NSA-Chef Keith Alexander zieht sich zurück
Sowohl Geheimdienst-Chef Keith Alexander als auch sein Stellvertreter John Inglis wollen nächstes Jahr ihre Posten räumen. Mit der Snowden-Affäre hat das laut der NSA nichts zu tun.
Sowohl Geheimdienst-Chef Keith Alexander als auch sein Stellvertreter John Inglis wollen nächstes Jahr ihre Posten räumen. Mit der Snowden-Affäre hat das laut der NSA nichts zu tun.
Der Journalist Glenn Greenwald, der an den Snowden-Enthüllungen beteiligt war, verlässt den „Guardian“. Der Ebay-Gründer Pierre Omidyar köderte ihn mit einem verlockenden Angebot.
Wieso tun sich Künstler mit der NSA-Affäre und der Ausspähung der Bürger so schwer? Die Gründe für das Schweigen sind vielfältig. Dabei könnte die Gegenwartskunst die abstrakte Bedrohung durch die Geheimdienste endlich visuell erfahrbar machen.
lid. NEW YORK, 15. Oktober. Amerikanische Internetunternehmen sind in noch größerem Umfang in Spähprogramme des Geheimdienstes NSA eingebunden als bisher ...
anr. WASHINGTON, 15. Oktober. Die amerikanische „National Security Agency“ (NSA) fängt offenbar jedes Jahr im Ausland etwa 250 Millionen Online-Adressbücher ab ...
Der amerikanische Geheimdienst NSA ist in seiner Datensammelwut unersättlich. Das ist nach den vielen Enthüllungen der vergangenen Monate keine neue Erkenntnis ...
Der Geheimdienst NSA beschafft sich Hunderte Millionen Kontaktlisten aus E-Mail-Accounts in aller Welt, berichtet die „Washington Post“. Weil das in Amerika illegal wäre, arbeite die NSA an Standorten im Ausland.
Evgeny Morozov ist erst 29 Jahre alt und gilt schon als Vor- und Nachdenker der digitalen Welt. Eine seiner Diagnosen lautet: „Demokratie ist von Natur aus nicht effizient, Technokraten gefährden sie.“
Marco Pandera ist Privatdetektiv. Eltern bezahlen ihn dafür, dass er ihre Kinder ausspioniert. Mal findet er Drogen, mal auch nur einen Kleinmädchentraum.
Beim libertären Cato-Institut in Washington konnte man am Mittwoch erleben, wie der NSA-Skandal etablierte politische Schlachtordnungen der amerikanischen Politik verändert.
An Sicherheitssystemen, die das Verhalten der Bürger automatisch überwachen und bei Auffälligkeiten Alarm schlagen, wird derzeit eifrig geforscht - in Europa, in Amerika und Asien.
In Großbritannien herrscht der Abhörstaat. Mit ein paar Mausklicks kann jeder Agent private Daten einsehen. Jetzt wachen die Briten auf. Vor allem die Schriftsteller setzen Zeichen.
Die Lust am Überwachen gab es schon immer, aber ihre Mittel waren noch nie so raffiniert. Die Frankfurter Ausstellung „Außer Kontrolle“ präsentiert die Vorgeschichte heutiger Kontrollexzesse und stolpert auf dem Sprung in die Gegenwart.
Jetzt geht es vor Gericht. Das Ausschnüffeln der Netze durch den britischen Geheimdienst kommt auf den Prüfstand: Verletzt das nationale Gesetz, das den Bruch des Kommunikationsgeheimnisses zulässt, internationales Recht?
Mein Fall sei „speziell“, sagte man mir als einzige Erklärung am Flughafenschalter. Warum ich nicht in die Vereinigten Staaten reisen darf, weiß ich immer noch nicht.
Ilija Trojanow hat ein Buch über Überwachung geschrieben und mit Juli Zeh Kanzlerin Merkel in einem offenen Brief aufgefordert, gegen die NSA-Datenschnüffelei vorzugehen. Jetzt wurde ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert. Der deutsche P.E.N. fordert Aufklärung.
Noch im August hatte die NSA behauptet, nur einen Bruchteil der gesammelten Daten von Amerikanern je einzusehen. Jetzt wurde ein interner Rundbrief von Anfang 2011 bekannt, nach dem der Dienst auch deren Sozialprofile erstellt.
Diese Wahl fand unter den Vorbeben der neuen industriellen Revolution statt. Wird die Sozialdemokratie begreifen, wofür sie gebraucht wird?
nbu. BRÜSSEL, 24. September. Die EU hat bisher keine Erkenntnisse darüber, ob der amerikanische Geheimdienst NSA tatsächlich den Datenverkehr der ...
„Danke schön“ und „Bier“: Mehr gibt Bill Callahan normalerweise nicht von sich. Der Lo-Fi-Meister der freien Rockform gibt sich jetzt aber überraschend heiter. „Dream River“ klingt - verhältnismäßig! - entspannt, leichtfüßig, souverän.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Dass die Überwachungslösungen der Geheimdienste und Regierungen deutlich weiter entwickelter sind als technische Gegenmaßnahmen, stimmt nur bedingt. Warum sich Verschlüsselungssoftware nicht durchsetzt, wir aber auf einem guten Weg sind.
Bei der Bundestagswahl wird am Sonntag auch darüber entschieden, welche Konsequenzen die deutsche Politik aus der Snowden-Affäre ziehen wird. In diesem Punkt zeigen die Programme der Parteien erstaunlich große Unterschiede.
Dreißig Schriftsteller wollen, dass Angela Merkel die Abhöraffäre aufklärt. Dafür haben sie 70000 Unterschriften gesammelt. Sie im Kanzleramt abzugeben, ist aber nicht leicht.
An diesem Dienstag erscheint der neue Roman von Thomas Pynchon in Amerika. „Bleeding Edge“ ist die Vision von einer Welt, die erst wieder ohne das Netz frei ist: ein paranoides, notwendiges Buch.
This Tuesday, a new novel by Thomas Pynchon is published in the United States. „Bleeding Edge“ presents the vision of a world which can be free again only without the internet: a paranoid, necessary book by one of America’s most important writers.
Die National Security Agency (NSA) liest auch bei verschlüsselter Kommunikation mit - ob beim Mailen oder beim Online-Banking.
Der deutsche Verfassungsschutz schickt regelmäßig Daten an den amerikanischen Geheimdienst NSA. Medien berichten über eine enge Kooperation. Das Bundesamt versichert: Alles geschehe nach deutschem Recht und diene der Sicherheit.
Mit seinem Auftritt bei den Lead-Awards wünscht Jacob Appelbaum dem NSA-Skandal mehr mobilisierende Kraft. Die Video-Unterstützung von Julian Assange dient indes nicht nur der Sache.
Das „Raumschiff Enterprise“ kannte schon unsere Zukunft: Der Kampf gegen allgegenwärtige Überwachung war verloren. Aber das war nicht schlimm. Warum nur?
Um die Piraten ist es ruhig geworden, viel zu ruhig für den Endspurt im Wahlkampf. Trotz der NSA-Affäre droht die Partei zu scheitern - und versucht sich in Populismus.
Mark Zuckerberg, der Mitgründer und Vorstandsvorsitzende des sozialen Netzwerks Facebook, hat die amerikanische Regierung wegen der Affäre um
Überwachungstechnologie ist nicht mehr auf Geheimdienste beschränkt. Unternehmen ist es heute möglich, das Denken und Verhalten ihrer Mitarbeiter zu analysieren und vorherzusagen. Junge F.A.Z.-Mitarbeiter sprachen mit einem, der weiß, wie das geht.
„Die Regierung hat es vergeigt“, sagt Mark Zuckerberg und fordert: Die Regierung soll endlich besser die Ausspähaktivitäten der Geheimdienste aufklären. Kritik kommt auch von anderen Größen der Branche.
Die Bundestagsfraktion der Grünen wirft den Vereinigten Staaten in einem Schreiben an den Menschenrechtsausschuss der UN einen „fundamentalen Angriff auf die Demokratie in Deutschland“ vor. Auch gegen Kanzleramtsminister Pofalla werden laut F.A.Z. Vorwürfe erhoben.
Wie sich später herausstellte, lagen wir mit unseren Analysen richtig. Die Prognosen beruhten auf einer Reihe von Analysen, beispielsweise ...