Die Jagd auf die „Raben“
Benedikt XVI. kennt nun offenbar die Namen der „Raben“, die seinen Kammerdiener beauftragten, päpstliche Dokumente für die Presse zu stehlen. Doch der Vatikan schweigt sich aus.
Benedikt XVI. kennt nun offenbar die Namen der „Raben“, die seinen Kammerdiener beauftragten, päpstliche Dokumente für die Presse zu stehlen. Doch der Vatikan schweigt sich aus.
Neue Bücher von Antonio Penacchi, Angelika Meier, Hélène Grémillon und Dea Loher. Außerdem: James Joyces „Ulysses“ in der Hörspielfassung.
Seit Wochen spielen Unbekannte italienischen Medien geheime Dokumente aus dem Vatikan zu. Um Unrecht aufzudecken, sagen sie. Geht es wirklich darum?
Die Vatikanbank droht in den italienischen Skandalstrudel zu geraten. Der entlassene Präsident der Bank soll ein Memorandum geschrieben haben, das im Falle eines Unfalls an den Papst hätte weitergereicht werden sollen. Jetzt interessiert sich die Öffentlichkeit dafür.
Die „Raben“ machen Benedikt XVI. das Leben schwer. Solange der „Vatileaks“-Skandal nicht beendet ist, treten seine seelsorgerischen Anliegen in den Hintergrund.
Im Vatikan gibt es offenbar nicht nur einen „Raben“: Der Sprecher des Vatikan Lombardi rechnet mit weiteren vertraulichen Veröffentlichungen. Der Papst kenne die Probleme, sei aber „keineswegs voller Angst“.
Altarbild, Kunstikone, Keksdose: In Dresden werden Entstehung und Nachruhm der Sixtinischen Madonna gezeigt. Vor allem aber zeigt man das weltberühmte Bild im neuen Goldrahmen.
Roncalli-Direktor Bernhard Paul schafft es im neuen Programm, Artistik, Anspruch und Stil zu vereinen, ohne aufzutrumpfen. Allein Clown David Larible ist einen Besuch wert.
Der Kammerdiener von Papst Benedikt XVI. sitzt im päpstlichen Kerker. Seit 2006 ist Paolo Gabriele einer der engsten Mitarbeiter des Papstes, nun soll er vertrauliche Mitteilungen gestohlen und an die Öffentlichkeit getragen haben.
Am vergangenen Donnerstag hat die Vatikanbank überraschend ihren Präsidenten abgelöst. Jetzt bestätigt der Vatikan, dass auch ein Kammerdiener des Papstes verhaftet wurde. Die Zusammenhänge sind verworren.
Als ein „äußerst ausgefallenes und einzigartiges Werk“ charakterisierte Giorgio Vasari, der Vater der Kunstgeschichte, die Sixtinische Madonna. Julius Hübner nannte sie die „Königin des Himmels und der Frauen“.
Der deutsche Nationalstürmer Miroslav Klose hat mit fast 34 Jahren bei Lazio Rom ein neues Glück gefunden. Im F.A.Z.-Interview spricht er über italienische Fußballverhältnisse, seinen Papstbesuch und die Verehrung der Fans.
Was uns der Nahe Osten ist, war den Menschen der Renaissance Oberitalien: Ein Krisenherd, ein Schlachtfeld, eine Welt im Dauerkonflikt. Den Nachruhm bekamen die Künstler, und niemand besucht die Leichen der Kriegsherren.
Dagegensein als Prinzip? Der Aufruf Benedikts XVI., die Kirche möge sich entweltlichen, scheidet die theologischen Geister. Wie kann der Glaube, wenn er selbst Kultur ist, gegen die Kultur ins Feld geführt werden?
Das allerälteste Netzwerk im neuesten Medium: Wie die Kirche auf Facebook feiert. Eine Heimsuchung.
Papst Benedikt XVI. hat auf dem römischen Petersplatz seine Osterbotschaft verkündet und den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ gespendet. Mit Blick auf die Lage in Syrien forderte der Papst ein Ende des Blutvergießens.
Was bleibt von dem Besuch des Papstes in Mexiko? Den Dissidenten blieb er jedes Wort der Anerkennung und Ermutigung schuldig. Stattdessen stärkte er jenen Kräften den Rücken, die an einer Kirche im und von Gnaden des Kommunismus gefallen finden.
Papst Benedikt XVI. und der frühere kubanische Präsident Fidel Castro führen ein lebhaftes und herzliches Gespräch. Vor allem der „Maximo Lider“ stellt Fragen, der Papst antwortet.
Auf einem nur halbvollen Platz der Revolution zelebriert Papst Benedikt in Havanna seine Abschlussmesse - die Kubaner haben andere Sorgen. Präsident Raúl Castro aber verfolgt Benedikts Predigt aufmerksam.
Papst Benedikt XVI. hält zum Abschluss seiner Mittelamerika-Reise vor Hunderttausenden Gläubigen eine feierliche Messe in Havanna. Am Abend trifft er den früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro.
In Mexiko hatte er Zugang zu den Mächtigen des Staates. In Rom waren ihm alle gewogen - sogar der Papst. Doch Marcial Maciel Degollado, der Gründer der „Legionäre Christi“, führte ein Doppelleben. Er, der sich von Gott zu Besonderem berufen fühlte, missbrauchte jahrelang Kinder.
Auf seiner Reise durch Kuba wird Benedikt XVI. begeistert gefeiert. In seiner Predigt fordert der Papst die Kubaner dazu auf, „mit den Waffen des Friedens eine menschenwürdigere Gesellschaft kämpfen“, um die „Macht des Bösen“ zu überwinden“.
Papst Benedikt XVI. ist in Santiago de Cuba von Präsident Raúl Castro mit militärischen Ehren empfangen worden. Der Papst mahnte Fortschritte in den Beziehungen zwischen der Kirche und der Regierung in Havanna an.
Papst Benedikt ist in Kuba eingetroffen. Am Dienstag reist er nach Havanna weiter, wo die Kubaner mit ihm die Messe feiern sollen, wo sonst der Máximo Líder Reden schwingt. Doch das Regime hat sich der Kirche nur wenig geöffnet.
Jedes Kind sei „ein Geschenk Gottes an Mexiko und die Welt“, sagte Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in Mexiko. In seinen Predigten ging es vor allem um Themen wie Armut, häusliche Gewalt und Drogenkriminalität.
Hunderttausende Gläubige haben Papst Benedikt XVI. bei seinem ersten Besuch im katholisch geprägten Mexiko einen begeisterten Empfang bereitet. Eines der großen Themen der Reise ist die Gewalt von Drogenbanden, der Zehntausende Menschen zum Opfer gefallen sind.
An diesem Freitag besucht Papst Benedikt XVI. zum ersten Mal Mexiko, wo die Kirche mehr Vertrauen genießt als jede andere Institution. Dennoch verbindet den Papst mit der atlantisch-iberischen Welt im Gegensatz zu seinem Vorgänger wenig.
Walter Mixa berät künftig den Papst: Benedikt XVI. hat den umstrittenen früheren Bischof von Augsburg zum Mitglied des vatikanischen Gesundheitsrates berufen.
Seit Monaten geraten immer wieder vertrauliche Dokumente vom päpstlichen Staatssekretariat an die Presse. Wer sie lanciert, ist weiterhin unklar - und die Arbeit der „Häscher“ des Vatikans schwierig.
Gehört das etwa alles dem Papst? Für manche Schätze aus dem Vatikanischen Geheimarchiv, die nun erstmals öffentlich zu sehen sind, drückt man sich die Nase gern platt. Aber viel subtiler als bei Dan Brown ist es am Ende nicht.
Im Vatikan sind einige Einflüsterer der Auffassung, dass Kardinal Bertone der Fehlerflüsterer von Papst Benedikt XVI. ist. Deshalb haben sie einige Vorgänge weiter geflüstert.
Damit hatte Reinhold Schweppe nicht rechnen können. Als der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl am 7.
Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki ist von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt worden. Neben Woelki trägt auch der deutsche Theologe Karl Josef Becker nun den Titel Kardinal. Der 55 Jahre alte Woelki ist der derzeit jüngste Kardinal.
Das Konsistorium am Samstag hätte schöne Routine sein sollen, doch Vermutungen über einen Machtkampf im Vatikan werfen einen Schatten auf die Versammlung der Kardinäle.
Ein Symposium als historisches Ereignis: Der Papst und seine engsten Mitarbeiter haben verstanden, welche Zerstörungskraft dem sexuellen Fehlverhalten des Klerus innewohnt.
Immer im Januar mischt die Familie Nonino ihre Heimat Friaul mit der Verleihung des „Premio Nonino“ auf. Der Preisträger 2012, Hans Küng, übte naturgemäß Kritik am Papst.