Eine weitere Bewährungsprobe für Mursi
Israel und Ägypten sind Ziel eines Terrorangriffs geworden. Jerusalem nimmt den neuen ägyptischen Präsidenten nun in die Pflicht, auf dem Sinai für Ruhe zu sorgen.
Israel und Ägypten sind Ziel eines Terrorangriffs geworden. Jerusalem nimmt den neuen ägyptischen Präsidenten nun in die Pflicht, auf dem Sinai für Ruhe zu sorgen.
In Jordanien entsteht „Sesame“, eine der leistungsfähigsten Synchrotronanlagen der Welt und die einzige im Nahen Osten. Ein ehrgeiziges Multikultiprojekt der Wissenschaften.
Wenn nach einem heißen Sommertag in Jerusalem das Fasten bis zum nächsten Morgen zu Ende ist, zündet Rajai Sandouka einen Feuerwerkskörper. Eine alte Tradition - doch der Nahostkonflikt hat auch bei diesem Ramadan-Ritual seine Spuren hinterlassen.
Die israelische Innenpolitik ist so kompliziert wie der Nahost-Konflikt insgesamt, manche Schachzüge sind noch unverständlicher.
Das Jerusalemer Filmfestival versucht eine Bilanz der Protestwelle und wagt die Zusammenschau mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt.
theu. LONDON, 15. Juli. „Meine Frau sagt, sie sei froh, wenn es vorbei ist.“ Andrew Duxbury grinst. Es - das sind die Olympischen Sommerspiele, die am 27.
In den fünf vergangenen Jahrzehnten war der palästinensisch-israelische Konflikt das beherrschende Thema im Nahen Osten.
Der Papst lädt Daniel Barenboim, dessen Orchester und Berliner Prominenz in seine Sommerresidenz. Von einem symbolträchtigen Nachmittag mit technischen Pannen.
Maher Abu Rmeileh ist der personifizierte Nahost-Konflikt. Der Judoka lebt in Jerusalem und startet bei den Olympischen Spielen für Palästina - einen Staat, der international nicht anerkannt ist.
RAMALLAH, 8. Juli. Streikt der Computer, kommt die Hilfe oft von weit her. Dass man dabei in Indien landet, gehört schon fast zum Alltag.
Im Alter von 96 Jahren ist der frühere Ministerpräsident Yitzhak Schamir gestorben. Schamir hatte Zugeständnisse an die Palästinenser stets abgelehnt. Deshalb kam es auch zum Bruch mit der Likud-Partei und dem heutigen Ministerpräsidenten Netanjahu.
Aus Sicht Jerusalems ging es in Ägypten nur um die Wahl zwischen zwei Übeln. Es gibt Grund, im Wahlsieger und neuen Präsidenten Mohammed Mursi das größere zu sehen.
Je mehr sich Comics als Chroniken verstehen, desto ergiebiger werden sie als Informationsquellen über die unterschiedlichsten Themen. Besonders bemerkenswert waren kürzlich die Comics, die Guy Delisle, Sarah Glidden und Joe Sacco über Israel gezeichnet haben. Sie warfen aber jeweils Blicke von Fremden auf das Land. Gabriel S. Moses erzählt in „Subz" aus dem Inneren der israelischen Jugend.
Unterhaltung und Zerstreuungslust: Mario Vargas Llosa beklagt in seinem neuen Buch vehement den Amüsierbetrieb der gegenwärtigen Kultur - und findet dafür nicht nur Beifall.
Die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ist in weite Ferne gerückt. Was soll stattdessen aus den Palästinensergebieten und Israel werden?
Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat nichts dazu beigetragen, den Konflikt mit den Palästinensern zu entschärfen. Stattdessen versucht Israel, sich durch Sicherungsanlagen zu schützen. Der Belagerungszustand ist zum Habitus geworden.
Zum Schutz vor Flüchtlingen, Schmugglern und Terroristen errichtet Israel eine 240 Kilometer lange Barriere an der Grenze zu Ägypten. Jeden Tag wächst das Ungetüm aus Stahl um bis zu 800 Meter.
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
Nach mehr als 200 Raketenangriffen und 25 Toten ist es ägyptischen Unterhändlern gelungen, eine Waffenruhe im Süden Israels auszuhandeln.
Kein weiterer Raketenbeschuss, keine gezielten Luftangriffe mehr: Nach ägyptischen Angaben haben Israel und die Palästinenser nach vier Tagen Kampf im Gazastreifen einen Waffenstillstand vereinbart.
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Nach der Tötung eines Palästinenserführers durch die israelische Luftwaffe im Gazastreifen liefern sich beide Seiten einen blutigen Schlagabtausch. Es ist die schwerste Eskalation seit mehreren Monaten.
Wer Beirut kennenlernen will, muss sich ins Partyleben stürzen. Nirgendwo liegen ausgelassenes Feiern und die Angst vor dem Morgen näher beieinander.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
Im Gazastreifen ist UN-Generalsekretär Ban von Palästinensern angegriffen worden. Die israelische Armee griff unterdessen Ziele im nördlichen Gazastreifen an.
Bis zu diesem Donnerstag sollten Palästinenser und Israel eigentlich darlegen, wie sie sich die Grenzen eines künftigen Staates Palästina vorstellen. Doch Israel lässt sich Zeit - und ein Fortschritt bei den Friedensbemühungen ist weiter nicht in Sicht.
Juden, Christen und Muslime versuchen in Jerusalem den Ton anzugeben. Egal, ob sie dabei Glocken oder Lautsprecher einsetzen, sie lassen die anderen Religionen nicht in Ruhe. Eine Klanggeschichte.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Für Playboy Rolf Eden, über den jetzt ein herrlicher Dokumentarfilm ins Kino kommt, ist Spaß das Wichtigste. Ein Gespräch mit ihm über die Rolle seines Lebens: Rolf Eden.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Nicolas Sarkozy hat in einem vertraulichen Gespräch mit Barack Obama den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu angegriffen. Was der französische Präsident allerdings nicht wusste, viele Journalisten hörten mit.
Die Ankündigung Israels, als Reaktion auf den Unesco-Beitritt der Palästinenser den Siedlungsbau zu forcieren, ist von der Bundesregierung und der EU scharf kritisiert worden. Regierungssprecher Seibert sprach von „völkerrechtswidrigen“ Aktivitäten.
Nach der Aufnahme der Palästinenser in die Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen haben die Vereinigten Staaten ihre Zahlungen an die Unesco ausgesetzt. Washington ist einer der größten Beitragszahler.
In den beiden vergangenen Tagen sind aus dem Gazastreifen mehr als 30 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Die israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an, dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
Knapp zwei Wochen nach dem Gefangenenaustausch ist neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern ausgebrochen. Israel bombardierte den Gazastreifen und wurde von dort mit Raketen beschossen.