kredite und Sparanstrengungen kann Griechenland nicht überleben.
Der Salafismus begann einmal als reformistische Strömung des Islam. Die Zeiten haben sich geändert: Heute hat sie aggressiv-apologetische und rückwärtsgewandte Züge.
Der Führer der griechischen Konservativen, Antonis Samaras, hat bereits am Montagabend den Auftrag zur Regierungsbildung zurückgegeben. Nun soll sich die zweitstärkste Kraft daran versuchen - das Linksbündnis, das eine Abkehr von dem Sparkurs fordert.
Die Wahlergebnisse sind so ausgefallen wie an den Märkten erwartet - und lösen weder Panik noch Jubel aus: Die einen geben Griechenland ohnehin verloren, andere hoffen auf positive Impulse aus Frankreich. Die Reaktionen im Überblick.
Mehr als 100 Milliarden Euro Schulden auf einen Schlag zu verlieren, böte Athen Grund zum Auf- und Durchatmen. Doch das wäre eine Rechnung ohne die Parteien in ihrem nicht erklärten Wahlkampf.
Die Leugnung des Völkermords an den Armeniern wird vorerst nicht bestraft: Es ist keine Zeit mehr vor den Wahlen. DIe Türkei begrüßt die Entscheidung des französischen Verfassungsrats.
Die griechischen Parteichefs haben schriftlich zugesichert, auch nach der Wahl an den angekündigten Sparreformen festzuhalten. Die Forderungen der internationalen Geldgeber reichen allerdings weiter.
Der Internationale Währungsfonds verlangt von Griechenland mehr „Balance“ zwischen Sparzielen und Reformen. In der Pasok wächst derweil der Druck auf Papandreou, auch den Parteivorsitz niederzulegen.
Aufstand der Jugend: Ein Jahr nach dem Beginn der Arabellion beschäftigen sich mehrere Bücher mit den Hintergründen, dem Verlauf und den Folgen der Umstürze.
In Ägypten wird am Mittwoch der letzte Wahlgang der Parlamentswahlen abgeschlossen. Unterdessen kann das Büro der Adenauer-Stiftung in Kairo seine Arbeit wieder aufnehmen.
Zum Jahreswechsel hat Dänemark von Polen die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Ministerpräsidentin Thorning-Schmidt könnte die neue Aufgabe dabei helfen, von ihren innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken.
Ministerpräsident Erdogan bezeichnet den jüngsten Luftangriff des Militärs als bedauerlichen Irrtum. Der Kurdenkonflikt belastet weiterhin die Innenpolitik der Türkei.
Bei den größten Massenprotesten seit mehr als zwölf Jahren sind in Russland zehntausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die Regierung Putin zu demonstrieren. Kreml-Berater sowie der frühere Finanzminister Kudrin sprechen sich für Neuwahlen aus.
Die politische Gängelung in Russland wird immer weniger hingenommen. Die oppositionellen Kräfte sind sich meist zwar in der Ablehnung Putins einig, aber das ist meistens schon die gemeinsame Klammer.
110 Millionen Russen sind an diesem Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Die Macht wird in den Händen einer sehr kleinen Elite bleiben.
Die russische Börse kann momentan mit dem Ölpreis nicht mithalten. Und ob sich das nach den bevorstehenden Wahlen ändert, ist noch längst keine ausgemachte Sache.
Neun Monate nach dem Sturz Mubaraks wählt Ägypten heute ein neues Parlament. Ein gutes Abschneiden der Muslimbrüder wird erwartet.
Am Montag steht die Parlamentswahl in Ägypten an. Die Situation ist angespannt. Bei weiteren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten ist in Kairo ein Mann getötet worden.