Abschied von der Sünderkirche
Kann ein Papst den Katholizismus für immer verändern? Drei Neuerscheinungen melden pünktlich zu Ostern Zweifel am Amtsverständnis von Franziskus an. Nur eine überzeugt mit ihren Argumenten.
Kann ein Papst den Katholizismus für immer verändern? Drei Neuerscheinungen melden pünktlich zu Ostern Zweifel am Amtsverständnis von Franziskus an. Nur eine überzeugt mit ihren Argumenten.
Die Eskalation im Gazastreifen und der schier endlose Krieg in Syrien bewegten auch den Papst in seiner Osterbotschaft.
Der Pontifex sprach dabei über das Leid der Menschen im Bürgerkriegsland Syrien und forderte ein Ende der Kämpfe. Er betete für Frieden im Nahen Osten, in der Demokratischen Republik Kongo und auf der koreanischen Halbinsel.
Im Petersdom in Rom erinnert Papst Franziskus an die Auferstehung Christi – und prangert die Gleichgültigkeit vieler Menschen an. Gleichzeitig nutzt er die Osternachts-Messe, um „verwirrte Jünger“ aus ihrer Routine zu holen.
Mit Blick auf die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche verlangte der Pontifex beim Karfreitagsgottesdienst von Kirchenfunktionären, ihren Anteil am Schlechten in der Welt zu erkennen.
Schon am Samstag könnte der Vatikan ein historisches Abkommen mit China unterzeichnen. Doch den Gläubigen drohen damit Einschränkungen und Repressionen.
Für Christen beginnen mit dem Gründonnerstag die heiligsten Tage des Jahres. Papst Franziskus hat die Osterfeierlichkeiten eröffnet – und zwar im Gefängnis.
Weil er einen Brief des emeritierten Papstes Benedikt XVI. an Papst Franziskus lückenhaft wiedergab, geriet der Kommunikationschef des Vatikans in die Bredouille. Jetzt ist Dario Viganò zurückgetreten.
Abschied von einem großen Theologen und Menschenfreund: In Mainz erweisen Tausende dem verstorbenen Karl Kardinal Lehmann die letzte Ehre. Bei der Zeremonie im Dom finden Weggefährten lobende Worte.
Papst Franziskus hat im Vatikan eine PR-Stelle installiert, deren Chef mächtig Rummel macht. Mit einem lückenhaft zitierten Brief von Benedikt XVI. führte das nun zu einem „Lettergate“. Und das ist nicht alles.
Kämpferisch und formulierungsstark: Der Theologe Hans Küng ist einer der kritischsten Köpfe der katholischen Kirche. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Düstere Aussichten kurz vor der Präsidentenwahl: Eine Begegnung mit Lew Gudkow, dem bekanntesten und gefährdeten Meinungsforscher Russlands.
Der Vatikan veröffentlicht das Foto eines Briefs von Benedikt XVI. zur Buchreihe von Papst Franziskus. Die letzten Zeilen wurden nachträglich unleserlich gemacht – und die ganze Welt fragt sich, was darin stand.
Er will die katholische Kirche modernisieren. Doch auch er stößt zuweilen an seine Grenzen – wie bei Fragen der gleichgeschlechtlichen Ehe oder bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche.
Als Franziskus sich nach seiner Wahl 2013 den Gläubigen das erste Mal zeigte, sah er nicht aus wie ein Papst. Hat der bescheidene Pontifex in den fünf Jahren den Vatikan verändert?
Langsam schließt die Wirklichkeit zu Prophezeiungen auf. Barack Obama soll eine eigene Show bei Netflix bekommen. Es gibt Leute, die das vorausgesehen haben, auch dass die Sendung scheitert.
Er verkörperte die „radikale Mitte“ des deutschen Katholizismus. Auch Auseinandersetzungen mit der höchsten kirchlichen Autorität scheute er nicht – und wurde für seine Standfestigkeit belohnt. Zum Tod von Karl Kardinal Lehmann.
Der frühere Mainzer Bischof Lehmann ist tot. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, würdigte ihn als „begnadeten Theologen und guten Freund“. Bundestagspräsident Schäuble sprach von einem „Mann des Dialogs“.
Der Vatikan streitet mit den Rechtspopulisten in Italien über Flüchtlinge und Migration. Doch hat die Haltung der Kirche überhaupt einen Einfluss auf die anstehenden Wahlen?
Die katholische Kirche muss nach Ansicht von Stadtdekan Johannes zu Eltz selbstkritischer und toleranter werden. Darum hat er die Diskussion über Segensfeiern für Homosexuelle angestoßen.
Elio Guerriero legt eine fast offizielle Biographie Papst Benedikts XVI. vor - von einer glänzenden Laufbahn bis zur Einsamkeit der letzten Jahre. Sein Fazit: Schuld hatten immer nur die anderen.
Arte zeigt eine Dokumentation über den Kampf der katholischen Kirche gegen Kindesmissbrauch. Sie zeigt, wie zaghaft die Anstrengungen noch immer sind.
59 Jahre lang besuchte kein türkischer Staatschef einen Papst – das hat sich nun geändert. Papst Franziskus hat den türkischen Präsidenten Erdogan zu einem Gespräch im Vatikan empfangen.
Nachdem fast 60 Jahre kein türkischer Präsident mehr zu Gast im Vatikan war, hat Papst Franziskus Recep Tayyip Erdogan empfangen. Erdogan hatte zuvor erklärt, er wolle mit dem Papst über die Lage im Nahen Osten reden und vor allem über die Situation in Jerusalem.
Die Koalitionsverhandlungen gehen in die Verlängerung. Der Papst empfängt Erdogan erstmals in einer Audienz. Die DFL entscheidet über den Kind-Ausnahmeantrag zur 50+1-Regel.
Die Koalitionsverhandlungen gehen in die Verlängerung. Der Papst empfängt Erdogan erstmals in einer Audienz.. Die DFL entscheidet über den Kind-Ausnahmeantrag zur 50+1-Regel.
Das Internet ist nicht gerade bekannt für gute Umgangsformen. Dabei gibt es durchaus Regeln für Berufstätige in der Onlinewelt. Nur: Zu wenige halten sich daran.
Papst Franziskus beendet seine Lateinamerikareise. Zur der Messe unter freiem Himmel kamen rund 1,3 Millionen Teilnehmer. Themen seiner Andacht waren unter anderem Armut und Korruption in Südamerika.
Das hatten die Flugbegleiter Paula Podest Ruiz und Carlo Ciuffardi Elorriga wohl nicht erwartet. An Bord der Maschine von Papst Franziskus über Chile, fragte dieser sie nach einem Gespräch, ob er sie trauen solle. Das Paar konnte sein Glück kaum fassen.
Papst Franziskus winkt aus seinem Papamobil den Menschen zu. Dann der Zwischenfall: Das Pferd einer Polizistin scheut und wirft die Reiterin ab. Kurzerhand lässt der Papst das Papamobil stoppen, um sich persönlich nach dem Zustand der Frau zu erkundigen.
Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche holt Papst Franziskus in Chile mit voller Wucht ein. In der Hauptstadt Santiago schlägt dem Kirchenoberhaupt massiver Protest entgegen.
In Chile bittet der Papst um Vergebung für die Sexualverbrechen eines chilenischen Priesters. Doch die Teilnahme eines involvierten Bischofs löst umgehend Proteste aus.
Auch bei seiner sechsten Reise nach Lateinamerika meidet Papst Franziskus seine Heimat Argentinien. Für seine Besuche in Chile und Peru hat er aber ein klares Ziel vor Augen.
Mit rund 400.000 Gläubigen feierte das Oberhaupt der katholischen Kirche einen Gottesdienst in Santiago de Chile. Zuvor wurde er von Zehntausenden frenetisch bejubelt, aber auch Kirchenkritiker säumten den Weg.
Mit drastischen Worten warnt Franziskus vor einer atomaren Auseinandersetzung. Die Menschen befänden sich an der Schwelle zu einem nuklearen Krieg, sagte der Papst.
Der gebürtige Argentinier Papst Franziskus ist zu einer Reise auf seinen Heimatkontinent aufgebrochen. In Chile und Peru möchte er sich mit indigenen Völkern treffen. Es geht um ernste Themen.