Jetzt soll das Volk Maduro schützen
Offiziell kämpft Washington gegen „Narco-Terroristen“. Doch Maduro weiß, dass der Kampf gegen den Rauschgifthandel eigentlich ihm gilt. Nun mobilisiert er Armee und Bevölkerung.
Offiziell kämpft Washington gegen „Narco-Terroristen“. Doch Maduro weiß, dass der Kampf gegen den Rauschgifthandel eigentlich ihm gilt. Nun mobilisiert er Armee und Bevölkerung.
Offiziell geht es beim Konflikt zwischen Washington und Caracas um den Kampf gegen Drogen. Im Hintergrund tobt jedoch ein Kampf um die weltweit größten Ölvorkommen. Einen lachenden Dritten gibt es bereits.
Die Präsenz amerikanischer Kriegsschiffe in der Karibik löst in Caracas zunehmend Nervosität aus. Es wachsen Zweifel, ob es Washington nur um den Drogenhandel geht.
Die Vereinigten Staaten kämpfen gegen den Rauschgifthandel vor den Küsten Venezuelas. Doch das dient lediglich als Vorwand, um Kriegsschiffe dorthin zu entsenden.
Die USA haben nach Regierungsangaben ein mit Drogen beladendes Schiff in der Karibik zerstört und „elf Terroristen“ getötet. Venezuela spricht von einer erfundenen Geschichte.
Die USA haben laut dem Präsidenten ein Schiff der venezolanischen Drogenbande Tren de Aragua attackiert. Venezuela bezeichnet die US-Militärpräsenz als „größte Bedrohung“ seit einem Jahrhundert.
Venezuelas Staatschef Maduro sieht sich durch die Entsendung mehrerer amerikanischer Kriegsschiffe in die Karibik bedroht – und mobilisiert landesweit eine Miliz. Es ist ein neuer Höhepunkt der Spannungen mit den USA.
Während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump hatten die USA Maduro 2020 wegen „Drogenterrorismus“ angeklagt und ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt.
Auf der Suche nach Verbündeten streckte Iran vor Jahren seine Fühler nach Südamerika aus. In Venezuela fand es einen Bruder im Kampf gegen Amerika und Israel – mit ungeahnten Folgen.
In Bolivien und Venezuela bestehen die staatlichen Währungsreserven fast ausschließlich aus Gold – im Gegensatz zu allen anderen Ländern. Die beiden wollen sich vor Sanktionen aus dem Westen schützen. Doch das hat seine Tücken.
Die Partei des Staatschefs wird zum Sieger in den Parlaments- und Regionalwahlen erklärt. Doch viele gingen offenbar nicht zur Wahl – aus Protest gegen den Ausgang der letzten.
Vor zehn Monaten ließ sich der venezolanische Präsident Nicolás Maduro in einer umstrittenen Wahl im Amt bestätigen. Jetzt will er seine Macht bei den Parlamentswahlen weiter ausbauen.
Venezuela will Regionalwahlen abhalten – unter anderem im umstrittenen Essequibo-Gebiet, das zu Guyana gehört. Der Territorialstreit droht zu eskalieren.
Präsident Nayib Bukele will die aus den USA abgeschobenen mutmaßlichen Bandenmitglieder an Venezuela übergeben. Im Gegenzug verlangt er die Freilassung politischer Gefangener.
Die Trump-Regierung erhöht mit Strafzöllen den Druck auf das Maduro-Regime, verlängert aber die Förderlizenz für den US-Konzern Chevron. Venezuela droht derweil mit einer Invasion des Nachbarlandes Guyana.
Venezuela lässt amerikanische Gefangene frei und nimmt abgeschobene Migranten aus den USA zurück. Die amerikanische Ölindustrie hofft auf weitere Lockerungen.
Die USA setzen 25 Millionen Dollar für Hinweise aus, die zur Festnahme des venezolanischen Machthabers führen. Dem aber ist der Rückhalt des Militärs gewiss.
Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro ist trotz heftiger Proteste und internationaler Kritik für eine dritte Amtszeit vereidigt worden. Er beanspruchte den Wahlsieg im Juli für sich, obwohl der Sieg international nur von wenigen Ländern anerkannt wird.
Für die USA und weitere Länder ist Oppositionskandidat González der gewählte Präsident. Dieser stellt nun Forderungen an das Militär.
Nicolás Maduro hält sich seit fast zwölf Jahren an der Macht – und tritt nun eine weitere Amtszeit als Präsident an. Die EU, Großbritannien und die USA verhängen neue Sanktionen.
Venezuela verfügt weltweit über die größten Ölvorkommen. Doch die Industrie ist marode und durch Sanktionen belastet. Sie könnten nun wieder verschärft werden, weil Nicolás Maduro abermals als Präsident vereidigt wurde.
In Venezuela folgten Tausende dem Aufruf der Opposition zu Protesten gegen die Vereidigung von Präsident Maduro. María Corina Machado soll dabei erst festgenommen und dann wieder freigelassen worden sein.
Am 10. Januar will Machthaber Maduro in Venezuela seine dritte Amtszeit beginnen. Oppositionspolitiker Edmundo González, der die Wahl eigentlich gewonnen hat, will das verhindern – und selbst einen Amtseid ablegen.
Im Juli erklärte sich Amtsinhaber Maduro zum Sieger der Präsidentenwahl. Venezuelas Opposition und mehrere Staaten zweifeln das Wahlergebnis bis heute an. Nun geht die US-Regierung einen Schritt weiter.
Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado sagt, sie werde ihr Land nicht verlassen. Für ihren Mut verleiht das EU-Parlament ihr den Sacharow-Preis.
Machado und Urrutia erhalten den Sacharow-Preis des EU-Parlaments. Sie stünden für alle Venezolaner, die für die Wiederherstellung von Freiheit und Demokratie kämpfen, sagt EU-Parlamentspräsidentin Metsola.
In Venezuela hat die Weihnachtszeit schon begonnen. So hat es Machthaber Maduro per Dekret verfügt. Das sagt einiges aus über die Situation im Land.
Venezuelas Machthaber zählt auf den Rückhalt von Ländern wie Russland, China, Iran und Kuba. Die stehen nicht nur aus politischen Überlegungen zu ihm.
Zum Unmut der katholischen Kirche lässt Machthaber Maduro wochenlang Weihnachten feiern. Damit will er vom offensichtlichen Wahlbetrug ablenken.
Der US-Bürger ist bereits der siebte Ausländer, der in Venezuela wegen eines angeblichen Komplotts festgenommen wurde. Er soll an verdächtigen Orten Fotos gemacht haben.
Venezuelas diplomatische Beziehungen mit einigen westlichen Ländern sind angespannt. Nun werden sechs ausländische Staatsbürger verhaftet – wegen angeblicher Anschlagspläne.
Venezuelas mutmaßlicher Wahlsieger González sucht in Spanien Asyl. Dort stellt er für den sozialistischen Machthaber keine Gefahr mehr dar.
In Spanien leben fast 400.000 Venezolaner. Viele wollen, dass die spanische Regierung den Oppositionskandidaten González als neuen Präsidenten anerkennt. Doch Ministerpräsident Sánchez ist dagegen.
Nach der Ausreise des Präsidentschaftskandidaten González gibt sich die Oppositionsführerin in Venezuela trotzdem hoffnungsvoll. Doch auch sie gerät in Venezuela immer mehr unter Druck.
Maduros Konkurrent Edmundo González hat sich auf den Weg von Venezuela nach Spanien gemacht. Gegen ihn war ein Haftbefehl erlassen worden.
Venezuelas Machthaber Maduro bleibt nach dem Wahlbetrug nur noch ein Argument: Gewalt und Einschüchterung. Das Volk hat er verloren, und er weiß es.