Documenta-Besucherin findet noch mehr Antisemitismus
Eine Besucherin entdeckt noch mehr antisemitische Karikaturen in Kassel: Sie zeigen Zerrbilder von Soldaten mit Davidstern, dargestellt als Kindermörder. Die Documenta befindet: alles harmlos.
Eine Besucherin entdeckt noch mehr antisemitische Karikaturen in Kassel: Sie zeigen Zerrbilder von Soldaten mit Davidstern, dargestellt als Kindermörder. Die Documenta befindet: alles harmlos.
Der ICC muss weiter reformiert werden.
Einsatzkräfte seien bei dem Versuch, eine Person in Nablus festzunehmen, beschossen worden, teilt die israelische Polizei mit. Die Al-Aqsa-Brigade gibt an, es habe sich bei den Toten um zwei ihrer Kämpfer gehandelt.
Am Samstagmorgen werden Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Israels Luftwaffe greift daraufhin eine Raketenfabrik der Hamas im Gazastreifen an.
Der US-Präsident bereist Israel, das Westjordanland und Saudi-Arabien. In Großbritannien verkleinert sich das Feld der Kandidaten für die Johnson-Nachfolge. Und die Deutschen arbeiten im Schnitt ab heute endlich für sich.
Die im Westjordanland getötete palästinensische Journalistin Schirin Abu Akleh ist nach Einschätzung der US-Regierung wahrscheinlich von Schüssen des israelischen Militärs getroffen worden. Es gebe aber keinen Grund zu der Annahme, dass sie vorsätzlich getötet wurde, erklärte das US-Außenministerium.
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat die Kugel, die Shireen Abu Akleh tötete, an die USA ausgehändigt. Dennoch untersucht Israel nun das Geschoss.
Nach dem Tod von Shireen Abu Akleh im Westjordanland sollen amerikanische Rechtsmediziner die Kugel untersuchen, mit der die Al-Dschasira-Journalistin erschossen wurde. Recherchen der UN belasten das israelische Militär.
Ein Gespräch mit der palästinensischen Autorin Adania Shibli über ihren Roman „Eine Nebensache“, über das Schweigen zwischen den Wörtern und die Schönheit des klassischen Arabisch
Vorige Woche noch hielt die hessische Kulturministerin Dorn Warnungen vor Antisemitismus auf der Documenta 15 für abwegig. Nun ist sie geläutert.
Im Westjordanland steigt die Zahl kleiner landwirtschaftlicher Siedlungen. Sie kontrollieren enorme Gebiete. Damit werden sie für Palästinenser unzugänglich.
Nach israelischen Militärangaben hatten Palästinenser am Samstag eine Rakete auf den Süden Israels abgefeuert. Berichte über mögliche Opfer im Gazastreifen oder in Israel gab es zunächst nicht.
Teilen, Mitteilen, gemeinsam Abhängen auf der Documenta 15: Heute beginnen die hundert Tage von Kassel. Die Weltkunstschau stellt die Fragen der Zeit.
Jahrelange Untersuchungshaft, unter Verschluss gehaltene Beweismittel und ein zweifelhaftes Geständnis. Nun gibt es ein aufsehenerregendes Urteil – ein Mitarbeiter einer christlichen NGO soll für die Hamas tätig gewesen sein.
Der ungarische Erweiterungskommissar Olivér Várhelyi hatte die Finanzmittel für 2021 seit vergangenem Jahr blockiert. Deshalb leiden derzeit vor allem Krankenhäuser – und sehen das Leben Hunderter Patienten bedroht.
Von den vielen Fronten des Nahostkonflikts ist Masafer Yatta eine besonders hässliche. Im „Wilden Westen“ Palästinas droht 1300 Menschen die Vertreibung – zugunsten eines Übungsgeländes der israelischen Armee.
Die besetzten Gebiete hat Israel sowieso unter Kontrolle. Siedler konzentrieren sich vermehrt auf ein anderes Ziel: gemischte Städte.
Tausende ultranationalistische Israelis beteiligen sich an Marsch durch die Altstadt. Es gibt Provokationen, Steinwürfe und Gewalt – auch außerhalb von Jerusalem. Der Tempelberg bleibt ein besonderer Brennpunkt.
Am 11. Mai wurde die Reporterin Shireen Abu Akleh im Westjordanland erschossen. Vielleicht wird nie aufgeklärt werden, wer sie getötet hat. Die palästinensische Führung hat sie als Symbol israelischer Gewalt vereinnahmt.
Seit zwei Monaten kommt es alle paar Tage zu Anschlägen in Israel – mal von Palästinensern, mal von arabischen Israelis. In der Folge greift auch das israelische Militär hart durch. Was hinter den Anschlägen steckt, erklärt der Terrorismusexperte Gabriel Weimann.
Nach dem Tod einer Journalistin bleibt es in den palästinensischen Gebieten unruhig. Israelische Soldaten vereiteln einen Messerangriff, bei Unruhen während eines Begräbnisses werden mehr als 70 Menschen verletzt.
Eine palästinensische Journalistin des Nachrichtensenders al-Jazeera ist am Mittwoch im Westjordanland getötet worden. Der in Katar ansässige Sender teilte mit, seine Reporterin sei von der israelischen Armee erschossen worden. Israels Premierminister Naftali Bennet wiederum sagte, dass sie womöglich von bewaffneten Palästinensern getroffen wurde.
Bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten ist eine Reporterin des arabischen Senders Al-Dschazira getötet worden. Von welcher Seite die tödlichen Schüsse kamen, ist strittig.
Mehr als zwei Tage dauerte es, bis die Täter eines Anschlags in Israel gefasst wurden. Ministerpräsident Naftali Bennett spricht von einer neuen Phase des Kampfs gegen Terrorismus.
In der israelischen Ortschaft Elad östlich von Tel Aviv haben am Donnerstagabend – dem israelischen Unabhängigkeitstag – zwei Attentäter drei Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt.
Mehr als zwanzig Jahre lang dauerte ein Gerichtsverfahren um acht palästinensische Dörfer im Westjordanland. Nun hat das Oberste Gericht gegen sie entschieden.
Eine zuvor heftig kritisierte Demonstration, auf der zur „Solidarität“ mit den Palästinensern aufgerufen wurde, ist am Samstag in Frankfurt friedlich geblieben.
In Frankfurt hat eine kleine Gruppe gegen die Politik Israels demonstriert. Zuvor war gefordert worden, die Kundgebung zu verbieten. Doch am Ende war das nicht nötig.
Auf Initiative des Vereins „Palästina spricht“ sind in Berlin Hunderte auf die Straßen gegangen. Dabei kam es zu antisemitischen Parolen.
Bis auf wenige Ausschreitungen ist in Israel und Palästina eine Woche im Ramadan und dem jüdischen Pessach-Fest nahezu friedlich zu Ende gegangen. Im vergangenen Jahr war es zu einem Krieg gekommen.
Laut israelischer Armee haben in der Grenzstadt Sderot Warnsirenen geheult – ein Geschoss sei identifiziert worden. Zuvor hatte die Polizei einen umstrittenen Flaggenmarsch nationalistischer Israelis gestoppt.
Das israelische Militär erklärte zuvor, es habe eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete abgeschossen. Laut eigenen Angaben galt der israelische Angriff einer Waffenproduktionsstätte.
Durch die Zusammenstöße auf dem Jerusalemer Tempelberg vor einigen Tagen droht erneut eine Gewaltspirale in Gang zu geraten. Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schlägt Israels Luftwaffe zu. Offenbar gab es keine Verletzten.
Zum ersten Mal dieses Jahr wurde eine Rakete von palästinensischem Boden auf Israel abgefeuert. Dem Angriff waren Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften am Tempelberg in Jerusalem vorangegangen.
Dieser Freitag war ein Tag, der allen drei monotheistischen Weltreligionen heilig ist. Dennoch eskalierte auf dem Tempelberg und an der Aqsa-Moschee die Gewalt.