Das Über-Hirn
Die NSA will einen Quantencomputer bauen. Für das alte Streben nach „intelligenten Maschinen“ ist es eine gute Nachricht. Für den privaten Menschen aber nicht: Keine Kryptographie nützt dann mehr gegen den allwissenden Staat.
Die NSA will einen Quantencomputer bauen. Für das alte Streben nach „intelligenten Maschinen“ ist es eine gute Nachricht. Für den privaten Menschen aber nicht: Keine Kryptographie nützt dann mehr gegen den allwissenden Staat.
Präsident Obama arbeitet an einer Reform der amerikanischen Geheimdienste. Nächste Woche will er in einer Grundsatzrede dazu Stellung nehmen.
Hollywood spielt durch, was wir im Alltag längst erleben. Allerdings rückt die Technik dem Menschen in „Intelligence“ nicht nur auf die Pelle, sondern unter die Haut. Start einer Fernsehserie auf der Höhe der Zeit.
Die deutsch-amerikanischen Beziehungen sind durch die Enthüllungen über die NSA-Überwachung belastet. Vor diesem Hintergrund reist Bundeskanzlerin Merkel in den kommenden Monaten nach Washington.
Ein Leitartikel der "New York Times" löst eine Debatte aus. Hat der Mann, der illegale Praktiken der NSA aufdeckte, ein Leben in der Verbannung verdient?
Alles wird mitgelesen, vieles manipuliert: Das Gefühl von Sicherheit im Internet ist dahin. Bankgeschäfte im Netz sind ganz schön gefährlich.
Washington geht gegen die Entscheidung eines Bundesgerichts vor, in dem das millionenfache Abspeichern von Telefondaten in den Vereinigten Staaten für „wahrscheinlich verfassungswidrig“ erklärt worden war.
Manche Enthüllungen spielen mit der Fantasie. Der Quantencomputer ist als Zukunftsprojekt so konkret wie das Sonnenfeuer im Reaktor. Abwarten, was daraus wird.
Die NSA will Quantencomputer, zivile Forscher auch. Bis zu ihrem Einsatz gegen Kryptographie kann es noch dauern. Hat die NSA nicht längst einen anderen Weg gefunden?
Der NSA-Ausschuss wird immer wahrscheinlicher. Nach der SPD-Fraktion will auch die Unionsfraktion die Spähaffäre im Bundestag aufarbeiten lassen.
Die Washington Post berichtet, dass die NSA an einem Super-Computer arbeite. Dieser solle auch hoch-geschützte Computer von Banken und Regierungen knacken können.
Der CSU-Vorsitzende Seehofer ist für die Einsetzung eines NSA-Untersuchungsausschusses. Auch die SPD verlangt Aufklärung.
Die Geheimdienste speichern alles, lesen aber nur auf richterliche Anordnung. Diese Sicht sei falsch, sagt der Aktivist Jacob Appelbaum: „Wer Maschinen kontrolliert, kontrolliert Menschen.“
Sie waren als Webguerrilla gefürchtet, jetzt sind sie abgetaucht. Was ist eigentlich aus der „Anonymous“-Bewegung geworden?
Hacker haben das Konto von Skype bei dem Kurznachrichtendienst Twitter angegriffen. Auch der Internetdienst Snapchat hat Ärger mit Hackern.
Telefónica Deutschland bringt die Übernahme von E-Plus auf den Weg, die Deutsche Annington will 2014 eine Dividende zahlen und Apple bestreitet die Zusammenarbeit mit der NSA.
Apple hat Berichte über eine Kooperation mit dem amerikanischen Geheimdienst zurückgewiesen. Man habe nie mit der NSA zusammengearbeitet, um elektronische Hintertüren in seine Produkte einzubauen.
Der amerikanische Künstler und Bürgerrechts-Aktivist Trevor Paglen fotografiert seit Jahren die Abhörstationen der NSA. Seine Arbeiten verändern unseren Blick in den Himmel.
Deutschland will vor Madagaskar nach seltenen Metallen suchen. Die IG Metall erwartet mehr Beschäftigung. Die amerikanische Justiz streitet über die NSA.
Andere Länder, rohe Sitten: Der Communication-Congress in Hamburg lenkt die Aufmerksamkeit auf die staatlichen Überwachungssysteme in China und Indien.
Eine Sondereinheit der NSA wertet laut einem Medienbericht Fehlermeldungen aus, die Windows-Rechner an Microsoft senden. Die Daten sollen dem Geheimdienst Informationen über Schwachstellen liefern.
Die meisten Deutschen schützen ihre Daten nicht vor Zugriffen. Sie gehen einen unausgesprochenen Vertrag mit Google und Co ein. Nur eine digitale Elite lässt sich bislang von Edward Snowdens Enthüllungen aus der Ruhe bringen.
Ja, Party und Computer passen zusammen, wenn auch nicht alle mitmachen: vom nächtlichen Leben auf dem Chaos Communication Congress.
Der amerikanische Geheimdienst NSA forscht nach Informationen des „Spiegel“ eine der wichtigsten Telekommunikationsverbindungen zwischen Europa, Nordafrika und Asien aus.
Im Internet sind Anonymität und Privatsphäre in die Defensive geraten. Wie schlägt sich das Anonymisierungsnetzwerk Tor im Wettrüsten mit den Diensten?
Fördert das Internet Freiheit oder ist es das schlimmste Repressionswerkzeug der Menschheitsgeschichte? Glenn Greenwald ließ die Frage offen. Trotzdem weckte die mit Spannung erwartete Rede des Enthüllungsjournalisten beim Chaos Communication Congress Hoffnung.
Das millionenfache Datensammeln des US-Geheimdienstes NSA löste weltweit Empörung aus. Jetzt streiten sich die US-Gerichte, ob das Programm legal ist oder nicht. Der Zwist dürfte noch lange andauern.
Mangelndes Sendungsbewusstsein kann man ihm nicht vorwerfen: Der frühere NSA-Mitarbeiter Snowden ruft in einer alternativen Weihnachtsbotschaft zum Ende der Massenüberwachung auf. Das Video steht auch im Netz.
Beim Interview in seinem russischen Exil zeigte Edward Snowden sich zufrieden. Er habe seine Ziele erreicht und sei noch nicht widerlegt worden - und in gewisser Weise arbeite er noch immer für die NSA.
Putin-Gegner Michail Chodorkowskij hat ein deutsches Visum erhalten. Nun fordert die Linksfraktion von der Bundesregierung, auch NSA-Whistleblower Edward Snowden aufzunehmen.
Einen „verheerenden Schlag“ nennt ein Reporter den Expertenbericht über die Umtriebe der National Security Agency. Dagegen sagt einer der Experten: „Es gab keinen Missbrauch.“ Die Debatte geht weiter.
Die Vereinigten Staaten haben andere Vorstellungen über Datenschutz. Dagegen hilft keine Rechthaberei. „Rechtlich verbindlich“ wird sich Washington die Hände nicht binden lassen.
Jemand sei in seine Wohnung eingedrungen, sagt der Snowden-Vertraute Jacob Appelbaum und zieht Parallelen zur Stasi. Präsident Obama spricht derweil von „unnötigem Schaden“ durch Abhören und Datensammeln.
Dass die NSA die Telefonate von zahlreichen Politkern überwacht hat, ist seit Monaten bekannt. Nun heißt es, die NSA und die britische GCHQ hätten auch das Kommunikationsnetz deutscher Behörden im Blickfeld gehabt - und EU-Wettbewerbskommissar Almunia.
Präsident Obama hat den Expertenbericht zur NSA schneller als erwartet veröffentlicht. Bald muss er sich entscheiden, welchen Vorschlägen er folgen will – und welchen nicht.
Eine Expertenkommission zur Überprüfung der Geheimdienste in Amerika hat weitreichende Reformen der umstrittenen Überwachungsprogramme verlangt. Unterdessen verabschiedete die UN-Vollversammlung eine Resolution zum Schutz der Privatsphäre.