Die zynische Propaganda der Hamas
Die martialisch inszenierte Übergabe getöteter Geiseln durch die Hamas ist eine bittere Erinnerung daran, wohin blinder Hass führen kann. Israel darf sich aber nicht vom Wunsch nach Rache leiten lassen.
Die martialisch inszenierte Übergabe getöteter Geiseln durch die Hamas ist eine bittere Erinnerung daran, wohin blinder Hass führen kann. Israel darf sich aber nicht vom Wunsch nach Rache leiten lassen.
Die Konfrontation zwischen Israel und der Hizbullah ist in einer Grauzone angekommen. Hält die fragile Ruhe?
Die Hamas hat einen falschen Leichnam übergeben und spricht von einem Versehen – Netanjahu droht mit harten Konsequenzen. In Riad wird derweil über den Wiederaufbau des Gazastreifens beraten.
Die geopolitischen Dramen in aller Welt finden oftmals auch ihren Spiegel am Anleihemarkt. Israelische Staatspapiere rentieren mittlerweile wieder ein bisschen niedriger.
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Während Donald Trump den Gazastreifen zur „Riveria“ umbauen will, haben Weltbank, Vereinte Nationen und EU berechnet, was die Behebung der Schäden kostet. Ein Problem sind die Trümmerberge.
Nach der Wahl könnte die Mehrheitsbildung schwierig werden, Verdi ruft zum Streik im Nahverkehr auf, und in Riad wird über den Wiederaufbau des Gazastreifens beraten. Der F.A.Z. Newsletter.
In einem Vorort von Tel Aviv explodieren drei leere Busse, verletzt wird offenbar niemand. Israels Regierungschef Netanjahu ordnet einen massiven Militäreinsatz im Westjordanland an.
Bei der Übergabe der Leichname der Deutsch-Israelin Shiri Bibas und ihrer Söhne zeigt die Hamas ihr barbarisches Gesicht. Vor einer jubelnden Menge werden die Särge zur Schau gestellt wie im Mittelalter.
Die Hamas inszeniert die Übergabe von vier toten Geiseln aus Gaza als martialische Show. Israel trauert um eine Mutter und ihre beiden kleinen Kinder – und um einen 84 Jahre alten Friedensaktivisten.
Es drängt sich der Verdacht auf, auch der Zeuge Fedor Radmann versuche, das Gericht zum Narren zu halten. Dem gewieften Lobbyisten der Deutschen für die Fußball-WM 2006 kommt die entscheidende Geldforderung „seltsam vor“.
Münchner Sicherheitskonferenz +++ Widerspruchslösung +++ Umsiedlungspläne+++ Autokonzern im Umbruch +++ „Hofnarr“ +++ Vor der Wahl +++ Wissenschaftliche Chefberatung
Der Rüstungs- und Russlandfachmann Gustav Gressel fordert die Europäer auf, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Es drohe bald ein großer Krieg in Europa.
Trump ist auf Putin-Linie, die Hamas will vier tote Geiseln an Israel übergeben, und der BGH beschäftigt sich mit Birkenstock-Sandalen. Der F.A.Z. Frühdenker
Der Mord am Dissidenten Jamal Khashoggi scheint vergessen. Saudi-Arabien mausert sich vom Paria zum Akteur auf der Weltbühne. Das hat auch mit Donald Trumps Geschäftsinteressen zu tun.
Die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas sollte eigentlich an der FU Berlin reden. Auf Druck von Politik und jüdischen Vertretern wurde sie jedoch wieder ausgeladen.
Der rassistische Anschlag in Hanau jährt sich zum fünften Mal. Moskau missfallen europäische Friedenstruppen. Und: Wieso die totgesagte Linke wieder im Aufwind ist. Der F.A.Z. Newsletter.
Es mangelt nicht an Ideen, um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen – nur müssen genügend Menschen daran glauben, dass Frieden mit der anderen Seite möglich ist. Was können internationale Partner tun?
Ein chinesischer Regisseur provoziert auf der Berlinale mit einer Erklärung, die einen verdeckten Aufruf zur Vernichtung Israels enthält. Die Intendantin entschuldigt sich.
Der Staatsfonds PIF wird Minderheitseigner des Streamingriesen. Es ist der nächste Baustein in der milliardenschweren Sportoffensive des Königreiches, mit der Kronprinz Bin Salman weitreichende Ziele verfolgt.
In der Hauptstadt Saudi-Arabiens treffen sich erstmals die Außenminister der USA und Russlands, um über den Konflikt in der Ukraine zu sprechen. Weder europäische noch ukrainische Vertreter sitzen mit am Tisch.
Nicht nur die Ausgaben für Fabriken, auch Entwicklungsinvestitionen deutscher Autokonzerne bleiben zu einem immer kleineren Teil in Deutschland. Die Branche sieht dafür eindeutige Gründe.
In Riad treffen sich Russland und die USA zu Gesprächen. Im Berliner Dom wird Abschied von Horst Köhler genommen. Und der BGH verhandelt über den Rechtsstreit zwischen Renate Künast und Meta. Der F.A.Z. Newsletter.
Beim Krisentreffen in Paris wollen die Europäer eine Antwort auf Trumps Pläne erarbeiten. Der britische Premier Starmer sagt bereits Friedenstruppen für die Ukraine zu.
Tilda Swinton lässt auf der Berlinale ihren BDS-Sympathien freien Lauf. Weiß sie eigentlich, wovon sie redet?
Die Berlinale muss helfen: „A Letter to David“ erzählt von dem Schauspieler David Cunio, einem der Entführten der Hamas, der immer noch nicht freigelassen wurde.
Juden in Deutschland +++ Wahlkampf in Deutschland +++ Grundsteuer +++ Kritik an Wahlberichten
Gespräche über die nächste Phase der Waffenruhe im Gazastreifen kamen bisher nicht recht in Gang. Nun scheint es Bewegung zu geben. In Libanon drängt die Hizbullah auf den vereinbarten Abzug der israelischen Armee „ohne Ausreden“. Der Überblick.
Der französische Hollywood-Star Jean Reno wurde mit Actionfilmen wie „Léon - Der Profi“ berühmt. Jetzt hat er selbst einen Thriller geschrieben: „Emma“. Wie er zu seiner ungewöhnlichen Heldin kam, erzählt er im Gespräch.
Es ist ein positives Signal: Die Machthaber in Syrien haben auch Frauen in ein politisches Gremium berufen. Aber die deutsche und europäische Reaktion darauf mutet fast neokolonial an. Den Frauen in Syrien hilft solches Lob nicht.
Demnächst könnten in Saudi-Arabien Friedensgespräche mit russischen und ukrainischen Vermittlern beginnen. Der US-Sondergesandte Keith Kellogg hat unterdes auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt, Europa solle nicht teilnehmen.
US-Außenminister Marco Rubio und ranghohe Vertreter Russlands wollen kommende Woche scheinbar in Saudi-Arabien über ein Ende des Krieges sprechen. Europäer sind nicht dabei. Die wollen sich dafür auf einem eigenen Gipfel treffen. Der Überblick.
In Israel fordern Protestler vor Gesprächen von US-Außenminister Rubio mit der Regierung die volle Umsetzung des Waffenruhe-Deals. Zuvor freigelassene Geiseln wurden in Gaza wohl misshandelt. Der Überblick.
In Syrien sitzen Frauen und Kinder deutscher IS-Kämpfer in Gefangenenlagern fest. Wächst dort die nächste Generation des Kalifats heran?
Gottesdienste und Feste unter Polizeischutz, Provokationen schon im Kindergarten: Mitglieder der Jüdischen Gemeinde in Wiesbaden haben nicht das Gefühl, ihre Religion offen leben zu können. Den Slogan „Nie wieder ist jetzt“ halten sie mittlerweile für eine Worthülse.