Gewinner und Verlierer
Die Waffen im Nahen Osten schweigen. Der Frieden ist dennoch weit entfernt. Nach acht Tagen Gaza-Krieg lassen sich erste Schlüsse über die neuen Allianzen im Nahen Osten ziehen.
Die Waffen im Nahen Osten schweigen. Der Frieden ist dennoch weit entfernt. Nach acht Tagen Gaza-Krieg lassen sich erste Schlüsse über die neuen Allianzen im Nahen Osten ziehen.
Die Hamas hat die Opfer unter palästinensischen Zivilisten in Kauf genommen, um diplomatisch an Boden zu gewinnen. Israel seinerseits hat auf einen Einmarsch verzichtet, bei dem es nur Boden hätte verlieren können - und zwar ebenfalls im diplomatischen Sinne.
Der mit neuer Macht ausgestattete amerikanische Präsident Obama hat seine Position der Stärke gegenüber dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu vorerst nicht ausgespielt. Dieser bedankte sich mit der Zustimmung zur Waffenruhe.
Der Waffenruhe in Gaza ist eine verworrene Schrittfolge auf diplomatischem Parkett vorausgegangen. Die Einigung ist so vage gehalten, dass sich beide Seiten als Sieger fühlen können.
Die zwischen Israel und der Hamas vereinbarte Waffenruhe ist bisher von beiden Seiten eingehalten worden. Der UN-Sicherheitsrat und Barack Obama danken dem ägyptischen Präsidenten Mursi für dessen „persönliche Verhandlungsführung“.
Der ägyptische Außenminister Amr hat eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt verkündet. Hillary Clinton begrüßte die Einigung in Kairo. Israels Ministerpräsident Netanjahu will der Waffenruhe eine Chance geben. Die Einwohner Gazas feiern ausgelassen.
F.A.Z. Frankfurt, 21. November. Die von Ägypten zwischen der Hamas und Israel vermittelte Waffenruhe im Gazastreifen ist am Mittwochabend in Kraft getreten.
JERUSALEM, 21. November. Die Bilder erinnerten an die zweite Intifada. Die Explosion hatte die Fenster des blau-weißen Linienbusses zertrümmert.
FRANKFURT, 21. November. Schon am Dienstag schien eine Waffenruhe für Gaza und Israel unmittelbar bevorzustehen. Dennoch dauerte es bis zum Mittwochabend, bis ...
TEL AVIV, 21. NovemberBehutsam schlurft das zierliche Mädchen über den Gang. Der rechte, bandagierte Arm baumelt bei jedem Schritt, der linke stützt sich auf ...
Im Unterschied zum Krieg vor vier Jahren lässt die israelische Armee Journalisten nach Gaza ein- und ausreisen. Soldaten eskortieren Pressevertreter sogar bis ...
Auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinensern nimmt Äypten eine Schlüsselrolle ein. Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, war Staatsminister im Auswärtigen Amt. Im Interview spricht Hoyer über die Erwartungen an den ägyptischen Präsidenten Mursi.
Die israelische Armee tötet bei einem Luftangriff zwei Kameramänner des Hamas-Senders Al-Aksa-TV. „Reporter ohne Grenzen“ nennt den Vorfall ein Kriegsverbrechen.
Die Explosion in einem Bus in Tel Aviv hatte die Angst genährt, Israel werde doch in Gaza einmarschieren. Am Abend dann kam die ersehnte Botschaft aus Kairo.
Im Gaza-Konflikt müssen Ziele und Interessen zu einem Ausgleich gebracht werden, die sich im Grunde ausschließen.
Israel und die Hamas haben sich nun doch nicht auf eine Waffenruhe verständigen können. Die Hamas hatte zuvor eine Waffenruhe im Gazastreifen von Mitternacht an verkündet, am Abend aber mitgeteilt, dass es keine Einigung gibt. Weiterhin gibt es Anzeichen eines israelischen Einmarsches.
JERUSALEM, 20. November. Einen weiteren Tag hatte die israelische Regierung am Montagabend der internationalen Gemeinschaft noch zugestanden, um eine ...
Zur Leitglosse von Klaus-Dieter Frankenberger „Bomben und Raketen“ (F.A.Z. vom 16. November): Frankenberger mag sich offenkundig nicht mit dem „unheimlichen ...
In die Krisendiplomatie über den Gaza-Konflikt kommt anscheinend tatsächlich Bewegung. Der ägyptische Präsident Mursi rechnet kurzfristig mit einer Feuerpause. „Der israelische Angriff auf den Gazastreifen wird heute enden“, sagte Mursi in Kairo. Auch aus Israel verlauten Anzeichen für eine Waffenruhe.
Die Volleyball-Spielerinnen des USC Münster haben angesichts der bewaffneten Auseinandersetzungen im Gaza-Konflikt Angst nach Israel zu reisen. Der Klub sagt die Partie bei Hapoel Kfar Saba ab – und wird wohl eine Strafe erhalten.
Eine Woche dauern die Kämpfe zwischen Israel und der Hamas nun an. Fotos sind dabei ein probates Mittel der Propaganda, wie ein sehr trostloser Fall beweist.
Nur eine starke Hamas kann dafür sorgen, dass eine Waffenruhe hält, denn anderenfalls übernähmen noch radikalere Kräfte die Führung im Gazastreifen. Doch die Hamas verliert an Boden - nicht nur wegen der israelischen Offensive.
In Frankfurts israelischer Partnerstadt Tel Aviv herrscht wegen der Gefahr von Raketenangriffen aus Gaza der Ausnahmezustand.
Auch Ramadan Schallah, der Anführer des Islamischen Dschihad, hält sich zu diesem Zweck in Kairo auf. Ägypten versucht seit Tagen, ein Abkommen über eine ...
Auch am Montag haben Israel und Palästinenser den gegenseitigen Beschuss fortgesetzt. Die EU-Außenminister forderten ein Ende aller Angriffe. Im Gazastreifen wurden unterdessen zivile Opfer beigesetzt.
Die israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fort. Palästinenser feuern weiter Raketen auf Israel ab. Kurz vor Beginn der Nahost-Reise von Außenminister Westerwelle zeichnet sich noch keine Waffenruhe ab.
Trotz intensiver Bemühungen um eine Waffenruhe dauert die Gewalt im Gaza-Konflikt an. Israel bombardiert den Gazastreifen weiter. Tel Aviv war am Abend abermals Ziel palästinensischer Raketen. Außenminister Westerwelle erwägt eine Reise in den Nahen Osten.
JERUSALEM, 18. November. Die Menschen im Süden Israels haben längst gelernt, mit dem schrillen Klang zu leben. Für die Einwohner von Tel Aviv und Jerusalem ...
hcr./rüb./oe. JERUSALEM/WASHINGTON/BUENOS AIRES, 18. November. Trotz Bemühungen um eine Waffenruhe dauert die Gewalt im Nahen Osten an.
Ägypten kann mit seinen Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt nur dann erfolgreich sein, wenn es die Hamas zur Einsicht bewegt, die militärische Provokation Israels zu beenden. Ein Kommentar.
Kommt es zu einer israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen? Ein Krieg mit Verlusten unter den eigenen Soldaten ist zwei Monate vor der Wahl für die Regierung Netanjahu ein riskantes Unterfangen. Gleichwohl hatte der getötete Hamas-Militärführer Dschabari das israelische Militär unter Zugzwang gesetzt.
Vieles spricht dafür, dass sich die Bundeswehr mit Flugabwehrraketen vom Typ Patriot an der Sicherung der türkisch-syrischen Grenze beteiligen könnte. Damit würde Deutschland dem bebenden Boden des Nahost-Konflikts sehr nahe kommen.
F.A.S. Berlin. Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen am Samstag noch einmal verstärkt. Die Luftwaffe habe seit Mitternacht 180 ...
Noch einmal tausend tote Palästinenser kann sich Israel nicht leisten. Denn in den arabischen Staaten regieren nun gewählte Repräsentanten von Islamisten. Das gilt nicht zuletzt für Ägypten.
Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen am Samstag noch einmal verstärkt. Nach Angaben der Armee wurde der Amtssitz des Hamas-Ministerpräsidenten Ismail Hanija zerstört. Abermals wurde Luftalarm in Tel Aviv ausgelöst.
F.A.S. Berlin. Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen am Samstag noch einmal verstärkt. Die Luftwaffe habe seit Mitternacht 180 ...