Zwei Staaten, ein Gericht
Die Vorermittlungen laufen. Es geht um mögliche Kriegsverbrechen beider Seiten im Gaza-Krieg. Darf der Strafgerichtshof darüber befinden? Israel und Deutschland sagen nein.
Die Vorermittlungen laufen. Es geht um mögliche Kriegsverbrechen beider Seiten im Gaza-Krieg. Darf der Strafgerichtshof darüber befinden? Israel und Deutschland sagen nein.
Tausende gehen in Ramallah auf die Straßen, um gegen Trumps Nahost-Plan zu demonstrieren. Ihr Problem ist längst nicht, dass es in der Stadt kein frisches Obst mehr gibt.
Unorthodoxe Vorschläge zur Lösung des Nahostkonflikts hat es auch schon früher gegeben. Aber ausgerechnet der Plan von Donald Trump hat Chancen auf Verwirklichung.
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern eskaliert abermals. Bei Anschlägen und Konfrontationen sterben mehrere Menschen. Die Palästinenserführung hatte als Reaktion auf Trumps Nahost-Plan zu Protesten aufgerufen.
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagt, er habe Nachrichten an Amerika und Israel geschickt, dass es keine Beziehungen zu den beiden mehr geben werde. Das liege daran, dass internationales Recht nicht eingehalten werde.
Kurz zuvor hatte die israelische Armee angekündigt, ihre Truppenpräsenz im Westjordanland und an der Grenze zum Gazastreifen zu erhöhen. Es ist der erste Raketenbeschuss seit der Präsentation des amerikanischen Nahost-Plans.
An der Seite von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu stellt US-Präsident Donald Trump seinen Plan für die Beilegung des Nahost-Konflikts vor. Ein Plan, der international auf Skepsis stößt. Die wichtigsten Punkte im Überblick.
Der Nahost-Plan von Trump trifft zwar den Geschmack der nationalistischen Ansichten von Israels Hardliner-Regierung. Die Ambitionen der Palästinenser kommen dabei aber zu kurz. Palästinenserpräsident Abbas spricht von Unsinn.
Trump wollte im israelisch-palästinensischen Konflikt nie als unparteiischer Makler auftreten. Deshalb ist seine Zwei-Staaten-Lösung nicht tragfähig.
Donald Trump schlägt die Gründung eines unabhängigen Staats Palästina vor. Sein Plan orientiert sich aber an Israels Wünschen. Jerusalem sei die „ungeteilte“ Hauptstadt des jüdischen Staats.
Trumps „Jahrhundertplan“ soll einen Jahrzehnte alten Konflikt beilegen. Es geht um Land und Grenzen, um Sicherheit und heilige Stätten, um Siedler und Vertriebene. Was Sie jetzt wissen sollten.
Amerikas Präsident Donald Trump will heute seinen umstrittenen Plan für eine Lösung des Nahost-Konflikts vorlegen. Die Palästinenser haben dem Vorhaben schon im Vorfeld eine klare Absage erteilt, weil es ihrer Ansicht nach Israel bevorzugt.
Moshe Haelion wird als Jugendlicher nach Auschwitz deportiert. Er kann zunächst nicht glauben, was dort passiert. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers ist er sich sicher: „Ein Holocaust kann wieder geschehen.“
Der Schlagerwettbewerb im italienischen Sanremo hat Tradition. Umso mehr wurde zuletzt darüber gestritten, wer etwas zum italienischen Liedgut beisteuern darf und wer nicht. Nun kommen auch noch Zensurvorwürfe dazu.
Hansi Flick setzt einen Notruf ab: Neben den Langzeitverletzten plagen den FC Bayern im Trainingslager in Qatar nun auch noch Sorgen um einen Angreifer, der dort nicht mehr trainieren wird.
Quid pro quo zum Jahresauftakt? Israelische Medien berichten über eine mögliche Vereinbarung zwischen der eigenen Regierung und der Palästinenserorganisation.
Israel hat erneut mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet bombardiert. Der Gazastreifen wird seit 2007 von der radikalislamischen Hamas kontrolliert. Seither gab es bereits drei kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und Israel.
Am Tag vor einer wichtigen Wahl muss Israels Ministerpräsident einen Auftritt unterbrechen, als es Alarm gibt. Danach attackiert die Luftwaffe Ziele in Gaza.
Im November bombardierten die israelischen Streitkräfte ein Haus im Gazastreifen. Neun Personen wurden getötet, darunter fünf Kinder. Man habe dort keine Zivilisten erwartet, teilt die Armee nun mit.
In seiner Version der weihnachtlichen Krippe vereinigt der britische Street-Art-Künstler Banksy gewissermaßen Tradition mit Aktualität. Vorgestellt in Bethlehem spielt das Werk auf den seit Dekaden andauernden Nahost-Konflikt an.
Das Jüdische Museum Berlin war zum Forum der Israel-Boykottbewegung BDS mutiert – mit dubiosen Querverbindungen. Die neue Direktorin Hetty Berg muss es erst wieder zum Jüdischen Museum machen.
Trotz einer Waffenruhe kommt es im Nahen Osten zu neuer Gewalt: Erst feuern radikale Palästinenser Raketen ab. Dann bombardieren israelische Streitkräfte den Gazastreifen.
Hebron im Westjordanland gilt als Brennglas des Nahost-Konflikts, weil innerhalb der Stadt israelische Siedler wohnen. Israel will den Zuzug weiterer Siedler nun fördern.
Beim israelischen Siedlungsbau sind seit Jahren alle Argumente ausgetauscht, alle Lösungsmodelle erdacht und wieder verworfen worden: Ist es nun die Schuld Israels oder der Palästinenser, dass nichts vorangeht?
Außenminister Pompeo sei nach Prüfung der Rechtslage zum Schluss gelangt, dass die jüdischen Siedlungen in dem Palästinensergebiet nicht "per se" im Widerspruch zum internationalen Recht stünden.
Tel Aviv feiert sich als rechtmäßige Erbin der Dessauer Avantgardisten. Das hat erhebliche Nebenwirkungen. Denn die Architektur der Stadt fußt noch auf ganz anderen Einflüssen.
Trotz einer am Donnerstag verkündeten Waffenruhe kommt es im Gazastreifen weiter zu militärischen Auseinandersetzungen. Israels Armee meldet einen neuen Angriff auf den „Islamischen Dschihad“.
Eigentlich sollen die Waffen vorerst schweigen – doch schon heulen wieder die Alarmsirenen. Israel meldet den Abschuss mehrerer Raketen aus Gaza – dort sterben bei einem israelischen Militärschlag acht Menschen, die alle derselben Familie angehörten.
Wieder feuern militante Palästinenser Raketen ab, wenn auch weniger als am Tag zuvor. Israel schlägt zurück, bemüht sich aber auffallend darum, die Hamas aus dem Konflikt herauszuhalten.
Um einen geplanten Raketenangriff auf das eigene Land zu verhindern, hat die israelische Armee den Gazastreifen attackiert. Der Luftangriff traf den nördlichen Teil.
Nach der schwersten Eskalation des Nahost-Konflikts seit längerem ist bei den Menschen im Gazastreifen und in Israel die Angst zurückgekehrt.
Israels Streitkräfte töten bei einer gezielten Operation den Chef einer militanten Palästinenserorganisation. Die wertet das als „Kriegserklärung“. Radikale Palästinenser reagieren – und auch in Tel Aviv heulen die Sirenen.
In Israel hat es nach Armeeangaben einen „erheblichen" Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen gegeben. Zuvor habe die israelische Armee zwei Anführer der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad getötet.
Jeffrey Herf über den unerklärten Krieg gegen Israel, den DDR und Extremisten aus dem Westen führten.
Al Sisi betont die Offenheit der Araber gegenüber einem Frieden in Nahost vor der UN-Vollversammlung. Damit reagiert der ägyptische Präsident auf Trumps Pläne in der Region.
Vor wenigen Tagen löste Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahus Versprechen, bei einem Wahlsieg das Jordantal zu annektieren, Empörung aus. Zumindest ein Teil davon soll jetzt eine offizielle Siedlung werden.