Warten auf die Silberlocken
Die Linke hat zwar neue Vorsitzende, aber muss noch abwarten, ob der Parteitag für drei ältere Herren Aufbruch genug war.
Die Linke hat zwar neue Vorsitzende, aber muss noch abwarten, ob der Parteitag für drei ältere Herren Aufbruch genug war.
Israels Militär hat in einem Vorort Beiruts nach eigenen Angaben eine Geheimdienstzentrale der Schiitenmiliz angegriffen.
In Bernau bei Berlin hat die Polizei einen mutmaßlichen IS-Anhänger festgenommen. Nach Informationen mehrere Medien handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen abgelehnten Asylbewerber aus Libyen. Er soll einen Anschlag auf die israelische Botschaft geplant haben.
Auf Telegram verbreitete Dokumente sollen Vorbereitungen für eine israelische Vergeltung gegen Iran zeigen. Die US-Regierung nennt das Leck besorgniserregend.
Einst war Tunesien der Ausgangspunkt des demokratischen Aufbruchs in der arabischen Welt. Doch nun kommt die Diktatur zurück.
Bundeskanzler Scholz verspricht in Istanbul weitere Rüstungslieferungen an Ankara. Erdoğan dankt es ihm mit Zurückhaltung beim Reizthema Israel.
Die Linke hat zwei neue Vorsitzende gewählt und versucht fast verzweifelt, ein Aufbruchssignal auszusenden vom Parteitag. Eine erste Feuerprobe besteht die neue Führung bei der Nahost-Debatte.
Russland und die Ukraine haben jeweils 95 Kriegsgefangene ausgetauscht. Die Vereinbarung sei mit Hilfe der Vereinigten Arabischen Emirate als Vermittler abgeschlossen worden, teilt das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.
Der Vorsitzende der Demokraten, Yair Golan, war Vizechef des Generalstabs. Er will die linke Opposition in seinem Land stärken – mit militärischer Härte und Perspektiven für den Frieden.
Auf dem Linken-Bundesparteitag wird über den Krieg in Nahost gestritten. Am Ende gibt es einen Kompromissantrag. Er fordert unter anderem einen sofortigen Waffenstillstand.
Hilfsorganisationen berichten über Hunger und Not im Gazastreifen. Doch Israel behauptet, dass es keine Begrenzung für humanitäre Güter gebe. Wer hat recht?
Die Tötung Yahya Sinwars war einem Zufall zu verdanken. Die Hamas muss nun über seine Nachfolge entscheiden – und damit auch über eine grundsätzliche Frage.
Israel hat der von Iran gelenkten Schiitenorganisation schwere Schläge verpasst. Jetzt übernimmt eine neue Riege die Führung. Sie muss neu definieren, was ein Sieg ist.
Wie gute Absichten von Künstlervereinigungen sich ins Gegenteil verkehren können, zeigen die Beispiele des Streits zwischen PEN-Organisationen um eine Israel-Resolution und der Kritik von Illustratoren an der Stiftung Lesen wegen deren Einsatz von KI-generierten Bildern.
Die US-Regierung dringt nach dem Tod des Hamas-Chefs auf ein Ende der Kämpfe im Gazastreifen. Netanjahu betont dagegen, dass die verbliebenen Geiseln freikommen müssen.
Nach dem Tod von Yahya Sinwar wächst der Druck auf Israel, eine Lösung für den Gaza-Streifen zu finden. Was bedeutet der Tod des Hamas-Anführers für die Region?
Die SPD-Politikerin teilt einen Beitrag zum Gaza-Krieg auf Instagram – und wird dafür kritisiert. Am Freitagnachmittag befasste sich der Ältestenrat des Bundestags mit dem Fall.
Der Tod des Hamas-Anführers Sinwar ist ein weiterer Rückschlag für Teherans „Achse des Widerstands“. Bei der Auswahl eines Nachfolgers dürfte Iran ein Wörtchen mitreden.
Massenmörder wie der Hamas-Führer haben große Schuld am Leid der Palästinenser, Sinwar war zuletzt ein Haupthindernis für einen Geiseldeal. Israel muss aber endlich einen Plan für ein Gaza ohne die Hamas entwickeln.
Länger als ein Jahr hat Israel Jagd auf Sinwar gemacht. Gefunden wurde er letztlich bei einer Routinepatrouille. Ein Drohnenvideo der israelischen Armee soll die letzten Augenblicke im Leben des Hamas-Anführers zeigen.
CDU und BSW +++ Israels Vergeltungspläne gegen Iran +++ Gedenktag in Leipzig +++ Landtagswahlen im Osten +++ Literarisches Leben
Das Wichtigste für Sie am Freitag und am Wochenende: Joe Biden besucht Deutschland, der Bundestag entscheidet über das sogenannte Sicherheitspaket und Moldau entscheidet sich, ob es zur EU gehören will. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Immer wieder ist Yahya Sinwar seinen israelischen Verfolgern entkommen – nun wurde er getötet. Welches Erbe wird der Hamas-Chef hinterlassen?
Nach gut einem Jahr Krieg hat das israelische Militär den meistgesuchten Hamas-Terroristen Yahya Sinwar getötet. Westliche Politiker reagieren erleichtert.
Hamas-Dreiecke und propalästinensische Parolen: Knapp 20 vermummte Personen sind in das Präsidium der FU in Berlin eingedrungen. Der Präsident spricht von einem „massiven Angriff“. Die Polizei nimmt Beteiligte fest.
Mehrmals stand Israels Armee offenbar kurz davor, den Hamas-Chef zu ergreifen. Nun erklärt Israel, Sinwar sei von Soldaten im Gazastreifen getötet worden.
Die Linke kommt von Freitag an zum Parteitag in Halle zusammen. Die Führungsfrage ist immerhin geklärt – aber wie soll es aus der Krise gehen?
Der Großvater war Nationalspieler, der Vater einer der weltbesten Verteidiger. Nun spielt auch Daniel Maldini für Italien – aber nicht für die AC Mailand. Wie konnte das passieren?
Felix Banaszak will Vorsitzender der Grünen werden. Im Interview spricht er über sein Verhältnis zum wahrscheinlichen Kanzlerkandidaten Habeck und die emotional geführte Debatte über Israel in seiner Partei.
Ein Familienunternehmen in Israel bekommt eine Lieferung eines Fensterherstellers aus Deutschland – mit in den Paketen sind Hassbotschaften: „Fuck Israel“. Was sagt die deutsche Firma Roto Frank dazu?
Scholz unterstellt CDU-Chef Merz fehlenden Respekt. Der sieht den Kanzler mit den Füßen am Abgrund. Im Bundestag hat der Wahlkampf längst begonnen.
Washington hat Israel ultimativ aufgefordert, Lieferungen von Hilfsgütern in den Gazastreifen zuzulassen. Die Netanjahu-Regierung reagierte prompt.
Zwischen den Golfstaaten und der EU gibt es große Differenzen – etwa bei dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem Nahostkonflikt. Auf anderen Feldern will man sich annähern.
Gegen Israel und gegen Rüstungsunternehmen: Bei pro-palästinensischen Protesten vor New Yorks Börse wurden 200 Aktivisten vorübergehend festgenommen, darunter mehrere Künstler.
Bundeskanzler Olaf Scholz spricht sich in seiner Regierungserklärung für Verhandlungen mit dem russischen Machthaber aus. Aber nicht über den Kopf der Ukraine hinweg.
Das US-Außenministerium betont, Israel habe das Recht, sich gegen Terroristen zu Verteidigen. Allerdings gebe es Bedenken bei der Art des Vorgehens, die man in Gesprächen mit der israelischen Regierung geäußert habe.