Die Kunst befreit uns vom Daten-Terror
Der Download der Zukunft geht weiter: Die Düsseldorfer Kunsthalle zeigt uns, wie die „Smart New World“ aussieht. Und macht uns Mut, ihr zu entkommen.
Der Download der Zukunft geht weiter: Die Düsseldorfer Kunsthalle zeigt uns, wie die „Smart New World“ aussieht. Und macht uns Mut, ihr zu entkommen.
Rückschlag für den Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Affäre: Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Snowden will sich nach F.A.Z.-Informationen überraschend nicht mit Abgeordneten des Bundestags in Moskau treffen.
Darf Facebook der NSA Zugriff auf seine Nutzerdaten geben? Der österreichische Datenaktivist Max Schrems hat dagegen geklagt - und ist bis zum Europäischen Gerichtshof vorgedrungen.
Immer mehr Technologie-Unternehmen fürchten um das Vertrauen ihrer Kunden, selbst wenn sie selbst gar nicht von den Snowden-Enthüllungen betroffen waren. Das lassen sie Präsident Obama spüren.
Trotz der NSA-Spähaffäre geht der Austausch von Daten zwischen dem deutschen Verfassungsschutz und amerikanischen Geheimdiensten offenbar munter weiter. Laut Medienberichten wird er sogar ausgebaut.
Der Grund, warum sich niemand wirklich über die Geheimdienstschnüffelei aufregt, könnte in Folgendem liegen: Edward Snowden hat uns eine leere Mülltüte geliefert - es ist nichts drin.
Je mehr von den geheimdienstlichen Überwachungen bekannt wird, desto schwieriger wird ein Ausweg aus dieser schlimmen Lage: Die Logik der Datenhortung muss durchbrochen werden.
Vor einem Jahr begann der NSA-Skandal. Er brachte die Internetbranche in Amerika in Erklärungsnot, sie geht seither auf Distanz zur Regierung. Aber eine unangenehme Wahrheit bleibt.
Der Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Abhöraffäre will noch vor der Sommerpause ein informelles Gespräch mit Edward Snowden in Moskau führen. Die Grünen sprechen von einer „Kaffeefahrt“.
Ranges Ermittlungen wegen des abgehörten Mobiltelefons der Kanzlerin sind ein Signal. Denn Deutschland behauptet damit seine Rechtsordnung. Die amerikanischen Partner müssen spüren, dass etwas schiefgelaufen ist.
Generalbundesanwalt Range will die Kanzlerin aus dem Ermittlungsverfahren heraushalten. Auch eine Befragung von Edward Snwoden stehe „nicht zur Debatte“. Die Vereinigten Staaten reagieren dennoch verstimmt.
Google stellt „End-to-End“-Verschlüsselung vor, und selbst Facebook arbeitet an Datensicherheit. Die „Prism“-Unternehmen stellen ihre Konkurrenten wieder in den Schatten.
Ein Jahr nach Snowdens Enthüllungen über die Abhörpraxis der NSA hat Generalbundesanwalt Range Ermittlungen aufgenommen. Aber nur im Fall der belauschten Kanzlerin. Viel herauskommen wird wohl nicht dabei.
Jetzt ist es offiziell: Generalbundesanwalt Range wird in der Abhöraffäre um Merkels Handy ermitteln. Justizminister Maas sagt, die Regierung habe auf die Entscheidung keinen Einfluss genommen.
Im Fall des abgehörten Handys von Kanzlerin Merkel will Generalbundesanwalt Range nach Medienberichten offenbar doch ermitteln. Ein Verfahren wegen der massenhaften Ausspähung von Bürgerdaten soll es aber nicht geben.
Die NSA-Affäre liefert Bürgerrechtlern reichlich Munition für einen Angriff auf die Bundesregierung. Bei der Vorstellung des Grundrechte-Reports sagte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, um den Grundrechtsschutz in Deutschland sei es schlecht bestellt.
Ist die Ausspähung durch die NSA schlimm? Leben wir in Demokratien? Glenn Greenwald, der für den „Guardian“ die Snowden-Dokumente aufarbeitet, stellt sich in der F.A.Z. vom Dienstag den naiven Fragen von Tilo Jung.
Für den „Guardian“ arbeitet er seit genau einem Jahr die Snowden-Dokumente auf. Seitdem weiß Glenn Greenwald: Das Ausmaß der Ausspähung ist unvorstellbar, geändert hat sich wenig. Ein Gespräch in Berlin.
Neue Enthüllungen von Edward Snowden: Unter dem Codenamen „Tundra Freeze“ sammelt der amerikanische Geheimdienst NSA täglich Millionen Bilder aus dem Internet. Mittels Gesichtserkennung sollen Personen besser aufgespürt werden.
Bei der Ausstattung gibt es beim BND keinen Vorsprung durch Technik. Der amerikanische Geheimdienst NSA ist den deutschen Spionen weit voraus beim Ausspähen im Internet. Nun wird für viel Geld modernisiert.
Der deutsche Auslandsnachrichtendienst wird die Kommunikation auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen künftig live auswerten. Bei den Progammen will sich der Geheimdienst laut einem Medienbericht an der NSA orientieren.
Ein Land, das seine digitale Souveränität nicht vehement verteidigt, wird von seinen Partnern schnell nicht mehr ernst genommen: Im Fall Snowden wandelt sich die Bundesregierung zur politischen Marionette Amerikas.
Es bedürfe mehr „als Gerüchte und Spekulationen“: Der Vorsitzende des NSA-Ausschusses, Patrick Sensburg, versteht, warum Generalbundesanwalt Range in der NSA-Affäre vorerst nicht ermitteln will. Sein Fraktionskollege Bosbach warnt aber vor einem „Signal der Hilflosigkeit“.
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter hat im NBC-Interview gesagt, er habe seine Vorgesetzten mehrmals intern kritisiert. Sein früherer Arbeitgeber widerspricht prompt. Als Beweis präsentieren die Agenten eine E-Mail.
Was können die NSA und andere Geheimdienste mit Mobiltelefonen machen? "Wenn Sie es einschalten, gehört es denen." Interessante fünf Minuten aus Snowdens erstem amerikanischen Fernsehinterview.
Das Opfer, das Edward Snowden für seine Überzeugungen gebracht hat, liegt für alle Welt zutage. Kläglich wirken dagegen die Diffamierungen seiner Person durch Barack Obama oder John Kerry. Im Interview mit NBC hat Snowden nun dagegengehalten.
Der ehemalige NSA-Mitarbeiter würde gerne wieder in Amerika leben, sagt er in einem Interview mit einem TV-Sender. Ob er ohne Strafe zurückkehren dürfe, müsse die Öffentlichkeit entscheiden.
Im zweiten Teil der ZDF-Dokumentation über globale Überwachung beschuldigt der ehemalige CIA-Chef Porter Goss Kanzlerin Merkel, sie habe ihre Empörung über die Abhörung ihres Handys nur vorgetäuscht.
Seit einem Jahr lebt der Enthüller der NSA-Abhöraktivitäten in Moskau. Nun hat Edward Snowden in seinem ersten Interview im amerikanischen Fernsehen klargestellt, dass er ein Spion war, kein „unwichtiger Systemadministrator“.
Die Linke spricht von einem „beispiellosen Akt der Rechtsbeugung“, der grüne Abgeordnete Ströbele bezeichnet es als „unverständlich“: Generalbundesanwalt Range will von einem Verfahren gegen den amerikanischen Geheimdienst NSA absehen. Es fehlten Zeugen und belastbare Beweise.
Wer manipuliert uns? Und kooperieren Google, Facebook und Co. wirklich so eng mit den Geheimdiensten? Eine ZDF-Produktion macht die „Verschwörung gegen die Freiheit“ zum Thema.
Der Investigativjournalist Glenn Greenwald ist bei Beckmann zu Gast, um von seinem Besuch bei Edward Snowden in Moskau zu erzählen. Er hat dort einen glücklichen Mann getroffen.
Amerikas Repräsentantenhaus hat für einen Gesetzentwurf gestimmt, der die Aktivitäten des Geheimdienstes NSA beschneiden soll. Die Internetbranche klagt, die Regierung habe im letzten Moment ein „inakzeptables Schlupfloch“ eingebaut.
Der NSA-Untersuchungsausschuss hat mit der Sacharbeit begonnen und kritisch auf Amerikas Geheimdienst geblickt. Aber ebenso auf den BND.
Von den Mitgliedern des NSA-Untersuchungsausschusses kennt nur der Grünen-Abgeordnete Ströbele den wichtigsten Zeugen Edward Snowden. Mit einer Reise nach Russland soll sich das ändern. Facebook-Chef Zuckerberg und andere Internet-Milliardäre wollen die Abgeordneten jedoch in Berlin sehen.
Der Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Abhöraffäre will die Vorstände amerikanischer Internetkonzerne als Zeugen befragen. Die Bundestags-Abgeordneten wollen neben den Chefs von Facebook und Twitter auch die Chefs von Google, Microsoft und Apple vernehmen.