Willkommen in „Eurasia“
George Orwell hat in seinem Roman „1984“ eine Weltordnung aus antidemokratischen Supermächten beschrieben. Europa ist darin nur eine Provinz des russischen „Eurasia“. Manche meinen: Das könnte wirklich so kommen.
George Orwell hat in seinem Roman „1984“ eine Weltordnung aus antidemokratischen Supermächten beschrieben. Europa ist darin nur eine Provinz des russischen „Eurasia“. Manche meinen: Das könnte wirklich so kommen.
Lange hatten die Republikaner gedrängt: Jetzt verschärft Trump die Sanktionen gegen Russland. Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Rutte bestätigt er, ein geplantes Treffen mit Putin abgesagt zu haben.
In ihren Einlassungen zum Ukrainekrieg ist Merkel der eigentlichen Frage ausgewichen: Wo liegen die Grenzen des Dialogs mit einem Gegner, der keine Kompromisse will?
Die Pläne der NATO sind weit gediehen, diese Woche werden drei Systeme getestet. Der zuständige NATO-Kommandeur Pierre Vandier erklärt, worum es geht und warum die Abwehr nicht teuer sein muss.
Nach dem Drohnenangriff auf Polen verbreiteten sich blitzschnell Falschmeldungen. Sie leugneten, dass die Attacke von Russland ausging. Das war kein Zufall, zeigt eine neue Studie.
Norwegen rüstet massiv auf. Gleichzeitig will es Russland durch militärische Zurückhaltung besänftigen. Denn dessen Atomwaffen sind nahe.
Die Bundeswehr will Islands Hafenanlagen stärker nutzen. Auch eine Stationierung von Aufklärungsflugzeugen steht im Raum. Hintergrund ist die Bedrohung durch Russland.
Trump: Donbass entlang der Front aufteilen +++ Russischer Angriff auf Kohlegrube +++ Pistorius: Flächendeckende Musterung schreckt Russland ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Selenskyj hoffte bei seinem Treffen mit Trump auf eine Zusage für die Lieferung weitreichender Marschflugkörper. Doch der amerikanische Präsident blieb vage.
Nach einem Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin könnte es zu einem nächsten Treffen der beiden Präsidenten kommen. In Budapest macht man sich schon bereit.
Bundeskanzler Friedrich Merz sieht das vorläufige Ende der regelbasierten Ordnung. Er spricht von Grenzen der Integration in Europa und setzt auf die Nationalstaaten.
Ein Raketenschirm, eigene Rüstungsgüter und eine bessere Drohenabwehr sollen die EU verteidigungsfähig machen. Mit der NATO will die Kommission eng zusammenarbeiten – Merz bestand auf dieser Klarstellung.
Mitten auf einem Flug Richtung USA kommt es zu einem Zwischenfall. An Bord ist der US-Verteidigungsminister. Es gibt eine Zwischenlandung.
Am Freitag trifft Selenskyj im Weißen Haus auf Trump. Die Erwartungen sind hoch: Der ukrainische Präsident hofft auf die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern. Neue Rüstungshilfen aus Europa sind ihm schon sicher.
Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigt Investitionen in Drohnen an. Amerika fordert die NATO-Partner auf, mehr Waffen für Kiew in den Vereinigten Staaten zu kaufen.
Mit Drohnen und Kampfflugzeugen hat Moskau die NATO provoziert. Die fragt sich, wie sie besser und kostengünstiger dagegen vorgehen kann.
Wunschdenken hielt Konrad Adenauer für die größte Gefahr der deutschen Außenpolitik. Eine neue Dokumentensammlung belegt dies eindrucksvoll.
In Andernach entstand 1956 die erste Kaserne der Bundeswehr. Damals wie heute kam die Bedrohung aus Russland. Auch die Aufgabe blieb gleich: Verteidigung durch Abschreckung.
Trump nährt Spekulationen, er könne der Ukraine weitreichende Marschflugkörper liefern. Putin zeigt sich trotzdem bemüht, seine Beziehungen zum Präsidenten zu wahren.
Filip Turek soll im Netz reihenweise Grenzüberschreitungen begangen haben. Seine Motoristenpartei will ihre Ikone aber weiter in der Regierung in Prag sehen.
Martin Jäger, der Chef des Bundesnachrichtendienstes, sprach bei einer öffentlichen Anhörung von einer neuen Qualität der Konfrontation. Russland nutze Spionage, Sabotage und Drohnen, um europäische Demokratien zu unterminieren.
Was hilft heute gegen Angriffe von morgen? Das fragen sich NATO-Offiziere seit Langem. Wurde je rechtzeitig auf sie gehört? Armin Wagner sucht nach Antworten.
Würde Putin große Drohnenschwärme nach Westeuropa schicken, wäre die NATO überfordert. Man kann nicht das gesamte Territorium schützen. Die Lösung liegt in der Abschreckung.
Über der Nordsee trainiert die NATO in den kommenden Tagen für das Horrorszenario eines Atomkriegs. Für Russland soll das Manöver eine Botschaft sein.
Als russische Drohnen nach Polen flogen, musste die NATO-Flugabwehr mit „Kanonen auf Spatzen“ schießen. In Estland tüfteln junge Unternehmer an effektiveren Lösungen.
Von Montag an werden 2000 Soldaten aus 14 Mitgliedstaaten wieder für den nuklearen Ernstfall trainieren. Früher war die Übung geheim. Neuerdings legt die Allianz Wert auf Transparenz.
Russland will die NATO durch hybride Angriffe als handlungsunfähig vorführen, sagt der Außenpolitikfachmann Alexandr Baunow. Er fürchtet, dass Moskau Fehler wiederholt, die zum Überfall auf die Ukraine führten.
Leserreaktionen zu „Mehr Scharnhorst wagen“ +++ Comic über Oberbrechen
Zwei Anträge der AfD, die der F.A.Z. exklusiv vorliegen, zeigen eine Kräfteverschiebung in Partei und Fraktion auf. Aber die Putinfreunde werden beschwichtigt.
Andrej Babiš ist in Europa ein alter Bekannter. Nach seinem Wahlsieg in der Tschechischen Republik bereitet vor allem ein möglicher Koalitionspartner vielen Sorge.
Der frühere Regierungschef gewinnt die Wahl deutlich. Im Wahlkampf hat er auf die Unzufriedenheit vieler Tschechen gesetzt – und gegen die Brüsseler „Kontrollwut“ und die Militärhilfe an Kiew gewettert.
„Beruhigt euch, schlaft ruhig“: In einem stundenlangen Auftritt macht sich Putin über die „Hysterie“ des Westens lustig, preist Charlie Kirk, scherzt über Drohnen und warnt vor einer neuen „Etappe der Eskalation“.
Kurz vor der tschechischen Parlamentswahl wendet sich Präsident Pavel ans Volk. Die Wortwahl lässt aufhorchen: Er werde an den zukünftigen Ministerpräsidenten appellieren, „keine Bedrohung für unsere Sicherheit“ zu sein.
Die Truppe erhält von den USA den Seefernaufklärer P-8A Poseidon. Er ist mit modernen Sensoren und Torpedos ausgestattet. Eine Soldatin, die ihn fliegen wird, zeigt sich begeistert.
Beim Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen hagelt es Kritik am Konzept eines Drohnenwalls. Der Süden der EU begehrt dagegen auf, aber auch die großen Staaten.
Es galt als Coup, als der einstige NATO-Generalsekretär als neuer Chef der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert wurde. Jetzt geht die Bundesregierung aber davon aus, dass er nicht mehr zur Verfügung steht.