Alles unter Kontrolle
Wer wusste von der Überwachung? Auch kritische amerikanische Abgeordnete wollen diese Frage klären. Doch wonach sollen sie fragen? Immer nach dem Unvorstellbaren, lautet neuerdings die Antwort.
Wer wusste von der Überwachung? Auch kritische amerikanische Abgeordnete wollen diese Frage klären. Doch wonach sollen sie fragen? Immer nach dem Unvorstellbaren, lautet neuerdings die Antwort.
So richtig groß rausgekommen ist die NSA ja nur in dem, was mangels besserer Begriffe die Wirklichkeit heißt. In der populären Kultur, in Hollywood etwa, da ...
Die „New York Review of Books“ lädt zur Debatte über den Abhörskandal. Es zeigt sich, dass selbst Insider über ihre Regierung staunen. Das Ausforschen der Kanzlerin könnte der Wendepunkt sein.
Der BND soll sich an einer Kooperation europäischer Geheimdienste bis unbekannten Ausmaßes zur Kommunikationsüberwachung beteiligt haben. Das berichtet der „Guardian“ aus seinem Fundus von Dokumenten Edward Snowdens.
Die Nachrichten über Abhöraktionen des amerikanischen Geheimdienstes NSA gegen Bundeskanzlerin Merkel, aber auch gegen Millionen Bürger in Europa, bestimmen in
PEKING, 1. November. Schon seit Tagen übertreffen sich die chinesischen Staatsmedien gegenseitig mit hämischen Kommentaren zu den immer neuen Enthüllungen über ...
Edward Snowden ist zu einem Gespräch mit deutschen Behörden in Deutschland bereit. Innenminister Friedrich will einen Kontakt mit der Bundesregierung ermöglichen.
Er ist unverdächtig, Panik zu schüren: Der CSU-Abgeordnete Hans-Peter Uhl fordert im Gespräch mit Frank Schirrmacher eine eigene deutsche oder europäische Kommunikations-Infrastruktur, um Amerika etwas entgegenzusetzen.
Barack Obama hat den Geheimdienst NSA angewiesen, die Überwachung des internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu beenden.
Amerikas Außenminister Kerry hat eingestanden, es bei der Spionage gelegentlich zu übertreiben. Einiges laufe „per Autopilot“ an der Regierung vorbei und müsse geändert werden. Doch hätten die NSA-Programme mehrfach Terrorschläge verhindert.
Christian Ströbele hat Edward Snowden in Moskau getroffen. Es geht um die Frage, ob er in Berlin zum NSA-Skandal aussagen könnte. Nach Berlin kehrt der Grünen-Abgeordnete mit einem Brief des Whistleblowers zurück.
Geheimdienste sollten der Verteidigung dienen. Aber sie sind längst zur Offensive übergegangen. Die potentiellen Opfer: wir alle. Die Angriffswaffen: automatisierte Systeme wie FoxAcid.
lid./jpen. NEW YORK/FRANKFURT, 31. Oktober. Der Internetkonzern Google verschärft den Ton in der Auseinandersetzung mit der amerikanischen Regierung um ...
Amerikas Botschafter in Berlin, John Emerson, lädt zum Gespräch. Nur über den vierten Stock seines Arbeitsplatzes am Pariser Platz will er nicht reden.
Der Vorgang ist skandalös, doch das Abhören des Handys von Kanzlerin Merkel durch die NSA ist völkerrechtlich nicht verboten. Erst zwischenstaatliche Verträge könnten ein entsprechendes Spionageverbot regeln. Ein Gastbeitrag von Völkerrechtler Stefan Talmon.
Unmengen von Daten greift die NSA über Google und Yahoo ab, Probleme hat sie allerdings noch mit deren Verarbeitung. Unternehmen wie Tibco schaffen es, Aktivitäten von Nutzern in sozialen Netzwerken zu verknüpfen - in Echtzeit.
In Amerika formiert sich Widerstand gegen Europas empörte Politiker. Sie werden als ahnungslos und undankbar dargestellt – und auch als ein bisschen böse.
Der Internetkonzern Google reagiert empört auf die neuen Ausspäh-Berichte. NSA-Chef Keith Alexander versucht indes zu beschwichtigen: Nicht Millionen, sondern bloß Tausende Nutzer seien infiltriert worden.
Das soziale Netzwerk legt glänzende Zahlen vor, verliert aber bei Jugendlichen an Zugkraft. Die Wettbewerber Google und Yahoo werden zum Gegenstand neuer NSA-Enthüllungen.
Zusagen über ein mögliches Anti-Spionage-Abkommen haben die deutschen Vertreter bei ihrem Besuch im Weißen Haus nicht erhalten. Kommende Woche wollen die Präsidenten von Verfassungsschutz und BND nach Amerika reisen.
„Schützt uns die Regierung vor Obamas Ohr?“, fragte die Sendung „ZDF log in“ und zeigte doch nur eins: Gegen die moderne Überwachungstechnik sind wir letztlich machtlos - und für unsere Datensicherheit auch selbst verantwortlich.
bern. FRANKFURT, 30. Oktober. Der amerikanische Geheimdienst NSA hat offenbar weit mehr Daten der Internetkonzerne Google und Yahoo abgegriffen als bisher ...
Geheimdienste haben die internen Leitungen von Google und Yahoo ausgespäht. Damit konnten sie amerikanische Gesetze umgehen und viele Daten sammeln. Sogar zu viele für ihren Geschmack.
Der amerikanische Geheimdienst NSA infiltriert die Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo auf der ganzen Welt, berichtet die „Washington Post“. Es geht auch um Millionen E-Mail-Konten. Und wieder soll daran ein britischer Geheimdienst beteiligt sein.
Insbesondere die Regierungen in Frankreich und Spanien, die sich gerade über amerikanische Spähangriffe empört haben, müssen sich nun selbst fragen lassen,
In diesen Tagen gibt es wenige Gründe, sich die Vereinigten Staaten zum Vorbild zu nehmen. Die Abhöraffäre durch den Geheimdienst NSA oder der Streit um die ...
Die NSA-Abhöraffäre ist nicht nur unheimlich, weil sie zeigt, was sich ein Geheimdienst leisten kann. Sie ist es auch deshalb, weil die Informationen, die gestreut werden, auf einer einzigen Person beruhen.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Vielleicht lernt auch die Weltmacht Amerika, dass das Vertrauen seiner Partner ein wichtiges Gut ist. Nicht zuletzt der eigenen Interessen wegen.
Die Abhör-Affäre spaltet die beiden Kontinente. Und auch die Erdplatten entfernen die Freunde voneinander.
Nach Angaben von Amerikas Geheimdienstdirektor Clapper war das Weiße Haus über Spähaktionen immer informiert. NSA-Direktor Alexander sagte, man habe Hilfe der Europäer erhalten, die ihrerseits Amerikaner bespitzeln würden. Auch Deutschland tue das. Der BND weist das zurück.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
In einer Stellungnahme hat NSA-Chef Alexander die Arbeit des amerikanischen Geheimdienstes verteidigt, seit dem 11. September 2001 habe es keinen schweren Terroranschlag auf die Vereinigten Staaten gegeben. Er betonte, dass die in Europa gesammelten Telefondaten zum Teil von europäischen Geheimdiensten stammten.
Die Bundesregierung setzt auf ein „No-Spy-Abkommen“ mit den Vereinigten Staaten. Völkerrechtlich wäre das kaum bindend. Die NSA-Affäre muss politisch gelöst werden. Nun hat die Kanzlerin ihren außenpolitischen Berater nach Washington geschickt.
David Cameron droht der britischen Presse: Die Berichterstattung des „Guardian“ in der NSA-Affäre gefährde die nationale Sicherheit. Die Zeitungen sehen in Camerons Äußerungen einen abermaligen Angriff auf die Pressefreiheit.
Es ist ein Tiefschlag für Obamas Krisenmanagement: Ausgerechnet die Demokratin Dianne Feinstein schließt sich den Kritikern der NSA an. Die Vorsitzende des Senatsausschusses für die Geheimdienste verurteilt das Ausspähen von Verbündeten.