Eisbären bei Papstaudienz
Seltenen Besuch empfing der Papst am Mittwoch im Vatikan. Eine Zirkustruppe präsentierte ihr Können. Der heilige Vater war begeistert und sah in der Darbietung mehr als nur reine Belustigung.
Seltenen Besuch empfing der Papst am Mittwoch im Vatikan. Eine Zirkustruppe präsentierte ihr Können. Der heilige Vater war begeistert und sah in der Darbietung mehr als nur reine Belustigung.
Seifenoper vor Palastkulisse: Der zweiteilige Mittelalterfilm „Die Puppenspieler“ über die Kaufmannsfamilie Fugger und den Vatikan mutiert zum Kitsch. Zumindest ein Handlungsstrang deutet an, was möglich wäre.
Zehntausende Menschen waren am Montag auf den Petersplatz gekommen, um den Papst zu hören. Er rief zu mehr Mitgefühl auf und warnte vor einer Zuspitzung des Jerusalem-Konflikts.
Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat viel Kritik ausgelöst. In seiner traditionellen Weihnachtsansprache geht auch Papst Franziskus auf den Konflikt ein – und bringt eine totgesagte Lösung ins Spiel.
Papst Franziskus hat sich auch in der Christmette wieder für eine Willkommenskultur ausgesprochen. In seiner Predigt verglich er Flüchtlinge mit Josef und Maria in der biblischen Geschichte, die in Bethlehem keine Bleibe fanden. Er appelliert, „die Kraft der Angst in eine Kraft der Liebe“ zu verwandeln.
Mehr Mitgefühl für Flüchtlinge, weniger Angst und Gleichgültigkeit: Papst Franziskus erinnert im Petersdom an Nächstenliebe als christlichen Wert. Auch in Bethlehem prägen politische Debatten die Mitternachtsmesse.
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Deutschland als stark christlich geprägt empfunden wird. Welche Rolle Katholiken hier spielen, hat Andreas Püttmann untersucht. Das geht auch Protestanten, Muslime, Juden und Konfessionslose etwas an.
Wie in jedem Jahr beginnt das katholische Weihnachtsfest an Heiligabend mit der Christmette. So weit, so gut, so traditionell. Bei deren Übertragung will der Vatikan in diesem Jahr neue Maßstäbe setzen.
Päderasten, Kuppler, Giftmörder und Vergewaltiger: Die Weinsteins und Levines der Gegenwart sind Chorknaben gegen die Ausschweifungen früherer Kunst. Es wird Zeit für eine schonungslose Moralinquisition.
Wer weiß, ob und wann sich ein Papst dazu durchringt, weibliche Priester zu weihen? Christiane Florin plädiert deswegen jetzt für einen „Weiberaufstand“.
Die Kirchen in Deutschland wollen den Text des Vaterunsers nicht ändern und widersprechen dem Vorschlag des Papstes.
Früher forderten katholische Traditionalisten stets die Treue zum Papst ein. Nicht so beim jetzigen Amtsinhaber. Dagegen regt sich nun Widerstand.
Papst Franziskus möchte das Vaterunser umtexten lassen. Ein Vater führe nicht in Versuchung – sondern nur der Satan. Wer aber hat den wohl zugelassen?
Bei seinen Auftritten in Myanmar vermied das Kirchenoberhaupt den dort umstrittenen Begriff „Rohingya“. Jetzt erklärt der Papst seine Motive – und warum er nach einem Treffen mit Flüchtlingen geweint hat.
Papst Franziskus warnt auf der letzten Station seiner Reise vor dem „Terrorismus des Geschwätzes“. Der Besuch in Burma und Bangladesch des Pontifex stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlinge.
Viel Kritik gab es nach dem Besuch von Papst Franziskus in Burma für seine Zurückhaltung. In Bangladesch spricht er nun offener – und sichert den Rohingya-Flüchtlingen Hilfe zu.
Nach der Abreise des Papstes aus Burma frohlocken die Nationalisten. Er hat sich ganz in ihrem Sinne verhalten – nämlich zurückhaltend. In Bangladesch könnte er jetzt die Gelegenheit nutzen, sich freier zu äußern.
Mit Spannung wird erwartet, ob Franziskus sich nach dem Besuch in Myanmar direkter gegen die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya ausspricht.
Papst Franziskus fordert bei seinem Besuch in Burma, dass alle Minderheiten geachtet werden sollten. Das reicht Menschenrechtler nicht aus – sie sind von dem Kirchenoberhaupt enttäuscht.
Bei seinem Besuch in Burma hat Papst Franziskus auf die Einhaltung der Menschenrechte gepocht. Nur dann sei Frieden in dem Land möglich. Die Rohingya erwähnte er nicht.
Burmas Katholiken verfolgen mit Spannung, wie Papst Franziskus bei seinem Besuch die Vertreibung der Rohingya anspricht. Manche fürchten offenbar, selbst zum Ziel von Anfeindungen zu werden.
Erst will die CSU ihre personelle Zukunft klären – und kommt dann zu keinem Ergebnis. Kann sich Seehofer am Ende doch noch retten?
600.000 Vertriebene und keine Lösung in Sicht – erst jetzt kritisiert Amerikas Außenminister deutlich die Verfolgung der muslimischen Minderheit. Zuvor war Rex Tillerson nach Burma gereist.
Papst Franziskus bleibt seinem Papamobil treu: Ein üppiges Geschenk des italienischen Sportwagenherstellers Lamborghini schlägt er aus. Auf Wunsch des Argentiniers soll das Auto nun versteigert werden.
Seine Heiligkeit halten einer theologischen Prüfung nicht stand: Nach einem kritischen Brief tritt ein Berater der amerikanischen Bischofskonferenz zurück. Verträgt der Papst keinen Widerspruch?
Wichtige Persönlichkeiten der Reformation inklusive: Das Darmstädter Landesmuseum zeigt Bildschätze der Universitäts- und Landesbibliothek aus 450 Jahren.
Neue Berichte zum Tod des 33-Tages-Papstes Johannes Paul I. vermerken starke Brustschmerzen des Papstes, nur wenige Stunden vor seinem Tod. Das bestätigt die lange angezweifelte Darstellung von einem Herzinfarkt als Todesursache.
Auch das Oberhaupt der katholischen Kirche hat weltliche Bedürfnisse: Die überkommen ihn manchmal sogar beim Gebet. Schlimm sei das aber nicht, erklärt Franziskus auf Youtube und zitiert die Bibel.
500 Jahre nach dem Beginn der Reformation wollen Protestanten und Katholiken künftig stärker aufeinander zugehen – und folgen damit dem Aufruf der Kanzlerin. Beim Festakt in Wittenberg ist Angela Merkel vor allem ein Begriff wichtig.
Bevor er mit dem Papst aneinandergeriet, knöpfte sich Martin Luther die Scholastiker vor. Bis heute haben diese mittelalterlichen Philosophen ein denkbar schlechtes Image. Doch was lehrten und wollten sie wirklich?
Kann denn Liebe Sünde sein? Und wenn ja, wer mag es glauben? Der Streit um das Schreiben „Amoris laetitia“ schwelt weltweit – auch, weil Papst Franziskus weiter schweigt.
Die Umsätze bei den Londoner Auktionen bleiben im Ganzen stabil. Während Bacons Papstbildnis scheitert, können einige Künstler neue Auktionsrekorde aufstellen.
Die Nordischen Länder sind aus historischen Gründen heute die protestantischsten Staaten der Welt. Das half ihnen vor allem im Umgang mit dem Nachbarn Russland. Eine ökumenische Tiefenbohrung.
Seit einem Termin mit dem Papst am 1. Oktober in Bologna werden zwei Häftlinge vermisst. Die Männer hatten offenbar schon öfter Ausbruchsversuche unternommen.
Bundespräsident Steinmeier wirbt in Rom für ein Europa der „versöhnten Verschiedenheit“. Das persönliche Gespräch mit dem Papst dauerte 50 Minuten. Was haben die beiden besprochen?
Die Verwüstungen durch Hurrikans in Mittel- und Nordamerika lassen das katholische Kirchenoberhaupt zu biblischen Vergleichen greifen. Mit seiner deutlichen Kritik an Klimaleugnern hat er wohl einen ganz bestimmten Mann im Blick.