Netanjahu: Krieg wird lang und schwer
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Wie sehr wird der neue Konflikt die Wirtschaft belasten? Gegenüber der F.A.Z. wagen die Spitzenökonomen Lars Feld und Clemens Fuest erste Einschätzungen. Die Lage sei anders als vor 50 Jahren im Jom-Kippur-Krieg.
Samstagnacht ruft mein Freund an: Die Terroristen der Hamas haben seine Schwester ermordet. Sie wollen Israel vernichten.
Der Süden Israels wird von dem Großangriff der Hamas besonders hart getroffen. Kibbuz-Bewohner an der Grenze zu Gaza schildern dramatische Szenen – und berichten von zahlreichen Getöteten, Verletzten und entführten Geiseln.
Israel wird sich gegen die Hamas durchsetzen. Aber der brutale Angriff wirft viele Fragen über die israelische Politik und Strategie auf. Der Westen muss auf der Seite des jüdischen Staates stehen – auch Deutschland.
Die EU-Mitgliedstaaten verurteilen die „sinnlosen Angriffe“ der Hamas scharf. Erst Mitte September hatte die EU versucht, den Friedensprozess wiederzubeleben.
Hunderte Tote, Dutzende entführte Israelis: Vorerst eint der überraschende Hamas-Überfall die politischen Lager in Israel. Die Islamisten gehen mit ihrer Offensive ein hohes Risiko ein.
Nach dem großangelegten Angriff der islamistischen Hamas schwört Israel Rache und bombardiert den Gazastreifen. Die Kämpfe innerhalb Israels sind noch nicht vorüber. Die Hamas hat eine erhebliche Zahl Israelis als Geiseln genommen. Der Überblick.
In Folge der Terrorattacken militanter Palästinenser gegen Israel ist die Empörung groß. Deutsche Politiker sehen Handlungsbedarf – unter anderem bei den Finanzhilfen für den palästinensischen Gazastreifen.
„Wir sind im Krieg“, verkündet Israels Ministerpräsident Netanjahu nach dem Angriff der Hamas. Seine Regierung ruft den Notstand aus. Die Opposition will mit ihm zusammenarbeiten.
Unter der Führung Irans sind die Feinde Israels zuletzt enger zusammengerückt. Die Hizbullah war über den Angriff der Hamas offenbar besser informiert als der israelische Geheimdienst – und feiert ihn nun überschwänglich.
Israelis als Geiseln in den Händen der Hamas? Viele dachten, es könnte nicht mehr schlimmer kommen als im Gaza-Krieg 2014. Der neue Angriff trifft Israel unvorbereitet.
Die Hamas greift Israel mit Tausenden Raketen und Kämpfern am Boden an. Es könnte eine lange militärische Auseinandersetzung folgen.
Bei massiven Angriffen aus dem Gazastreifen auf Israel wurden mindestens 70 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Das Land wurde in Kriegsbereitschaft versetzt, teilte die Armee mit.
Israel wurde in der Nacht zum Ziel einer Attacke aus dem Gazastreifen mit Hunderten Raketen. Bewaffnete Kämpfer sollen auf israelisches Gebiet eingedrungen sein. Nach unbestätigten Berichten gab es dabei israelische Opfer.
Seit Tagen kommt es zwischen Israel und Gaza wieder zu Gewaltausbrüchen. Die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts wächst. Dabei könnte auch Qatar eine Rolle spielen.
Im Gazastreifen halten die Unruhen an. Nun reagiert die israelische Armee abermals auf Gewalt gegen ihre Soldaten. Die Sorge vor einem neuen größeren Konflikt wächst.
Ist mit den Äußerungen des saudischen Kronprinzen ein Frieden mit Israel in Reichweite? Das amerikanische Kalkül geht möglicherweise noch weiter.
Drei Männer wurden bei einem Einsatz der Armee im palästinensischen Flüchtlingslager Dschenin erschossen, ein weiterer Mann bei Zusammenstößen an der Grenze des Gaza-Streifens getötet.
Vor dreißig Jahren begann der Oslo-Friedensprozess. Er ist längst gescheitert. Seine Folgen für Israel und die Palästinenser sind jedoch bis heute sichtbar.
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker widerspricht dem Vorwurf, er verbreite reflexhaft Empörung. Es sei besser, einmal zu oft Alarm zu schlagen als einmal zu wenig.
Der Streit um ein abgesagtes Konzert in Haifa zeigt, dass nicht alle Palästinenser den BDS gutheißen. Manche fühlen sich durch die Boykottbewegung gegen Israel in die Isolation gedrängt.
Die Feindschaft zwischen Juden und Palästinensern fordert Jahr für Jahr immer neue Opfer. Viele Israelis wollen deshalb jetzt Waffen haben. Und wenn sie trainieren, lernen sie eins: Wer schießt, muss auch töten können.
Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel.
Der Jurist Aharon Barak hat das System richterlicher Kontrolle aufgebaut, das Israels Regierung nun demontieren will. Für die Anhänger der Justizreform ist er eine Hassfigur. Ein Porträt.
Die israelische Militäroperation hat Teile Dschenins verwüstet und zugleich die Spannungen unter den Palästinensern aufgedeckt. Als Geste der Versöhnung kam sogar Präsident Mahmud Abbas. Willkommen war er nicht.
Nach dem Abschluss der israelischen Militäroperation in Dschenin werden aus dem Gazastreifen Raketen abgefeuert. In Dschenin feiern Bewaffnete den eigenen „Sieg“.
Israel beendet seinen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland. Der „Kampf gegen den Terror“ sei aber noch nicht vorbei, teilt die Armee mit.
Israel hat am Mittwoch Ziele im Gazastreifen aus der Luft angegriffen. Laut Militär, handele es sich dabei um eine Reaktion auf den Raketenbeschuss in der Nacht. Außerdem habe die israelische Armee mit einem Abzug aus Dschenin begonnen.
Israel beendet die Militäroperation im Westjordanland, die als eine der größten seit Jahrzehnten gilt. Unterdessen reagiert die Luftwaffe auf palästinensische Angriffe aus dem Gazastreifen.
Israel sieht die Militäraktion in Dschenin als Erfolg. Ob sich die Lage langfristig bessert, ist jedoch fraglich. Denn die Aktionen steigern die Verbitterung in der Bevölkerung – und verschaffen den lokalen Milizen Zulauf.
In der Nacht hat die israelische Armee ihre Militäroperation im Westjordanland fortgesetzt. Laut palästinensischen Angaben soll sie die Evakuierung des Flüchtlingslagers von Dschenin angeordnet haben.