Es war sonnig draußen, es roch nach Frühling
Katja Petrowskaja war in Brüssel und wollte einen Essay über die Stadt schreiben. Doch nach den Anschlägen schien ihr alles entwertet. Ein Protokoll.
Katja Petrowskaja war in Brüssel und wollte einen Essay über die Stadt schreiben. Doch nach den Anschlägen schien ihr alles entwertet. Ein Protokoll.
Wegen des erbitterten Streits um die Ausbürgerung von Terrorverurteilten hat Frankreichs Staatschef Hollande Pläne für eine Verfassungsänderung begraben. Ein Kompromiss zwischen Nationalversammlung und Senat erscheine „außer Reichweite“.
Frankreich hat Angst, dass der nächste Terror-Anschlag aus seinen eigenen Vorstädten kommt. Doch sind die französischen Banlieues wirklich eine Brutstätte für den Terror?
Die belgischen Behörden wurden offenbar nicht nur von der Türkei vor den Brüsseler Flughafen-Attentätern gewarnt, sondern auch von den Niederlanden. Diese sollen FBI-Informationen über die Bakraoui-Brüder an Belgien weitergegeben haben – doch Brüssel bestreitet das.
Eine Woche nach den Terroranschlägen von Brüssel gibt es weiter keine Fortschritte bei der Fahndung nach dem dritten Attentäter vom Flughafen.
Der Terror hat ein Land getroffen, das schon vorher gespalten war. Nach den Anschlägen sind die Parteien im Brüsseler Parlament noch mehr zerstritten. Könnte das Spiel mit dem Schwarzen Peter am Ende den Falschen nutzen?
Bei der Fahndung nach den Tätern von Brüssel erleiden die belgischen Behörden einen schweren Rückschlag. Bei dem Mann mit Hut handelt es sich nicht um Fayçal C. – ein Youtube-Video soll bei der Fahndung helfen.
Die Taliban haben sich zu einem der schlimmsten Anschläge auf Christen in Pakistan bekannt. Das Land hat die Bedrohung durch den islamistischen Terror erkannt – tut sich aber schwer, die religiöse Minderheit zu schützen.
„Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“, hatte Bundesinnenminister de Maizière nach der Absage des Fußball-Länderspiels im November gesagt. Im Nachhinein hätte er darauf gerne verzichtet.
Der verhaftete Terrorist Salah Abdeslam hat die Verantwortung für die Anschläge von Paris von sich gewiesen. Vielmehr sei Abdelhamid Abaaoud der Drahtzieher, sagte er laut der Zeitung „Le Monde“ bei den Vernehmungen.
Schon im Januar 2015 hat die griechische Polizei bei Islamisten Pläne des Brüsseler Flughafens gefunden. Diese Informationen wurden auch nach Belgien weitergereicht. Ein belgischer Beamter hat auch andere Information verschleppt.
Kontrollierte Sprengungen, ein angeschossener Verdächtiger, drei Männer in Gewahrsam: Die belgische Polizei versuchte am Karfreitag mit aller Macht, flüchtige Terroristen und mögliche Hintermänner festzusetzen. Auch in Deutschland gab es Festnahmen.
Die Anschläge von Paris und Brüssel wurden von einer neuen Generation von Dschihadisten verübt. Was treibt sie an? Warum führen die Spuren immer wieder nach Belgien? Und wie bekämpft man sie? Ein Gespräch mit dem Politologen Rik Coolsaet.
Mason Wells hat drei Attentate überlebt. Bei den Anschlägen in Brüssel am vergangenen Dienstag erlitt er schwere Verletzungen. Jetzt erzählt er von seinen Erfahrungen.
Die Attentäter von Brüssel berufen sich auf ihren Gott, um ihre Grausamkeiten zu begründen. Heilige Kriege gibt es seit Jahrhunderten. Aber gibt es Religionen, die in ihrem ureigenen Wesen Gewalt fördern und hervorbringen?
Auch wenn es nach den Anschlägen in Brüssel schwer fällt: Zu Versöhnung und Verständigung zwischen den Religionen gibt es keine Alternative. Ein Gastbeitrag.
Nach den Anschlägen in Belgien ist nun auch in Deutschland ein Islamist festgenommen worden. Berichten zufolge fiel er bei einer Routinekontrolle auf. Er hatte wohl verdächtige SMS auf seinem Telefon.
Bei einem Anti-Terror-Einsatz in der Nacht haben französische Sicherheitskräfte einen Verdächtigen festgenommen. Der geplante Anschlag soll laut Frankreichs Innenminister in einem „fortgeschrittenen Stadium“ gewesen sein.
Drei von vier Attentätern identifiziert ++ Hunderte gedenken nahe Zaventem der Opfer ++ Laut Erdogan ist einer der Attentäter aus der Türkei ausgewiesen worden ++ Vierter Attentäter weiterhin flüchtig ++ Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Liveblog.
Eingeschlossen im Flugzeug, während die Bomben explodieren oder im Büro, wo eine Kollegin nicht auftaucht. Während sich die Stimmung in Brüssel etwas beruhigt, realisiert mancher erst jetzt, wie knapp er der Katastrophe entronnen ist.
Ein 19 Jahre alter Amerikaner ist in Brüssel schwer verletzt worden. Es ist nicht der erste Terroranschlag, den der junge Mann lebend überstanden hat.
Nach Frankreich ist auch Belgien Opfer entsetzlicher Terroranschläge geworden. Doch von einer Schicksalsgemeinschaft ist nichts zu spüren. Stattdessen gibt es Streit und Schuldzuweisungen.
Die Selbstmordanschläge sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft von zwei Brüdern verübt worden. Nun wurde bekannt, dass einer der Attentäter trotz Warnungen von belgischen Behörden freigelassen wurde.
Das Länderspiel zwischen Belgien und Portugal ist nach Leiria verlegt worden. Die deutsche Mannschaft tritt mit Trauerflor gegen England an. Überall in Europa werden Stadien zu Hochsicherheitszonen.
Kurz vor den Anschlägen von Brüssel erfasst eine Kamera am Flughafen drei Männer. Zwei sprengen sich in die Luft. Die Polizei fahndet nun nach dem dritten Mann. Einen entscheidenden Hinweis hat ein Taxifahrer gegeben.
Geschäftsreisende und Osterurlauber, Schüler und Berufstätige – sie sind die Opfer des schwersten Terroranschlags in der Geschichte Belgiens. Er hatte sich angedeutet.
Bei den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt sind zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Die Fakten im Überblick.
Nach den Terroranschlägen in Brüssel sagt die belgische Fußball-Nationalmannschaft das Training ab. Das Testspiel gegen Portugal ist fraglich. Auch die Sicherheit rund um die deutsche Mannschaft ist verstärkt worden.
Nur wenige Tage nach der Festnahme eines der Pariser Terroristen folgt die Vergeltung. Die Attentate von Brüssel zeigen abermals die Verwundbarkeit westlicher Metropolen. Mit dieser tödlichen Gefahr darf sich Europa nicht abfinden.
Politiker äußern Trauer und Entsetzen über die Anschläge in Brüssel. Russlands Präsident Putin spricht von einem „barbarischen Verbrechen“. Auch Obama hat sich geäußert.
Bei einem Terroranschlag am Brüsseler Flughafen sind zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. In einer Metrostation im EU-Viertel ereignete sich eine weitere, schwere Explosion, bei der ebenfalls Menschen ums Leben kamen.
Hessens Polizei reagiert umgehend auf die Explosionen in Brüssel. Die Beamten wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Zu den Aktionen zählt auch Schleierfahndung.
An Belgiens größtem Flughafen wurde der Flugbetrieb nach den Anschlägen eingestellt. Auch auf andere Flughäfen wirken sich die Attentate aus. Die Deutsche Bahn und der Hochgeschwindigkeitszug Thalys fahren Brüssel vorerst nicht mehr an.
Ein IS-Heimkehrer überwindet die Sicherheitsschleuse am Flughafen Hannover, plant einen Anschlag. Falke muss ihn stoppen. Ist der aktuelle „Tatort“, vier Monate nach Paris, ein Hirngespinst oder gefährliche Realität?
Der Attentäter von Istanbul ist identifiziert. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um einen IS-Anhänger aus der Türkei. Es ist nicht der erste Anschlag der Terrormiliz im Land.
Mit der Festnahme des Terrorhelfers Salah Abdeslam ist den Ermittlern ein Durchbruch gelungen. Dabei spielten auch deutsche Behörden in Ulm eine entscheidende Rolle.