Das besondere Verhältnis zwischen Biden und Netanjahu
Die umstrittene Justizreform ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehungen des amerikanischen Präsidenten und des israelischen Regierungschefs. Vorerst zeigt sich Washington zufrieden.
Die umstrittene Justizreform ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehungen des amerikanischen Präsidenten und des israelischen Regierungschefs. Vorerst zeigt sich Washington zufrieden.
Die Treffen sollen eine Grundlage für direkte Verhandlungen schaffen, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen. In einer Erklärung verpflichtet sich Israel auch zu einem vorübergehendem Siedlungsbaustopp.
Das Pogrom von Huwara zeigt, wie stark der Einfluss radikaler Siedler im Westjordanland schon ist. Auch die Bundesregierung sollte das zum Nachdenken bringen.
Für einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern bedarf es beider Seiten. Radikalfanatische Siedler zeigen nun mit der Brandschatzung einer palästinensischen Kleinstadt, dass sie daran kein Interesse haben.
Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern spitzt sich weiter zu: Zuvor ist eine von sechs Raketen aus dem Gazastreifen auf offenem Gebiet niedergegangen. In einigen Konfliktgebieten stand am Donnerstag das Leben still.
Elf Menschen sind bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland getötet worden. Militante Palästinenser feuern darauf Raketen ab. Israel reagiert mit Luftschlägen.
Die neue israelische Regierung will mehrere Siedlungsaußenposten nachträglich genehmigen. Die Außenminister mehrerer enger Verbündeter reagieren mit scharfer Kritik.
Israel ist ein schönes Land. Doch es ist auch teuer, in ständigem Stress und gespalten. Ofer Keynan reicht es. Er will auswandern – ausgerechnet nach Deutschland.
Eine friedliche Lösung zwischen Israel und den Palästinensern ist heute weniger absehbar denn je. Die Zuspitzung des Nahostkonflikts zwingt auch Deutschland, sich zu positionieren. Ein Gastbeitrag.
Seit der Gründung Israels ist ein Kampf zwischen den Ideen eines jüdischen und eines demokratischen Staates in Gang. Die neue Regierung schlägt einen dritten Weg nach dem Muster von Ungarn und Russland ein: ein autoritäres System. Ein Gastbeitrag.
Nahe dem Zaun rund um den von der Hamas beherrschten Gazastreifen leben jüdische Familien. Was hält sie dort?
In der Nacht zum Donnerstag wurden Ziele im palästinensischen Gazastreifen angegriffen. Angesichts der jüngsten Eskalation ruft US-Außenminister Blinken zur Mäßigung im Nahost-Konflikt auf.
US-Außenminister Antony Blinken ist in Tel Aviv für Gespräche mit Israels Regierungschef Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Abbas. Er möchte beide Seiten des Konflikts zu Deeskalation ermutigen.
Vor 90 Jahren begann die Frau eines Rabbiners, jüdische Kinder außer Landes zu schmuggeln. Auch Judith Labee entging so einem grausamen Schicksal.
Nachdem Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden, beschießt Israel dort mehrere Ziele. Beobachter glauben jedoch nicht an eine unmittelbare Eskalation.
In der Nacht flogen Raketen aus dem Gazstreifen nach Israel. Daraufhin griff die Luftwaffe angebliche unterirdische Raketenfabriken an. Die Attacke könnte eine Reaktion auf den gewaltsamen Tod mehrerer Palästinenser sein.
Nach einer israelischen Razzia in einem Flüchtlingslager, bei der Menschen starben, haben die Hamas mit Vergeltung gedroht. Die Luftangriffe haben einer unterirdischen Raketenfabrik der radikalen Hamas gegolten.
Der Musiker Roger Waters ist Putin-Versteher, er verbreitet Verschwörungsmythen und hetzt gegen die USA und Israel. Soll man sein geplantes Konzert in der Frankfurter Festhalle besser absagen?
Zahlreiche jüdische Intellektuelle in Amerika stehen Israels Politik inzwischen kritisch gegenüber. Die Wahl der neuen Regierung verschärft die Auseinandersetzung. Sie reicht bis an die Harvard-Universität.
2014 überquert der Israeli Avera Mengistu die Grenze in den blockierten Gazastreifen. Das Video wäre seither das erste Lebenszeichen des Mannes.
Der bekannte israelische Journalist und Historiker Tom Segev schreibt Zeitgeschichte - am Beispiel der eigenen Familie.
Der rechtsextreme Politiker hat die für Muslime und Juden heilige Stätte aufgesucht. Das palästinensische Außenministerium spricht von einer beispiellosen Provokation und warnt vor einer gefährlichen Eskalation.
Die UN-Vollversammlung hat den Internationalen Gerichtshof Israel dazu aufgefordert, die Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel zu prüfen. Israels Ministerpräsident bezeichnet die Resolution als „verquer“.
Viele Christen in Jerusalem klagen über Schikanen und Übergriffe durch Siedleraktivisten. Manche befürchten sogar einen Plan, sie aus der heiligen Stadt zu vertreiben.
In Qatar ist Solidarität mit Palästinensern erwünscht. Immer wieder tauchen die Farben Palästinas bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf. Das prominenteste Zeichen setzen die Marokkaner.
Tunesische Fans auf den Rängen, marokkanische Spieler beim Mannschaftsbild, ein Flitzer auf dem Rasen: Die Farben Palästinas sind bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar beinahe omnipräsent.
Israel hat nach Angaben der Luftwaffe des Landes eine Raketenwerkstatt im Gazastreifen angegriffen. Zuvor hatten militante Palästinenser eine Rakete abgefeuert.
Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Richtig realisiert wurde sie nie. Und den Konflikt beendete sie schon gar nicht.
Nach ihrem Wahlerfolg werden die Ultrarechten wohl an der neuen Regierung in Israel beteiligt. Ihr Aushängeschild ist Itamar Ben-Gvir. Er hat sich als Provokateur hervorgetan. Jetzt gibt er sich moderater. Ein Täuschungsmanöver?
Zum fünften Mal innerhalb von vier Jahren werden die Israelis an die Wahlurnen gerufen. Umfragen zufolge könnte Netanjahus Likud-Partei stärkste Kraft werden. Helfen dürfte ihm dabei auch der Nahost-Konflikt.
2018 hatte der australische Premierminister Morrison West-Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Sein Nachfolger macht diese Entscheidung nun rückgängig.
Die Grüne Linie war jahrzehntelang auf offiziellen israelischen Karten nicht markiert. Die Stadt Tel Aviv hat das an ihren Schulen nun geändert. Das Bildungsministerium ist empört.
Eine Mehrheit der Israelis sei für eine Zwei-Staaten-Lösung, sagte der israelische Regierungschef vor der UN-Vollversammlung. Die Bedingung dafür sei, dass ein solcher Staat friedlich sein müsse. Kritik folge aus dem eigenen Land.
Im Sommer kommen viele Palästinenser aus der Diaspora ins Westjordanland. Sie suchen jemanden zum Heiraten oder wollen den Kindern ihre Heimat zeigen. Da könnte man fast den Nahostkonflikt vergessen.
Zwei der hingerichteten Männer wurden der „Kollaboration“ mit Israel beschuldigt, wie die Hamas am Sonntag mitteilte. Die anderen sollen verurteilte Mörder gewesen sein.
Israel und die Türkei nehmen nach jahrelanger Eiszeit wieder vollständige diplomatische Beziehungen auf. Beide Länder wollen Botschafter und Generalkonsuln wieder einzusetzen.