Männer in unterschiedlichen Welten
Bei Gabriels Besuch in Israel wirkt der Eklat des letzten Jahres noch nach. Netanjahu plant ohnehin längst mit einer anderen Realität, als es die Europäer tun.
Bei Gabriels Besuch in Israel wirkt der Eklat des letzten Jahres noch nach. Netanjahu plant ohnehin längst mit einer anderen Realität, als es die Europäer tun.
Ein Mann aus Saudi-Arabien hatte sich im Januar 2016 inmitten von Urlaubern im historischen Teil Istanbuls in die Luft gesprengt und dabei zwölf Deutsche mit in den Tod gerissen. Verurteilt wurden jetzt drei mutmaßliche Helfer.
Die Türkei protegiert die Palästinenser und schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem. Damit wird der Konflikt um den Jerusalemer Tempelberg zusätzlich befeuert.
Wie Mel Gibson „The Passion of the Christ“ fortsetzen will und wie Frankreich den Antrag begründet, die D-Day-Strände in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Keine Waffen für den Jemen-Krieg: Diesen Sondierungserfolg sollte sich die SPD von der Union nicht mehr abhandeln lassen. Sonst verkommen Menschenrechte zur Detailfrage.
Zum Abschluss seiner Nahost-Reise hält Bundespräsident Steinmeier eine Rede vor Studenten in Beirut: In Zeiten von Spaltern und Spannungen gebe es nur einen Weg.
Viele türkische Regierungskritiker sprechen sich gegen den Militäreinsatz in Syrien aus. Das gefällt Ankara nicht: Die Behörden gehen gegen Ärzte vor, die eine Erklärung gegen die Offensive veröffentlicht haben.
Mit seiner Offensive nach Syrien gibt der türkische Präsident Erdogan vor, gegen Terror vorzugehen. Doch eigentlich will er sein Gesellschaftsmodell auch in den Kurdengebieten verbreiten.
Russland hat ein direktes Treffen der syrischen Konfliktparteien organisiert. Doch Absagen und diplomatische Konflikte belasten den Kongressbeginn.
Streits über Klimaschutz bis hin zu Jerusalem haben Europa von Amerika entfremdet. Doch Trumps Iran-Ultimatum übertrifft alles. Hätten die Europäer anders mit ihm umgehen sollen?
Mit der App Strava können Nutzer ihre Jogging-Routen auf einer Karte speichern und mit anderen teilen. Doch die öffentlichen Bewegungsprofile sind gefährlich – für die Sicherheit amerikanischer Soldaten.
Anne Will thematisiert den Antisemitismus. Es wird ein Einblick in die Widersprüche unserer politischen Kultur.
Eigentlich ist es eine harmlose Fitness-App, mit der Sportler ihre Jogging-Routen auf einer globalen Karte teilen können. Doch bei genauerer Betrachtung kam heraus: Auch Soldaten an geheimen Standorten nutzten diese App.
Polen will den historisch falschen Begriff „polnische Todeslager“ künftig mit Strafen von bis zu drei Jahren Haft belegen. Israel befürchtet, ein entsprechendes Gesetz könnte missbraucht werden.
Es gibt Grenzen: In Saudi-Arabien werden gebotoxte Kamele von Schönheitswettbewerben disqualifiziert.
Schlägereien, Beschmierungen, Zerstörungen: Eskaliert in Deutschland gerade die politische Gewalt wegen der türkischen Militäroperation in Syrien?
Die Delegation der wichtigsten Oppositionsgruppen kommt nicht zur Syien-Friedenskonferenz in Sotschi. Verhandlungen mit den Vereinten Nationen und Kriegsparteien scheiterten.
Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Doch die Verhaftungswelle verunsichert Investoren und über die internationale Notierung herrscht Unklarheit.
Die Lösung des Nahost-Konflikts? Dror Shaul zeigt mit seiner knalligen Groteske „Atomic Falafel“, wie man mit Witz einen Krieg zwischen Israel und Iran verhindert.
Im südlichen Israel spielt sich zu dieser Jahreszeit ein faszinierendes Schauspiel ab: Hunderttausende Stare bilden riesige Schwärme am Abendhimmel. Der Formationsflug hat auch einen guten Grund...
Bei der türkischen Offensive im Norden Syriens kommen offenbar deutsche Waffensysteme zum Einsatz. Die kurdische Seite bestätigt zudem den Besitz von Panzerabwehrraketen – und will erste türkische Panzer zerstört haben.
In Davos versucht Donald Trump das angeknackste Verhältnis zu Großbritannien zu kitten. Und auch sein Finanzminister gibt sich versöhnlich: Er wolle keinen Handelskrieg.
Uralte Überreste des Homo sapiens in Israel belegen: Der Moderne Mensch hat Afrika schon vor rund 150.000 Jahren verlassen.
Man habe einen großartigen Friedensplan, sagte Donald Trump nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Sollten die Palästinenser die Vereinigten Staaten missachten, stünden riesige Summen auf dem Spiel.
Saudi-Arabien ist reich an Naturwundern, doch bislang hat sie kaum ein Ausländer gesehen, denn Touristen erhielten bislang grundsätzlich keine Visa für das Königreich. Das könnte sich nun ändern.
Vom Flüchtlingskind in Kreuzberg zum Anwärter auf den Deutschen Fernsehpreis: Kida Ramadan spricht im Interview über Gangstergeschichten, Gentrifizierung, Deutsche auf dem Bouleplatz und seine Wut auf die AfD.
Die Türkei spricht von Erfolgen, aber die Militäroperation gegen die syrischen Kurden kommt mühsam voran. Meldungen über die Präsenz des IS in Afrin sind wohl Propaganda.
Bei einem Schönheitswettbewerb für Kamele sind in Saudi-Arabien mehrere Tiere disqualifiziert worden, weil ihr Besitzer Botox an Ihnen eingesetzt hatte. Das einmonatige Festival hat für die Menschen dort gerade in diesen Zeiten eine hohe kulturelle Bedeutung.
Ankaras Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG hat Amerika in eine schwierige Lage gebracht. Nun droht auch noch, dass Türken und Amerikaner aufeinander schießen.
In ihrer Heimat Syrien hat Malakeh Jazmati in einer eigenen Fernsehshow gekocht. Nun wird sie mehrere hundert Gäste des Berlinale-Filmfestivals kulinarisch erfreuen.
Humanitäre Organisationen sorgen sich angesichts der türkischen Offensive um Hunderttausende Menschen in den Kurdengebieten. Die Linkspartei fordert den Abzug deutscher Truppen aus dem Stützpunkt in Konya.
Die türkische Armee hat sich am Dienstag heftige Gefechte mit den kurdischen „Volksschutzeinheiten“ geliefert. Aufrufe von Imamen, für den Erfolg der Soldaten zu beten, sorgen unterdessen in Baden-Württemberg für Ärger.
Mit viel Geld und Einfallsreichtum hält die Bundesregierung Flüchtlinge aus Deutschland fern. Sie schafft Zehntausende Jobs für sie – im Ausland. Und das wirkt.
In mehreren deutschen Städten sind pro-kurdische Demonstranten gegen die „Operation Olivenzweig“ der Türkei auf die Straße gegangen. Nicht immer blieb es friedlich. Und auch die internationale Kritik an dem Militäreinsatz wächst.
Anne Peters ist Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. Im FAZ.NET-Interview erklärt sie, wie der türkische Militäreinsatz in Nordsyrien aus völkerrechtlicher Perspektive zu bewerten ist.
Der türkische Militäreinsatz gegen kurdische Stellungen in Syrien heizt auch in Deutschland den Konflikt zwischen Türken und Kurden neu an. Das wurde jetzt auch am Flughafen von Hannover sichtbar.