Grüne Stirnbänder, blinzelnder Netanjahu
Kaum schweigen die Waffen, zeigt die Hamas im Gazastreifen Stärke. Auch in Israel ist das Ende der Kämpfe nicht besiegelt. Wohin soll das führen?
Kaum schweigen die Waffen, zeigt die Hamas im Gazastreifen Stärke. Auch in Israel ist das Ende der Kämpfe nicht besiegelt. Wohin soll das führen?
Israels Regierungschef gratuliert dem neuen US-Präsidenten und beschwört den gemeinsamen Kampf gegen Irans „Terror-Achse“ mit der Hamas und Hizbullah. Trump schwärmt unterdessen über das Wetter und Entwicklungspotenzial in Gaza. Der Überblick.
Die freigelassenen Geiseln und ihre Familien erleben Glücksmomente des Wiedersehens. Und sie erinnern an diejenigen, die noch im Gazastreifen ausharren.
Das Inkrafttreten des Gaza-Abkommens ist Grund zur Freude – sowohl für Israel als auch für die Palästinenser. Doch den Gesellschaften auf beiden Seiten stehen nervenaufreibende Tage und Wochen bevor.
Die Waffenruhe ist in Kraft, erste Geiseln sind freigelassen. Die Verzögerungen und heftige Kritik an der Vereinbarung aber verdeutlichen, wie ungewiss es ist, ob der Krieg zwischen der Hamas und Israel damit tatsächlich endet.
Im Austausch für die Geiseln soll Israel zahlreiche Häftlinge entlassen. Manche wurden erst vor kurzem inhaftiert, andere sitzen seit Jahrzehnten im Gefängnis.
Die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas lädt geradezu zu Konflikten ein. Die Hoffnung der Familien der noch lebenden Geiseln stützt sich darauf, dass es jetzt auch Trumps Problem ist, ob der Deal hält.
Mehrere israelische Regierungsparteien sehen im Gaza-Deal eine „Kapitulation“ gegenüber der Hamas. Ministerpräsident Netanjahu kann aber seine Koalitionsmehrheit bislang sichern.
Nicht an der Universität, sondern in den Räumen einer Hilfsorganisation hat die umstrittene Palästina-Konferenz in Frankfurt stattgefunden. Die Veranstalter werfen der Hochschulleitung vor, sie habe einen akademischen Diskurs verhindern wollen.
Das israelische Kabinett könnte heute über das Gaza-Abkommen entscheiden. Deutschlands Eliten setzen auf die Union. Und: In den USA endet die Frist zum Verkauf von Tiktok. Der F.A.Z. Newsletter
Damit sollte der Weg für eine Waffenruhe im Gazastreifen frei sein: Israels Ministerpräsident will das Abkommen zur Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln von seinem Sicherheitskabinett beschließen lassen.
Schon kurz nach der Einigung zwischen Israel und der Hamas werden Vorwürfe und Kritik laut. Ob am Sonntag wirklich eine Waffenruhe einsetzt, ist ungewiss.
Als wichtigster Unterstützer der Autonomiebehörde wird die EU eine zentrale Rolle beim Wiederaufbau Gazas spielen. Die Schäden sind riesig. Es geht um mindestens fünfzig Milliarden Euro.
Die Bundesregierung begrüßt die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas und dringt auf die Einhaltung der Vorgaben. Doch es gibt noch viele offene Fragen.
Wie es nach der Einigung auf ein Gaza-Abkommen weitergeht. Wie Frankreichs Premierminister Bayrou sein politisches Überleben sichern will. Und worüber die deutschen Fußballklubs streiten. Der F.A.Z. Newsletter
Von Sonntag an soll im Gazastreifen eine Waffenruhe herrschen. Worauf konnten sich Israel und die Hamas verständigen – und was ist noch unklar? Die wichtigsten Antworten.
Der Comicreporter Joe Sacco ist auf Brandherden der ganzen Welt unterwegs. Sein besonders umstrittenes Interesse gilt dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis. Er will Partei für die Opfer nehmen – doch tut er das nicht einseitig?
„Dieser Deal wird uns hoffentlich Frieden bringen“, sagt Qatars Ministerpräsident, als er die Einigung verkündet. Sowohl Trump als auch Biden versuchen, den Erfolg als den eigenen darzustellen.
Vor dem Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg müssen Steffi Lemke und Christian Lindner Rede und Antwort stehen. Biden sagt den Amerikanern Goodbye. Und: Die deutschen Handballer starten in die WM. Der F.A.Z. Newsletter.
Zwischen Israel und der Hamas zeichnet sich eine Einigung über einen Geiseldeal ab – auch wegen des Drucks von Donald Trump. Es gibt aber zahlreiche Fallstricke.
Der scheidende US-Präsident Joe Biden will vor dem Ende seiner Amtszeit einen Deal zur Freilassung der Geiseln erreichen. Sein Nachfolger Donald Trump droht: Wenn das nicht gelingt, werde im Nahen Osten „die Hölle losbrechen“.
Ein israelischer Soldat entkam im Brasilien-Urlaub nur knapp der Strafverfolgung. Auslöser für die Ermittlungen waren offenbar Beschwerden einer propalästinensischen Stiftung.
Klassenkampf gegen Israel: In Norwegen wächst die Sorge um die Sicherheit der jüdischen Gemeinde, während die politische Linke ihren Ton gegenüber Israel verschärft. Historische Spannungen verstärken die antisemitischen Tendenzen.
In Qatar versuchen Verhandler, die Waffenruhe im Gazastreifen endlich spruchreif zu machen. Israel will die Kampfpause mit der Hizbullah wohl verlängern, droht der Miliz jedoch. Der Überblick.
In Doha beginnt eine neue Runde der indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas. Vor allem in der Frage einer dauerhaften Waffenruhe liegen die Positionen weiter weit auseinander.
Seit auf einem Weihnachtsmarkt in Darmstadt Artikel mit Hamas-Propaganda angeboten wurden, reißt die Diskussion nicht ab. Jetzt hat Oberbürgermeister Hanno Benz auf Vorwürfe des „Darmstädter Friedensbündnisses“ geantwortet.
Menschenrechte gelten für Israelis und Palästinenser: Der UN-Hochkommissar verurteilt den Überfall der Hamas und Judenhass und kritisiert zugleich Menschenrechtsverletzungen durch die israelische Armee.
Ein Weihnachtsmarkt mit Symbolen der palästinensischen Terrororganisation hatte Empörung ausgelöste. Ein „Friedensbündnis“ greift nun die Kritiker scharf an.
Israel einen Völkermord in Gaza vorzuwerfen, wird der Wirklichkeit im Nahen Osten nicht gerecht. Und es zeugt von einer Blindheit für das, was der 7. Oktober mit Israel machte.
Eine Rakete der Huthi-Miliz im Jemen sorgt in Israel abermals für Luftalarm. Im Gazastreifen bleiben die Hoffnungen auf eine baldige Waffenruhe und Freilassung der Hamas-Geiseln weiter unerfüllt. Der Überblick.
Israels Krieg gegen die Hamas hat das Völkerrecht herausgefordert wie kaum etwas zuvor. Mitten in der Auseinandersetzung stehen die Gerichtshöfe in Den Haag, die mehrfach eingriffen und nun Autoritätsverlust und Sanktionen fürchten. Ein Gespräch mit dem Völkerrechtler Claus Kreß über kritikwürdige Entscheidungen und Auswege.
Seit 25 Jahren macht das UNICEF-Foto auf Kinder aufmerksam, die Hunger, Gewalt und Krieg erleiden. Erstmals werden in diesem Jahr zwei Aufnahmen – aus Israel und Palästina – gewürdigt.
Shai Hoffmann und Jouanna Hassoun sprechen mit Schülern über den Nahostkonflikt – und berichten nun darüber.