Keine Antworten aus Amerika
Von Aufklärung keine Spur: Bis heute haben die Amerikaner auf die Fragen der deutschen Regierung in der NSA-Spähaffäre nicht reagiert. Das hat die Bundesregierung nun auf Anfrage der Linkspartei eingestanden.
Von Aufklärung keine Spur: Bis heute haben die Amerikaner auf die Fragen der deutschen Regierung in der NSA-Spähaffäre nicht reagiert. Das hat die Bundesregierung nun auf Anfrage der Linkspartei eingestanden.
Die digitalen Supermächte sind dabei, jedem ein Preisschild anzukleben. Es geht um eine gesellschaftliche Neuordnung. Über die Tricks der Mitspieler: die City of London Inc. hat ein paar richtig fiese im Angebot.
Einen Protestbrief schrieb der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch im vergangenen Jahr an die Army in Wiesbaden. Nun traf er sich zu einem Gespräch mit Kommandeur Carstens über den Dagger-Komplex .
Vorstandschef Jim Goodnight warnt vor pauschalem Verteufeln von Datenaufbewahrung. Aber er stellt sich auf die Sensibilität deutscher Kunden ein - mit mehr Kapazitäten in hiesigen Rechenzentren.
Verschwörungstheorie bizarr: Ein Journalist versucht seinem Publikum von der New York University strategisches Denken einzubleuen. Seine Bomben vom Nutzen der NSA-Spionage zünden aber nicht recht.
Was kommt noch heraus? Holger Starks und Marcel Rosenbachs Buch „Der NSA Komplex“ enthüllt die ganze Dimension des Skandals.
Trotz der NSA-Affäre bleibt die Bundesrepublik bei ihrer Linie, die Vereinigten Staaten von Amerika nicht abzuhören. Das sagte BND-Präsident Gerhard Schindler im ZDF. Derweil läuft der Umzug des Dienstes nach Berlin auf vollen Touren.
Im südhessischen Griesheim haben mehrere hundert Demonstranten gegen die Spionage des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA protestiert. Die Aktion sollte sich besonders gegen den „Dagger-Komplex“. richten.
Angela Merkels Name taucht in einer NSA-Datenbank zu Staats- und Regierungschefs auf. Ein Dokument aus dem Fundus Edward Snowdens soll nun belegen: Sie war offiziell Ziel amerikanischer Spionage.
Die Annexion der Krim durch Russland lässt die Partner diesseits und jenseits des Atlantiks wieder zusammenrücken. In der Krise wird auch Obama die Bedeutung des Bündnisses bewusst.
Der amerikanische Präsident will den Geheimdienst NSA in die Schranken weisen. Seine Reformvorschläge wertet der Whistleblower Edward Snowden als einen Wendepunkt.
Eines der umstrittensten Geheimdienstprogramme steht vor dem Aus: Die amerikanische Regierung will der NSA künftig nicht mehr erlauben, Telefondaten massenhaft zu erfassen und jahrelang aufzubewahren.
Muss Huawei als das gefährlichste Unternehmen der Welt gelten, in dessen Geräten gleich zwei Geheimdienste anwesend sind? Die NSA hört den Internetkonzern ab. China reagiert mit Stolz und Wut.
Die chinesische Staatsführung und der chinesische Technologiekonzern Huawei sind über Jahre vom amerikanischen Geheimdienst NSA ausgespäht worden. Das geht aus Unterlagen von Edward Snowden hervor.
Google behauptet, es habe eine „Verantwortung für die Welt“. Doch der Internetkonzern eignet sich nicht als Retter der Demokratie. Weil er selbst davon lebt, undemokratisch zu sein.
Bei einem Treffen im Weißen Haus wollte Obama die Chefs großer Internetkonzerne von seiner Geheimdienstreform überzeugen. Der Versuch scheiterte: An den Plänen des Präsidenten gab es deutliche Kritik.
Die Deutschen sind ganz eindeutig eine Autonation. So ist es zwei Jugendlichen aus Hessen vor ein paar Tagen gelungen, 200 Kilometer über die Autobahn zu fahren - ganz ohne Unfall.
Präsident Obama spricht abermals mit Zuckerberg und anderen IT-Konzernchefs. Das Treffen kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, hatten diese sich doch erst kürzlich bei Obama wegen der NSA-Affäre beschwert.
Erst die Suchanfragen, jetzt auch die Emails: Der Internetkonzern Google reagiert auf den Ausspäh-Skandal. Die elektronische Post soll künftig über gesicherte HTTPS-Verbindungen verschickt werden.
Der Bundestag hat einen Untersuchungsausschusses zu den Aktivitäten des amerikanischen Geheimdienstes eingesetzt. Nicht nur die NSA ist im Visier der Abgeordneten, sondern auch die Dienste der sogenannten „Five Eyes“.
Google & Co. wissen, wie die NSA spioniert: Das hat der Justiziar der NSA, Rajesh De, am Mittwoch in einer Regierungsanhörung in Washington erklärt. Wer hat Recht? Er oder die großen Internetkonzerne?
Bisher haben Netzunternehmen wie Google und Facebook stets beteuert, von den Ausspähaktionen des Geheimdienstes NSA nichts mitbekommen zu haben. Doch jetzt gibt es dazu Widerspruch.
Seitdem Putin - noch immer den Zerfall der Sowjetunion betrauernd - zum geopolitischen Rollback geblasen hat, suchen Washington und Berlin wieder die enge Abstimmung. Und das ist gut so.
Der amerikanische Militärgeheimdienst NSA rechtfertigt sein Spionageprogramm namens „Mystic“. Offenbar ist der Geheimdienst sogar bestrebt, die voluminöse Datenkrake auf mindestens sechs weitere Länder auszudehnen - und stellt sich damit selbst vor technische Probleme.
Die amerikanische NSA hat offenbar eine riesige Datenbank aller Telefonate eines Landes angelegt. Jeder Anruf werde aufgezeichnet und für mindestens 30 Tage gespeichert, heißt es in einem Medienbericht.
Die Vereinigten Staaten wollen die weltweite Verwaltung des Internets abgeben: Die Organisation Icann, die bisher dem Handelsministerium untersteht, soll sich selbst organisieren. Ein großzügiger Verzicht?
Selbst die NSA reagiert mittlerweile auf schlechte Presse. Apple dagegen schweigt: Die Hintergründe der gravierendsten Sicherheitslücke der Unternehmensgeschichte bleiben deshalb weiter unklar.
Es ist angeblich keine Konsequenz aus dem NSA-Skandal. Doch Amerika gibt die Aufsicht über die Verwaltung des Internets auf. Lange hatte sich die Regierung gesperrt.
Die Aufklärung der amerikanischen Abhöraktionen ist zurecht auch eine Aufgabe des Parlaments. Denn in der NSA-Affäre geht es um unsere Freiheit, Sicherheit und Ökonomie.
Im geplanten Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Abhöraffäre wollen die Grünen auch Bundeskanzlerin Merkel und den früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden als Zeugen hören.
Als hätte man sie nacheinander dazu aufgerufen, äußern sich die Größen der IT-Branche, Mark Zuckerberg, Bill Gates, Eric Schmidt und Steve Wozniak, zum Vertrauensschwund des Internets. Sie haben viel zu verlieren.
Die EU-Kommission verhandelt mit Amerika über ein Freihandelsabkommen - mit weitreichenden Folgen: Der Schutz unserer Daten soll ausgehöhlt werden. Ein Gastbeitrag des Datenschutzexperten der Piratenpartei.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat seinem Ärger über die amerikanische Internetspionage Luft gemacht - und dazu Präsident Barack Obama persönlich angerufen.
Der Experimentalphysiker Rainer Blatt erklärt wie ein Quantencomputer funktioniert, wann er einsatzbereit ist und warum sich die Geheimdienste für ihn interessieren.
NSA und GCHQ können sich in Sekundenschnelle Zugriff auf Speicher, Tasten, Mikrofon und Kamera unserer Computer verschaffen. Die Automatisierung solcher Angriffe erfolgt über das Programm „Turbine“.
Das Europaparlament hat Edward Snowden befragt - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Snowdens Einlassungen kamen auf unbefriedigende Art und Weise zustande. Seine Motive bleiben rätselhaft.