In China ist Blau-Gelb jetzt verboten
Lange hieß es, China gehe vorsichtig auf Distanz zu Russland. Doch davon kann nicht die Rede sein. Wer Solidarität mit den Ukrainern zeigt, wird mundtot gemacht.
Lange hieß es, China gehe vorsichtig auf Distanz zu Russland. Doch davon kann nicht die Rede sein. Wer Solidarität mit den Ukrainern zeigt, wird mundtot gemacht.
Der französische Präsident warb schon zu Beginn seiner Amtszeit für ein souveränes Europa. Putins Krieg dürfte dem Konzept neuen Schwung verleihen.
Außenminister Wang Yi stellt eine vermittelnde Rolle Pekings im Ukraine-Krieg in Aussicht. Er betont jedoch: Chinas Freundschaft zu Russland sei „felsenfest“. Beide Länder würden auch „in der neuen Ära“ Partner sein.
Die Außenministerin erklärt bei Anne Will, weshalb sie eine Flugverbotszone über der Ukraine ablehnt. Ihr französischer Amtskollege glaubt an einen Sieg der ukrainischen Truppen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj bittet um mehr Rüstungshilfe. Osteuropäer könnten doch sowjetische Kampfflugzeuge abgeben, schlägt er vor. Washington will helfen, stößt aber in Polen auf Widerstand.
Einst war Russland gefürchtet für seine Falschinformationen im Netz. Aber in diesem Krieg verfangen sie nicht mehr. Eine Spurensuche auf kremltreuen Kanälen.
Noch hält Xi Jinping zu Putin. Die beiden eint vieles. Das führt allerdings dazu, dass ein Scheitern Russlands auch für China dramatisch wäre.
Der Kriegsschock hat aus Pazifisten und Putinisten Realisten gemacht. Mut ist nun auch in der deutschen Politik zu erkennen. Aber auch Verzweiflung.
In Finnland gibt es nach dem Überfall auf die Ukraine in Umfragen erstmals eine Mehrheit für einen NATO-Beitritt. Präsident Sauli Niinistö mahnt dazu, in der Debatte „einen kühlen Kopf zu bewahren“ – trotz der akuten Krise.
Im Nu hat die Bundesregierung ihre Glaubenssätze in der Außen- und Sicherheitspolitik aufgegeben. Wie ist es zu dieser „Zeitenwende“ gekommen? Eine Rekonstruktion.
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich per Live-Schalte an Demonstranten in Europa gewandt. Russland versucht laut Ukraine, Kiew und Charkiw zu umzingeln. Während einer Feuerpause sollen Mariupol und Wolnowacha evakuiert werden.
Nach Putins nuklearer Drohgebärde setzen die beiden Atommächte Amerika und Russland auf Sicherheitskoordination. Mithilfe einer Hotline soll das Risiko unbeabsichtigter Zwischenfälle verringert werden.
Erstmals besucht Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Soldaten der Bundeswehr. Er macht deutlich, dass die NATO sich nicht an dem Krieg in der Ukraine beteiligen werde.
CDU-Chef Merz hält eine Situation für möglich, „in der dann auch die NATO Entscheidungen treffen muss, Putin zu stoppen“. Die Führung der Partei trifft sich am Wochenende im Saarland zur Klausur, um die Lage zu besprechen.
Die NATO ist peinlich darauf bedacht, nicht in einen Konflikt mit Russland hineingezogen zu werden – auch wenn es „schmerzhaft“ sei, der Ukraine nicht mehr helfen zu können. Wie schmal der Grat ist, zeigen jüngste Vorkommnisse.
Der amerikanische Präsident zeigt in einer Schwächephase Führungsstärke. Joe Biden hat das westliche Bündnis zusammengehalten. Damit hatte der russische Präsident offenbar nicht gerechnet.
Deutsche Streitkräfte +++ Dienstpflicht +++ soldatischer Dienst +++ Kameradschaft +++ Sondervermögen +++ Gerhard Schröder +++ Valery Gergiev
Bei „Maybrit Illner“ rät Bundeskanzler Olaf Scholz dem Altkanzler, seine Ämter bei russischen Staatsunternehmen niederzulegen. Außerdem erklärt er, warum die NATO sich nicht am Krieg in der Ukraine beteiligen wird.
Russland soll China früh in seine Kriegspläne eingeweiht haben, heißt es in einem westlichen Geheimdienstbericht. Fake News, sagt Peking.
Bundespräsident Steinmeier besucht kurz entschlossen Bundeswehrsoldaten in Litauen. Dort nimmt angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine die Unsicherheit zu.
Moskau provoziert die Regierung in Stockholm. Für beide spielt die schwedische Insel Gotland dabei eine wichtige Rolle.
Labour-Chef Keir Starmer drohte mit Fraktionsausschluss, wenn Abgeordnete bei der „Stop the War Coalition“ sprechen. Diese schießt scharf zurück.
Die rumänische Luftwaffe hat an der Südostflanke der NATO zwei Maschinen verloren. Eine davon war für die Überwachung des Luftraums an der Grenze zur Ukraine betraut.
141 UN-Mitgliedstaaten haben für die Resolution gestimmt, die Russlands Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt. Doch wer sind die vier, die neben Moskau gegen den Text waren? Und warum haben sich so viele enthalten?
Im Wahlkampf wird die Distanz zum russischen Präsidenten zum wichtigen Gradmesser – was Amtsinhaber Macron nutzen dürfte. Seine bisher gefährlichste Rivalin Le Pen lässt derweil eine Hochglanzbroschüre schreddern, auf der sie mit dem Kremlchef posiert.
Seit sieben Jahren sucht die Bundeswehr ein neues Sturmgewehr. Nach der turbulenten Ausschreibung muss jetzt ein Gericht urteilen, mit welcher Waffe Soldaten in Zukunft in den Einsatz geschickt werden.
Etwa 2500 der Strela-Raketen aus NVA-Beständen lagern in einem KSK-Lager in Baden-Württemberg, sollen aber in einem schlechten Zustand sein. Womöglich erhält die Ukraine besser erhaltene Raketen aus anderen Ländern.
Ein Kampfjet der rumänischen Luftwaffe vom Typ MiG-21 verschwindet vom Radar. Die anschließende Suchaktion eines Militärhubschraubers endet ebenfalls im Desaster. Viele Fragen bleiben offen.
Peking stellt sich gern als Friedensstifter dar – offiziell bezeichnet es seine Haltung als neutral. Doch bei aller Wortakrobatik steht fest: China hält weiter zum Aggressor Russland.
Die Ukraine wirft Russland schwere Kriegsverbrechen vor. Eine große Mehrheit der UN-Vollversammlung verurteilt den russischen Angriff. Moskau und Kiew stimmen weiteren Verhandlungen zu. Der Kriegstag im Überblick.
Joe Biden nutzt die Rede zur Lage der Nation, um Stärke zu demonstrieren. Russlands Präsident Putin habe sich verrechnet: Der Westen sei geeinter denn je.
Sauli Niinistö kennt Putin gut. Doch geht es für den finnischen Präsidenten jetzt darum, welche Konsequenzen sein Land aus dem russischen Verhalten zieht.
Bei seinem Treffen in Israel steht der russische Angriff auf die Ukraine im Mittelpunkt. Bundeskanzler Olaf Scholz schließt einen NATO-Einsatz kategorisch aus. Sein Gastgeber Naftali Bennett tut sich schwer mit klaren Worten.
"Das wäre in dieser Situation falsch", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch bei seinem Antrittsbesuch in Israel nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett.
Frieden schaffen ohne Waffen +++ Krieg gegen alles +++ Dirigent Valery Gergiev +++ gescheiterte Generation +++ Deutsche Marine +++ Lukaschenko
Litauens Ministerpräsidentin sagt im F.A.Z.-Interview, was nun getan werden muss. Ingrida Simonyte lobt Deutschlands sicherheitspolitische Wende und sagt zugleich, dass der Westen viel früher harte Sanktionen gegen Russland hätte verhängen müssen.