Afghanische Abgründe
Auch wenn Afghanistan durch die IS-Terroristen wieder in Vergessenheit zu geraten schien, unterstützen die Vereinigten Staaten das Land, da es weiterhin vor gewaltigen Problemen steht. Der neue Präsident braucht Amerika.
Auch wenn Afghanistan durch die IS-Terroristen wieder in Vergessenheit zu geraten schien, unterstützen die Vereinigten Staaten das Land, da es weiterhin vor gewaltigen Problemen steht. Der neue Präsident braucht Amerika.
Mit einer Mischung aus versöhnlichen Tönen, Kritik und Anklagen versucht der russische Außenminister Lawrow, den „Sanktionskrieg“ des Westens abzuwenden. Er schlägt einen „Neustart“ der Beziehungen mit Amerika vor.
Jetzt zeigt sich, was Militärs seit langem wissen und auch kein Geheimnis ist: Eine Einsatzarmee kostet mehr Geld als eine Truppe, die nur in der heimischen Kaserne steht.
Der Grünen-Obmann im Bundestags-Haushaltsausschuss fordert Verteidigungsministerin von der Leyen auf, „endlich ihr Haus in den Griff zu bekommen“. Der Bundeswehr fehle es nicht an Geld.
Die Verteidigungsministerin erwartet, dass die Bundeswehr noch über Jahre Ausrüstungsprobleme haben wird. Wegen Auslandseinsätzen sei die Wartung in Deutschland zurückgefahren worden. Nun will sie Flugzeuge mieten.
Die Bundeswehr ist derzeit nicht so einsatzbereit, wie es die Nato fordert. Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat zugegeben, dass Deutschland gerade bei den fliegenden Systemen nicht die Zielvorgaben erfüllt.
Pleiten, Pech und Pannen bei der Luftwaffe? Unsinn, das ist Politik! Wer keine einsatzfähigen Flugzeuge hat, kann sie auch nicht in den Einsatz schicken.
Nach Angaben der Nato hat Russland Teile seiner Streitkräfte aus der Ostukraine abgezogen. Allerdings seien noch Spezialeinheiten in dem Land verblieben, die Truppenkontingente an der Grenze weiterhin groß.
Die Krise in der Ukraine hat die Nato ihre sicherheitspolitischen Planungen überdenken lassen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte wirbt nun für ein neues Bundeswehr-Panzerbataillon. Multinational. Und beheimatet in Niedersachsen.
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Machthaber Baschar al Assad ausgeschlossen. Dessen Regierung stellt sich nun hinter die von den Vereinigten Staaten angeführten Luftangriffe auf Dschihadisten in Syrien.
Trotz eindringlicher Bitten des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenkos in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress will Barack Obama von Waffenlieferungen an Kiew vorerst absehen.
Außenpolitik spielte bisher keine große Rolle, doch auf den letzten Metern beim Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands wird auch sie zum Gegenstand des Wahlkampfs.
Die Bundeswehr lotet aus, ob sie sich mit Drohnen an einer OSZE-Mission in der Ukraine beteiligt. Es geht dabei um die Überwachung der Waffenruhe. Ein Erkundungsteam soll am Dienstag nach Luhansk fliegen.
Eine Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich könnte auch den Status Großbritanniens als Weltmacht infrage stellen.
Die Wege der Panzerabwehrraketen und der Sturmgewehre durch die Kriegsgebiete sind kaum zu kontrollieren. Auch die deutschen Lieferungen werden nicht im Irak bleiben.
Unter Führung der Vereinigten Staaten haben mehrere Nato-Staaten im Westen der Ukraine ein elf Tage langes Manöver begonnen. Russland kritisiert die Präsenz der rund 1200 Soldaten aus 15 Staaten als Provokation.
Ein Vierteljahrhundert nach dem Untergang des Sowjetimperiums endet ein politisches Zwischenspiel: Russland kehrt mit dem Selbstbewusstsein und mit den Methoden einer Großmacht zurück. Was sollte der Westen jetzt tun? Ein Kommentar.
Der russische Außenminister Lawrow bezeichnet die Neutralität der Ukraine als „elementar“ und warnt vor weiteren Bemühungen um eine Nato-Mitgliedschaft. Der ukrainische Präsident Poroschenko erlaubt den Einsatz von Drohnen in der Ostukraine.
Die Liste der Verbündeten der Vereinigten Staaten im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ wird länger. Zehn arabische Länder wollen sich anschließen. Darunter auch Länder, die den IS zeitweilig mitfinanziert hatten.
Außenminister Steinmeier gibt zu erkennen, dass er Obamas Ansatz gegen den Islamischen Staat für ausbaufähig hält. Aber auch die Bundesregierung habe „noch keine letztlich umfassende Strategie“ mit Erfolgsgarantie.
In der Haushaltsdebatte des Bundestags weist Außenminister Steinmeier Vorwürfe zurück, in der Ukraine-Krise zu viel Rücksicht auf Russland zu nehmen. Zugleich gelte es aber, mit Moskau im Gespräch zu bleiben.
Deutschland hat mit guten Gründen darauf bestanden, die Kriterien für die Stabilität des Euro auch in der Krise zu achten. Warum sollte diese haushaltspolitische Vernunft nicht auch für den Wehretat gelten?
Der polnische Staatspräsident Komorowski hat in seiner Gedenkrede zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Entschlossenheit des Westens gegenüber der russischen Annektions- und Destabilisierungspolitik in der Ukraine gefordert. Dafür fand er starke Worte.
Mehrere russische Militärflugzeuge haben nach kanadischen Angaben eine Fregatte im Schwarzen Meer umkreist. Die Regierung in Toronto protestiert scharf - und spricht von einer „unnötigen Provokation“.
Wenn Ende 2014 die Nato die Sicherheitsverantwortung an die afghanischen Polizei-und Armeekräfte übergibt, ist - so Uwe Kröger - eine sich selbst tragende Sicherheit Afghanistans Illusion. Die nationale Aussöhnung bliebe eine Legende angesichts tief verfeindeter Volksgruppen.
Wladimir Putin hat aus seinem Ziel, Russland zu alter Größe zu führen, nie einen Hehl gemacht. Doch der Westen hat nicht zugehört, hat ihn nicht ernst genommen – und auf eine Annäherung durch wirtschaftliche Entwicklung gesetzt.
Während die vereinbarte Waffenruhe immer brüchiger wird, irritiert die ukrainische Regierung die internationale Gemeinschaft: Einige Nato-Staaten, darunter die Vereinigten Staaten, hätten Waffenlieferungen zugesagt, erklärt Kiew. In den betreffenden Ländern weiß man davon nichts.
Die Invasion der Ukraine ist seit Anfang 2013 geplant worden. Russland wollte von Guerrillakämpfern lernen, erprobte neue Formen der Kriegsführung. Und der Westen bekam davon nichts mit.
Eine Koalition für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“, die die Regierung Obama zusammenstellt, sollte nicht nur westliche Staaten einschließen. Welche Rollen könnten Russland und Iran haben?
Acht Wochen nach dem Absturz des Passagierflugzeugs über die Ostukraine wollen die niederländischen Ermittler erste Antworten vorlegen. Und wenn die Waffenruhe halten sollte, könnten endlich Ermittler vor Ort arbeiten.
Angesichts der weltweiten Konflikte und der Krise mit Russland wollen die Nato-Staaten wieder mehr Geld für Verteidigung ausgeben.
Die Nato zeigt in der Ukraine-Krise eine bemerkenswerte Geschlossenheit. Es bleibt die große Frage, ob eine Politik der Konflikteindämmung ausreicht, um Wladimir Putin zur Umkehr zu bewegen.
Die Europäische Union hat sich auf neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland verständigt - obwohl die Waffenruhe in der Ukraine bislang hält. Geplant sind unter anderem eine weitere Beschränkung des Zugangs zum Kapitalmarkt sowie weitere Einreiseverbote für russische Staatsbürger.
Während in Minsk über eine Lösung der Ukraine-Krise verhandelt wird, melden die Separatisten, sie seien in die Stadt Mariupol eingedrungen. Der Westen will der Ukraine nun militärisch und finanziell helfen.
Die Militärallianz hat den Aufbau einer neuen Krisen-Eingreiftruppe sowie einen Aktionsplan für Osteuropa beschlossen. Ungeachtet der Spannungen mit Moskau hält das Bündnis an der Nato-Russland-Grundakte fest.
Die Linkspartei will Putin vor Provokationen schützen. Doch Obacht, da gibt es auch noch Obama.