Eine wohldosierte Drohgebärde
Erstmals seit einem Jahr beaufsichtigte Kim Jong-un wieder persönlich einen Waffentest. Allzu sehr will er Washington damit aber nicht reizen.
Erstmals seit einem Jahr beaufsichtigte Kim Jong-un wieder persönlich einen Waffentest. Allzu sehr will er Washington damit aber nicht reizen.
Nordkoreas Staatsmedien jubeln: Machthaber Kim habe eine neue „Hightech-Waffe“ erfolgreich testen lassen. Experten sehen in dem Test ein klares Signal an Washington.
Amerikanischen Medien zufolge baut Nordkorea heimlich seine Raketenbasen aus. Doch Donald Trump will keine Berichte hören, die seine Qualitäten als „Dealmaker“ in Frage stellen.
Während Angela Merkel in ihren letzten politischen Zügen für mehr Frauen in Spitzenpositionen eintritt, könnte es im Atomstreit zwischen Amerika und Nordkorea einen gefährlichen Rückschlag geben. Was sonst noch wichtig ist, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Donald Trump lobt seine Nordkorea-Politik als großen Erfolg. Doch Satellitenbilder zeigen, dass Kim Jong-un an verborgenen Standorten weiter aufgerüstet lässt.
Nach Auskunft Südkoreas führte Pjöngjang Termingründe an, als es das Treffen mit Amerikas Außenminister Pompeo verschob. Wann es nachgeholt wird, bleibt offen.
Der amerikansiche Außenminister hat das Treffen mit dem nordkoreanischen Verhandlungsführer auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Koreaner werfen den Amerikanern Arroganz vor – und drohen mit dem Vorantreiben der nuklearen Entwicklung.
Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un und sein Amtskollege aus Kuba, Miguel Diaz-Canel, waren die Stargäste der Show „Massen-Spiele“. In den offiziellen Gesprächen soll es um den Ausbau der traditionell relativ guten Beziehungen der beiden Länder gehen.
Laut Human Rights Watch haben sich Sexualdelikte in Nordkorea so etabliert, dass sie als Teil des alltäglichen Lebens akzeptiert werden. Das System funktioniert auch, weil die Täter meist straflos davonkommen.
Zuvor hatte die Menschrechtsorganisation Frauen befragt, die Nordkorea verlassen hatten.
In Nordkorea gehöre sexuelle Gewalt zum Alltag, kritisiert die Menschenrechtsorganisation. Ranghohe Beamte würden sich Frauen „aussuchen“, Sex und andere Gefälligkeiten fordern – und die Regierung nicht eingreifen.
Seit dem Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un scheint Nordkorea auf der internationalen Bühne rehabilitiert. Doch im Land selbst herrschen nach wie vor grausame Zustände.
Die amerikanische Regierung geht davon aus, dass sich Donald Trump und Kim Jong-un Anfang des kommenden Jahres wieder treffen könnten. Die Außenminister sollen den Gipfel vorbereiten.
Tilman Driessen aus Bonn lehrt derzeit als Dozent an einer privaten Universität in Nordkorea. Wie er dazu gekommen ist und was er dort mit den Studenten erlebt, schildert er exklusiv in E-Mails aus Pjöngjang.
Das nordkoreanische Regime betreibt Außenpolitik nicht nur über die Botschaft in Berlin. Auch alte Kanäle in die deutsche Linke werden angezapft. Der frühere DDR-Regierungschef Modrow war kürzlich in Pjöngjang – auf Einladung von Kims Regime. Worum ging es?
Seit Anfang des Jahres nähern sich die beiden Koreas wieder an. Jetzt denkt die südkoreanische Regierung über weitere Schritte zur Entspannung nach – und Trump plant das nächste Treffen mit Kim.
Drei oder vier mögliche Orte für ein Treffen haben sich schon herauskristallisiert, so Trump. Er möge den nordkoreanischen Machthaber und der ihn, sagte der amerikanische Präsident und sprach von einem „unglaublichen Fortschritt“.
Der nordkoreanische Machthaber sendet ein weiteres Entspannungssignal: Er lässt Südkorea eine Einladung an Papst Franziskus überbringen.
Amerika und Nordkorea stehen in Verhandlung über ein zweites Gipfeltreffen zwischen Kim Jong-un und Donald Trump. Nach dem Besuch des amerikanischen Außenministers könnten auch andere Staaten tätig werden.
Das Treffen zwischen dem amerikanischen Außenminister und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un sei besser gewesen als das vorherige, heißt es. Die Verhandlungen über den Atomabbau brauchten aber noch lange.
Zum vierten Mal in einem Jahr besucht der amerikanische Außenminister Pjöngjang – laut seiner Behörde zeige dies, „dass es Fortschritte in den Gesprächen zwischen den beiden Ländern gebe“. Dennoch liege noch ein weiter Weg vor ihnen.
Von Raketenmännern zum Liebespaar? Der amerikanische Präsident stimmt ein weiteres Loblied auf den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un an.
Japans Regierungschef Shinzo Abe macht einen ersten Schritt in Richtung „Neustart“ der Beziehungen. Nordkorea sei am „Scheideweg“ und müsse entscheiden, ob es die „historische Chance“ ergreife.
Der amerikanische Präsident möchte noch einmal mit Nordkoreas Machthaber direkt verhandeln. Das Datum stehe schon bald fest, kündigt er an.
Die große Militärparade in Pjöngjang kam dieses Mal ganz ohne gelenkte ballistische Raketen aus. Warum nur? Die Suche nach einer Erklärung führt nach Moskau. Ein Gastbeitrag.
Henrike Naumann ist die Künstlerin der Stunde. Sie untersucht die neue deutsche Teilung anhand ihrer Möbel – aktuell in Südkorea, Berlin und Graz.
Das dritte Gipfeltreffen zwischen Nord-und Südkorea zeigt: Atmosphärisch hat sich schon viel getan. Nun müssen konkrete Abmachungen mit Amerika folgen. Doch Trumps unkalkulierbarer Regierungsstil könnte zum Problem werden. Ein Kommentar.
Nordkoreas Machthaber möchte mit dem amerikanischen Präsidenten „zu einem frühen Zeitpunkt“ zusammenkommen, sagt Südkoreas Präsident Moon. Auch für Trump könnte ein schnelles Treffen Vorteile haben.
Nord- und Südkorea überlegen, gemeinsam die Olympischen Spiele 2032 auszurichten. Ein solches Ereignis im totalitär regierten Nordkorea erscheint aus heutiger Sicht grotesk.
Nordkorea hat sich zur Schließung seines größten Raketentestgeländes unter internationaler Aufsicht bereiterklärt. Hier wurden unter anderem die Interkontinentalraketen getestet, die eine Reichweite bis in die Vereinigten Staaten haben sollen.
Nordkorea soll vollständig denuklearisiert sein – bis zum Ende von Trumps erster Amtszeit. Das erwartet die amerikanische Regierung. Diese ist nach den Ergebnissen des aktuellen Koreagipfels zu weiteren Verhandlungen bereit.
Der dritte Nordkorea-Gipfel innerhalb kurzer Zeit stimmt hoffnungsvoll. Dennoch ist das Grundproblem der Halbinsel noch längst nicht gelöst.
Eine Olympiabewerbung als Zeichen für ein langfristiges Bemühen um Annäherung zwischen Nord- und Südkorea? Präsident Moon Jae-in und Machthaber Kim Jong-un bekundeten das beiderseitige Interesse an einem historischen Plan.
Der nordkoreanische Machthaber hat beim Gipfel mit Südkoreas Präsident Mon Jae-in konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung angekündigt. Kim plant zudem erstmals einen Besuch im Süden.
Der nordkoreanische Machthaber will erstmals die Hauptstadt des Südens besuchen. Kim will außerdem Inspektoren ins Land lassen.
Der südkoreanische Präsidenten Moon Jae-In sagte, Nordkorea habe sich bereit erklärt, internationalen Inspektoren die Beobachtung der „dauerhaften Demontage“ seiner zentralen Raketen-Einrichtungen zu erlauben.