Maduros letztes Aufgebot
Venezuelas Opposition hat für heute zu einer Riesendemo in Caracas aufgerufen – gegen den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro. Der lässt Hunderttausende Milizionäre bewaffnen. Es droht ein Blutbad.
Venezuelas Opposition hat für heute zu einer Riesendemo in Caracas aufgerufen – gegen den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro. Der lässt Hunderttausende Milizionäre bewaffnen. Es droht ein Blutbad.
Generalstreik, hohe Geldentwertung, gewaltsame Proteste: Viele Länder Lateinamerikas stecken in tiefen politischen und wirtschaftlichen Krisen. Hohe Öleinnahmen erweisen sich mehr als Fluch denn als Segen. Doch das ist nicht das einzige Problem.
Bei Protesten gegen Präsident Maduro sind abermals zwei Menschen getötet worden. Unter den Opfern ist auch ein Dreizehnjähriger, dem in den Bauch geschossen wurde.
Polizisten feuern Tränengas und Gummigeschosse in die Menge, Regierungsgegner schleudern Steine und Molotowcocktails. Wieder stirbt ein Demonstrant. In Venezuela bleiben alle Appelle ungehört.
Im Land mit den größten Ölreserven gärt es mächtig. Die venezolanische Opposition will Neuwahlen erzwingen. Die sozialistische Regierung klammert sich an die Macht.
Die Lage in Venezuela spitzt sich zu: Einer der Favoriten auf die Präsidentschaft 2018 ist von der Regierung für lange Zeit gesperrt worden. Daraufhin spricht Henrique Capriles eine offene Drohung in Richtung von Präsident Maduro aus.
Nach einer umstrittenen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen das Parlament schlagen die Abgeordneten zurück. Venezuela steht vor einem Machtkampf der Institutionen.
Venezuelas Oberstes Gericht revidiert sein eigenes Urteil zur Entmachtung des Parlaments. Maduro lässt sich als Versöhner feiern. Doch die Lage spitzt sich weiter zu.
Das Oberste Gericht in Caracas hatte das Parlament entmachtet, die internationale Kritik war groß. Jetzt wird die Entscheidung revidiert.
Das Oberste Gericht in Venezuela bringt das Parlament, die wichtige Stimme der Opposition, zum Schweigen. Das sorgt für starke Kritik, nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent.
Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer dramatischer: An den Tankstellen bilden sich lange Schlangen. Präsident Maduro bittet die Vereinten Nationen um Medikamente.
Auch unter Donald Trump ist das Verhältnis von Caracas zu Washington schlecht. Venezuelas Regierung lässt das spanische CNN-Programm abschalten und Trump trifft die Ehefrau eines inhaftierten Oppositionellen.
Venezuelas Vizepräsident Tareck El Aissami ist als Drogenhändler auf einer schwarzen Liste der Amerikaner gelandet. Sein Vermögen wurde eingefroren. Aissami spricht von einer „infamen Aggression“.
In ganz Südamerika startet eine Serie über das Leben von Hugo Chávez: „El Comandante“. In ganz Südamerika? Nicht ganz: Venezuelas Regierung fürchtet, die Telenovela könnte ihr den Todesstoß versetzen.
Venezuela leidet seit mehreren Jahren unter einer starken Rezession. Viele Menschen sind verarmt. Die neuen Bargeldreformen vergrößern das Chaos noch.
Am Donnerstag zog die Regierung den meistverbreiteten Geldschein aus dem Verkehr. Da neues Geld fehlte, kam es zu Protesten und Plünderungen. Die Regierung spricht von „Sabotage“ – und rudert vorläufig zurück.
Die 100-Bolivares-Geldnote ist bald Geschichte. Der venezolanische Präsident vollzieht damit eine Kehrtwende – weil er eine Verschwörung aus dem Ausland wittert.
Die Opposition in Venezuela will Präsident Nicolás Maduro vor Gericht bringen. Doch das ist im eskalierenden Machtkampf nicht mehr als ein symbolischer Schritt. Ernst zu nehmen sind eher die Drohungen gegen Oppositionspolitiker.
Der Tumult in Venezuela geht weiter. Erst stürmen Anhänger des Präsidenten Maduro das Parlament, dann fordert die bürgerliche Opposition einen Gerichtsprozess gegen diesen.
Weil ein Gericht die Abwahl des Präsidenten stoppte, ruft die Opposition ihre Anhänger dazu auf, auf die Straße zu gehen. Ihr Anführer spricht von einem „Staatsstreich“ der Regierung.
Die von der Regierung kontrollierte Wahlbehörde hat in Venezuela das Verfahren zur Einleitung eines Amtsenthebungsreferendums gegen Präsident Maduro gestoppt. Die Opposition ruft zu neuen Demonstrationen auf.
Über eine Million Demonstranten fordern nach Angaben der Opposition ein rasches Referendum zur Abwahl des sozialistischen Präsidenten Maduro. Auch die Anhänger der Regierung machen mobil.
Venezuelas Präsident Maduro ignoriert bislang alle Vorhaben des Parlaments. Eine Amtsenthebung blockieren seine Gerichte. Die Opposition will darum mehr als eine Million Menschen gegen das sozialistische Regime mobilisieren.
Die venezolanische Opposition kommt ihrem Ziel näher, vorgezogene Neuwahlen zu erzwingen. Der Regierung wirft sie vor, das Prozedere zu verschleppen.
Die Regierung hatte nach der Stilllegung die Produktion des amerikanischen Windelunternehmens Kimberly-Clark übernommen. Nun geht sie einen Schritt weiter.
Eine Toilettenpapier-Fabrik in Venezuela kann nicht mehr produzieren, weil Material fehlt. Die sozialistische Regierung hat nun eingegriffen - „jetzt liegt das in den Händen der Arbeiter“, sagt die Ministerin.
Zwei-Tage-Woche im Öffentlichen Dienst, Schulen freitags geschlossen: Venezuela leidet stark darunter, dass es nicht genug Strom erzeugen kann. Ab nächster Woche soll aber wieder alles normal sein.
José Mujica war Blumenzüchter, Guerrillero, Gefangener und Präsident Uruguays. Inzwischen ist er 81 und eine politische Kultfigur. Ein Gespräch über die lateinamerikanische Linke, Marihuana und das Leben.
Venezuela stimmt einer Annäherung an die Vereinigten Staaten zu. Das Dialogangebot aus Washington gewährt dem schwer angeschlagenen Präsidenten Nicolás Maduro Luft und Zeit.
Das Land verfügt über die größten Ölreserven der Welt, doch die Wirtschaft liegt am Boden. Weil es zu immer mehr Engpässen bei der Versorgung kommt, gehen nun auch ehemalige Anhänger der Regierung auf die Straße.
Das Regime hat Venezuela in die schwerste Krise seit Jahrzehnten geführt. Mit fragwürdigen Notmaßnahmen ruft es die Bevölkerung auf, sich selbst aus dem Elend zu befreien.
Der Chavez-Erbe bekommt das Land nicht aus der Krise. Kritiker sammeln Stimmen, um Nicolas Maduro aus dem Amt zu drängen. Doch die Hürden sind hoch.
Das Land steht kurz vor dem Ruin. Eine extreme Dürre verschärft die Situation. Zucker wird - wie andere Lebensmittel - stark rationiert. Coca-Cola kann daher nicht weiter produzieren.
Mitten in einer Staatskrise lässt der venezolanische Präsident eine gigantische Militärübung abhalten und warnt vor einer Invasion. Die Opposition sieht darin ein Ablenkungsmanöver – und eine Möglichkeit, ihre Rechte weiter einzuschränken.
Das Oberste Gericht in Venezuela hat den von Präsident Nicolás Maduro verhängten Ausnahmezustand für „verfassungskonform“ erklärt. Die Opposition kritisiert die Sondervollmachten.
Venezuela erlebt eine schwere Regierungskrise: Die Vollmachten, die sich Präsident Maduro verliehen hat, bezeichnet eine Mehrheit des Parlaments als „verfassungswidrig“ – es handele sich um eine Zersetzung der Demokratie.