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In Deutschland wird die Reise des Bundespräsidenten durch Israel und die Palästinensergebiete genau verfolgt. Vor Ort hält sich die Aufmerksamkeit in Grenzen.
In Deutschland wird die Reise des Bundespräsidenten durch Israel und die Palästinensergebiete genau verfolgt. Vor Ort hält sich die Aufmerksamkeit in Grenzen.
Vier junge Palästinenser bereiten sich trotz vieler Widrigkeiten auf die Spiele in London vor. Hans-Christian Rößler hat zwei von ihnen in Gaza und Bethlehem besucht.
Am diesem Samstag wird vor einem Militärtribunal in Guantánamo die Anklageschrift gegen Chalid Scheich Mohammed verlesen. Er gilt als der Chefplaner der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten.
Die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ist in weite Ferne gerückt. Was soll stattdessen aus den Palästinensergebieten und Israel werden?
Silvia Tennenbaum eröffnet in der Deutschen Nationalbibliothek das Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“.
Zum Schutz vor Flüchtlingen, Schmugglern und Terroristen errichtet Israel eine 240 Kilometer lange Barriere an der Grenze zu Ägypten. Jeden Tag wächst das Ungetüm aus Stahl um bis zu 800 Meter.
In dem Land, in dem Jesus Wunder wirkte, scheitert man heute am kleinen Grenzverkehr. Zwischen Jerusalem und Qubeibeh, wo zwei Jünger den Auferstandenen trafen, bleibt der Checkpoint für jüdische Israelis und Palästinenser ohne Passierschein geschlossen.
Die Geschichtswerkstatt dokumentiert die Arbeit des Offenbach Archival Depot nach dem Krieg. Es kümmerte sich um geraubte jüdische Bücher und Ritualgegenstände.
Auf der Art Dubai weicht die revolutionäre Hoffnung auf Veränderung einer kritischen Selbstbespiegelung. Die Messe wagt sich an sperrige Kunst. Ein Rundgang.
Die Moritat des Toulouser Terroristen und Serienmörders Mohamed Mehra passt in keines unserer narrativen Muster. Insbesondere die Rolle der staatlichen Behörden bleibt ein Rätsel.
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
Millionen Franzosen haben mit einer Schweigeminute der Opfer der tödlichen Schüsse vor einer jüdischen Schule in Toulouse gedacht. Dort herrscht höchste Terroralarmstufe. Die Fahnder gehen von einem Einzeltäter aus, im Fokus bleibt ein früherer Soldat.
Nach mehr als 200 Raketenangriffen und 25 Toten ist es ägyptischen Unterhändlern gelungen, eine Waffenruhe im Süden Israels auszuhandeln.
Kein weiterer Raketenbeschuss, keine gezielten Luftangriffe mehr: Nach ägyptischen Angaben haben Israel und die Palästinenser nach vier Tagen Kampf im Gazastreifen einen Waffenstillstand vereinbart.
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Nach der Tötung eines Palästinenserführers durch die israelische Luftwaffe im Gazastreifen liefern sich beide Seiten einen blutigen Schlagabtausch. Es ist die schwerste Eskalation seit mehreren Monaten.
Klassische Musik hat sie gelehrt, die eigene Variation von der Norm zu akzeptieren: Carolin Emcke über Formen des Begehrens, Sex unter Frauen und die Liebe zur Musik.
In Iran hat am Freitag die Parlamentswahl begonnen. Nach dem Willen der Führung soll sie ein Signal der Stärke an den verhassten Westen senden. Die Opposition hat Chamenei kaltgestellt.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
Die Werke von Aharon Appelfeld kreisen immer wieder um die Frage, warum man Geschichte nicht zurücklassen kann. Sein neuestes Buch ist wohl sein schönster und sein sanftester Roman.
Abdallah Frangi, lange Jahre Gesandter der PLO in Deutschland, zieht eine Bilanz seines politisch bewegten Lebens.
Präsident Baschar al Assad zeigt durch seine Gewaltpolitik, dass nur sein Sturz zur Stabilität im Land und in der Region führen kann. Das Ende des Baath-Regimes ist unvermeidlich.
Die rivalisierenden palästinensischen Gruppen Fatah und Hamas haben sich auf Präsident Mahmud Abbas als Chef einer Übergangsregierung verständigt. Das teilten die Organisationen am Montag mit.
Im Gazastreifen ist UN-Generalsekretär Ban von Palästinensern angegriffen worden. Die israelische Armee griff unterdessen Ziele im nördlichen Gazastreifen an.
Es war einmal im Karawanenland: Eine Austellung im Berliner Pergamonmuseum eröffnet überraschende Perspektiven auf die frühe Kulturgeschichte der arabischen Welt.
Bis zu diesem Donnerstag sollten Palästinenser und Israel eigentlich darlegen, wie sie sich die Grenzen eines künftigen Staates Palästina vorstellen. Doch Israel lässt sich Zeit - und ein Fortschritt bei den Friedensbemühungen ist weiter nicht in Sicht.
Guy Delisle ist ein Meister der Comicreportage. Der Kanadier hat bereits umfangreiche Berichte über seine jeweils längeren Aufenthalte in China, Nordkorea und Burma publiziert. Jetzt ist in Frankreich die umfangreiche Chronik eines einjährigen Aufenthalts in Jerusalem erschienen - wovon sich der größte Teil unter Palästinensern abspielte. Mit Delisles Augen sieht man das Nahost-Problem nicht neu, aber schärfer.
Juden, Christen und Muslime versuchen in Jerusalem den Ton anzugeben. Egal, ob sie dabei Glocken oder Lautsprecher einsetzen, sie lassen die anderen Religionen nicht in Ruhe. Eine Klanggeschichte.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Der große Gefangenen-Austausch in Nahost ist vollzogen: Israel hat 550 weitere palästinensische Häftlinge freigelassen - im Austausch für den Soldaten Gilad Schalit, der im Oktober nach fünf Jahren Geiselhaft heimkehren durfte.
Radikale Siedler, die gegen den drohenden Abriss von illegalen Siedlungen protestieren wollten, haben einen israelischen Armeestützpunkt angegriffen. Ministerpräsident Netanjahu verurteilte den Angriff.
Israelische Kampfflugzeuge haben am frühen Freitagmorgen mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden mehrere Menschen getötet.
Partykönig Rolf Eden schaufelt mit beiden Händen Lebensfreude ins Kino. In Peter Dörflers Dokumentation zeigt er, wie sehr er als Berlins letzter Playboy mit sich im Reinen ist.
Für Playboy Rolf Eden, über den jetzt ein herrlicher Dokumentarfilm ins Kino kommt, ist Spaß das Wichtigste. Ein Gespräch mit ihm über die Rolle seines Lebens: Rolf Eden.