Biden bemüht sich, Netanjahu zu bremsen
Wieder einmal versucht der amerikanische Präsident, Einfluss auf Israels Regierungschef zu nehmen. Wie wenig das meist bringt, weiß Joe Biden offenbar selbst.
Wieder einmal versucht der amerikanische Präsident, Einfluss auf Israels Regierungschef zu nehmen. Wie wenig das meist bringt, weiß Joe Biden offenbar selbst.
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
An Fußball denkt derzeit kaum jemand in Israel. Das Nationalteam will den Menschen aber Glück schenken. Das Länderspiel gegen Frankreich ist politisch brisant – denn das Verhältnis ist nicht das Beste.
Im Bundestag haben die Abgeordneten an den Überfall der Hamas auf Israel erinnert, sich aber auch gestritten. Merz wollte wissen, wie es um die Staatsräson bestellt ist.
Im Bundestag finden die einen, Berlin stehe zu stur an Israels Seite. Die anderen kritisieren, dass Deutschland Zweifel an seiner Bündnistreue aufkommen lasse. Zu denen gehört CDU-Chef Merz. Der Kanzler widerspricht.
Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller. Gewinner scheint es dabei keine zu geben. Die Wirtschaft leidet massiv.
Abraham Klein hat den Holocaust überlebt und große Spiele geleitet, darunter Deutschland gegen Österreich 1978. „Der Schiedsrichter muss ohne Rücksicht auf Gefühle pfeifen“, sagt er. Wie ist das möglich?
Israels Sicherheitskreise beraten über die Reaktion auf den iranischen Angriff. Unterdessen haben US-Präsident Biden und der israelische Premier Netanjahu erstmals wieder miteinander gesprochen. Der Überblick.
Wie kann man das Bundesverfassungsgericht vor dem Zugriff autoritärer Kräfte schützen? Der Bundestag berät über die Pläne von Ampel und Union. Der Justizminister dämpft die Erwartungen.
Israel setzt seine Offensive in Libanon fort – aber auch im Gazastreifen gibt es neue Kämpfe. Unterdessen könnte ein israelischer Schlag gegen Iran drohen. Wie ist die Lage an Israels Fronten? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Sinkende Transfersummen, schlechte Stimmung, Spieler, die das Weite suchen: Könnte das Konstrukt der Saudi-Liga schneller zusammenfallen, als es aufgebaut wurde? Oder steht der nächste Angriff schon bevor?
Das könnte sich zum Skandal entwickeln: Eine womöglich israelkritische Theaterproduktion soll am 7. November in Leipzig gezeigt werden. Dagegen formiert sich jetzt Widerstand.
Paul Ronzheimer, der stellvertretende Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, wurde Ende September in Beirut festgenommen. Er kam wieder frei. Den Vorfall machte er erst jetzt öffentlich, nachdem er sein Team in Sicherheit sieht.
Weil die pro-palästinensische Aktivistin Greta Thunberg einen Besuch ankündigte, hat die Polizei in Dortmnd ein Protestcamp aufgelöst. Der CDU-Innenpolitiker Throm fordert eine Einreisesperre für Thunberg.
Washington versucht, Israel von einem Angriff auf Irans Ölinfrastruktur abzuhalten. Das hat seinen guten Grund. Profiteur aber ist auch China.
In Libanon wurden allein am Dienstag 137 israelische Luftangriffe registriert. Nach knapp zweimonatiger Funkstille will der US-Präsident einem Bericht zufolge wieder mit dem israelischen Ministerpräsidenten sprechen. Ein Überblick.
Während Israel den militärischen Druck auf die Hizbullah erhöht, signalisiert die von Iran gelenkte Schiitenorganisation Bereitschaft, für einen Waffenstillstand Zugeständnisse zu machen.
Der französische Islamist Peter Cherif muss wegen des Mordanschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht urteilt, er habe die Haupttäter auf die Morde vorbereitet.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas haben am Montagabend in Berlin zahlreiche Menschen gegen Israel demonstriert. Nach den Protesten ist es in Berlin-Neukölln eskaliert.
Israel will, dass sich die UN-Friedenstruppe in Libanon aus dem Kampfgebiet an der Grenze zurückzieht. Doch die UNIFIL will bleiben – und bezweifelt, dass es Jerusalem tatsächlich um die Sicherheit der UN-Soldaten geht.
Existieren auf Widerruf: Der Historiker Michael Wolffsohn rekapituliert im Münchner Marstalltheater die Geschichte der ehemaligen britischen Kolonie Palästina. Und wünscht sich einen Dialog mit weniger Parteilichkeit.
Lieber Kraniche falten als den Opfern des Überfalls gedenken – das riet das zuständige Institut in Hamburg den Lehrkräften. Der Vorfall sorgt in der Stadt nun für Empörung.
Einwanderer mit Wurzeln in Palästina oder in Libanon sorgen sich um ihre Verwandten und hoffen auf ein schnelles Ende des Kriegs. Mit den Palästina-Aktivisten sollten sie sich trotzdem nicht gemeinmachen.
Israel geht weiter unbeirrt in Libanon gegen die Hizbullah-Führung vor. Der Chef des Hauptquartiers der islamistischen Miliz, Suhail Hussein Husseini, ist laut der israelische Armee eliminiert worden.
Stolpersteine sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. In der Stadt Zeitz wurden nun alle Gedenksteine herausgerissen. Der Staatsschutz ermittelt.
Bislang überschwemmte das Aufputschmittel Captagon den Nahen Osten. Doch auch in Deutschland wurden zuletzt große Mengen gefunden – und sogar eine Produktionsstätte.
Der Landwirtschaftsminister spricht über den Zustand des Waldes. Die SPD präsentiert ihren neuen Generalsekretär. Und Melania Trump veröffentlicht ihre Memoiren. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
In Frankfurt demonstrieren propalästinensische Gruppen. Die Stadt hatte versucht, die Demo am Jahrestag des Hamas-Überfalls zu verbieten, scheiterte aber vor Gericht. Bei der Kundgebung wird unter anderem „Kindermörder Israel“ gerufen.
Nach dem Massaker der Hamas in Israel wurde Antisemitismus für viele deutsche Juden zum Alltagsthema. Nach einem Jahr zeichnet eine Befragung ein düsteres Bild.
Ein Jahr nach dem Angriff der Hamas sieht der Zentralrat der Juden eine „Normalisierung des Ausnahmezustands“ in Deutschland. Er warnt vor Abstumpfung.
Mit einer Mahnwache und Gesprächen wird in Frankfurt an das Massaker der Hamas erinnert. Am Abend wollen Palästina-Aktivisten in der Stadt demonstrieren. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht von einer „Unverschämtheit“.
Das Gelände des Nova-Festivals ist ein Jahr nach dem Hamas-Überfall zu einer Pilgerstätte geworden. Schon vor der Gedenkzeremonie dort zeigt sich: Der Schmerz stiftet in Israel keine Einheit.
Erst Schweigen, dann Desinformation: Die durchgängig propalästinensischen Einträge im einflussreichen amerikanischen Kulturportal „Hyperallergic“ seit dem 7. Oktober 2023.
Die Hamas-Angriffe am 7. Oktober sollten in den französischen Schulen besprochen werden. Doch dann überlegt es sich die Bildungsministerin anders.
Nach langem Abwägen, Verboten und Aufhebungen fällt der Hessische Verwaltungsgerichtshof die endgültige Entscheidung über die vieldiskutierte pro-palästinensische Kundgebung an diesem Montag,
Sie ist über siebzig, ihre Kinder haben Israel verlassen, sie aber harrt in ihrer Heimat Tel Aviv aus: Die Schriftstellerin Lizzie Doron über Gedanken im Schutzraum, Strategien des Überlebens und Sprache als Fluchtort.