Verärgerung über Versöhnung
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Die Nahost-Friedensgespräche sind nach der Annäherung von Fatah und Hamas in Gefahr. Israel berät über Strafmaßnahmen gegen die palästinensische Autonomiebehörde. Die Palästinenser versuchen, Bedenken zu zerstreuen.
Weil die regierende PLO in Palästina ein Bündnis mit der radikalislamischen Hamas eingehen will, beendet Israel empört die Friedensgespräche. Die Vermittlungsversuche sind gescheitert.
Seit neun Monaten laufen die Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina, nun drohen sie zu scheitern. Anfang nächster Woche läuft die Frist für eine Fortsetzung der Verhandlungen ab.
Unter schwierigen Bedingungen drehten mehrere Dutzend Filmteams die Dokumentation „24 Stunden Jerusalem“. Trotz Boykottaufrufen, Drohungen und Absagen läuft die Gemeinschaftsproduktion von Arte und BR nun im Fernsehen. Die Zuschauer können sich mit Videos beteiligen.
Während die Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern stocken, eskaliert im Nahen Ostern wieder die Gewalt. Im Süden Israels schlugen Raketen ein. Das Land reagiert mit Luftangriffen.
Nach Monaten mühsamer Vermittlung zwischen Israel und Palästina scheint der amerikanische Außenminister John Kerry die Geduld mit den unversöhnlichen Parteien zu verlieren.
Die Zukunft der amerikanischen Friedensbemühungen für den Nahen Osten ist ungewiss. Außenminister John Kerry ließ seine Reise zu den Palästinensern platzen.
Entgegen bisheriger Abmachungen hat sich Präsident Abbas im Streben um einen eigenen Palästinenserstaat wieder an die internationale Gemeinschaft gewendet - und die Aufnahme Palästinas in 15 UN-Organisationen beantragt.
Mehr als 40 Raketen sind in der Nacht zum Donnerstag vom Gazastreifen aus nach Israel geschossen worden – so viele wie seit Jahren nicht mehr. Verantwortlich war die Gruppe „Islamischer Dschihad“. Mit ihr macht sich eine neue Kraft im Konflikt breit.
Der britische Premier Cameron will in Israel für Frieden mit den Palästinensern werben. Aber dann gerät Israel unter massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.
Im Gazastreifen wird ein Spielfilm über die Entführung des Israelis Gilad Schalit gedreht - unterstützt von der islamistischen Hamas.
Die israelische Marine hat im Roten Meer ein Schiff mit Raketen aus Iran aufgebracht, die für Terrororganisationen im Gazastreifen bestimmt gewesen sein sollen.
Die Koalition, die Netanjahu führt, ist zu einem wirklichen Kompromiss im Nahostkonflikt gar nicht in der Lage. Auch Obama und Kerry dürften sich daran die Zähne ausbeißen.
Israelis und Palästinenser sehnen das Ende der Verhandlungen herbei, die Amerika ihnen aufgenötigt hatte. Noch ist kein Kompromiss in Sicht. Nun greift der amerikanische Präsident Obama noch einmal ein: Heute empfängt er den Ministerpräsidenten Netanjahu.
In Kürze erscheint „Breaking News“, der neue Roman von Frank Schätzing, Thriller und Geschichtslektion, Startauflage: 500.000 Stück. Was steckt im Buch? Was dahinter? Ein Besuch.
Steinmeier will im NSA-Streit mit Amerika erst einmal die Begriffe klären. Befriedigende Ergebnisse sind noch nicht in Sicht. Kerry entspricht der deutschen Bitte nach einem formellen Dialog.
Bei den deutsch-israelischen Konsultationen in Jerusalem bekräftigt Kanzlerin Merkel das Ziel einer Zweistaatenlösung. Sie äußerte sich besorgt über Israels Siedlungspolitik. Einen Boykott gegen Israel aber lehnt sie ab.
Ägyptische Sicherheitskräfte befürchten nach dem jüngsten Anschlag eine neue Welle der Gewalt auf der Sinai-Halbinsel. Das Auswärtige Amt sprach eine Reisewarnung für den Badeort Taba aus.
Hier versagt das lyrische Ich, denn es macht „Probleme wie der Nahostkonflikt“. Bushidos neues „Album“ setzt einen Tiefpunkt an textlicher und musikalischer Rohheit.
In Palästina und Israel ist nichts einfach, schon gar nicht die Verständigung. Martin Schulz erfuhr auf seiner Reise, dass selbst Alltäglichkeiten zum Politikum werden und was die Kinder dazu sagen.
Der Eklat in der Knesset zeigt, wie blank die Nerven vieler Israelis liegen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hätte neben seinem – unbestrittenen – Kampfgeist etwas mehr Taktgefühl zeigen sollen.
Der deutsche EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich „überrascht und betroffen“ über die wütenden Reaktionen auf seine Rede im israelischen Parlament gezeigt: „Ich habe eine pro-israelische Rede gehalten.“
Als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der Knesset über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern sprach, ging es hoch her. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer hochpolitisch – und selten verlässlich.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz eine „selektive Wahrnehmung“ der Lage in Nahost vorgehalten. Zuvor hatten nationalreligiöse Abgeordnete Schulz’ Rede vor der Knesset mit Zwischenrufen gestört.
Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr war John Kerry immer wieder in Israel und den Palästinensergebieten. Der erhoffte Erfolg blieb aus - doch die Verachtung, die dem amerikanischen Außenminister entgegenschlägt, scheint stetig größer zu werden.
Eine Lösung des Streits über eine Entschädigung wegen der Erstürmung das Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ rückt offenbar in greifbare Nähe. Der türkische Außenminister Davutoglu spricht von einem „erheblichen Fortschritt“.
Israel tut sich schwer, die rechtmäßigen Besitzer der Vermögen und Kunstwerke von Holocaust-Opfern zu finden. Eines dieser Bilder versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s nun für 23,7 Millionen Euro.
Im Streit mit Ankara über eine Entschädigung für die Erstürmung des Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ macht Israel laut einem Zeitungsbericht ein neues Angebot. Damals waren neun Menschen getötet worden.
Aus der Waffen- und Tabakbranche hat sich Europas größter Staatsfonds schon zurückgezogen. Ist bald auch Kohle unerwünscht?
Die ethnischen „Säuberungen“, die Michael Schwartz in seinem wichtigen Buch schildert, waren nicht nur Ausdruck eines rassistischen Reinlichkeitswahns, sondern auch einer bürokratischen Machbarkeitsvision.
Die Werke des israelischen Schriftstellers David Grossman gehören zu den großen Lektüren unserer Zeit. Man wächst als Mensch, wenn man seinen Romanen und Erzählungen begegnet. Heute wird er sechzig Jahre alt.
Das Terrornetzwerk Al Qaida plante möglicherweise mehrere Anschläge in Israel – darunter auf die amerikanische Botschaft in Tel Aviv. Drei verdächtige Palästinenser wurden festgenommen, von denen es hieß, sie seien über das Internet angeworben worden.
Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler: Tuvia Rübner hat sich auf vielen Gebieten verdient gemacht. Obwohl er von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, ist er der deutschen Sprache treu geblieben. Am 30. Januar wird er neunzig.
Der frühere Ministerpräsident Scharon hat auf einem Hügel neben seinem Bauernhof die letzte Ruhe gefunden. Ministerpräsident Netanjahu würdigte ihn als einen „der größten Kämpfer des Volkes Israel“.
Der verstorbene Ariel Scharon war ein eigenwilliger und draufgängerischer Politiker. Bevor er vor acht Jahren ins Koma fiel, überraschte er sein Land mit einem radikalen Kurswechsel in der Gaza-Frage.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.