Letzte Hoffnung Baschar al Assad?
Russland unterstützt den türkischen Angriff auf Afrin – denn davon könnte sein Hauptverbündeter Assad profitieren. Und vor allem ärgert es Amerika.
Russland unterstützt den türkischen Angriff auf Afrin – denn davon könnte sein Hauptverbündeter Assad profitieren. Und vor allem ärgert es Amerika.
Mit ihrer Militärintervention will die Türkei mehr erreichen, als nur die syrische Grenze zu sichern: Sie will einen Stück des Kuchens, wie es sich auch Russland und Iran bereits gesichert haben.
Seit Samstag rollen türkische Panzer durch Nordsyrien, um gegen die Kurden-Miliz vorzugehen. Erdogans Militäroffensive ist umstritten. Jetzt wendet sich Washington direkt an Ankara.
Am Samstag hat die Türkei ihren zweiten Feldzug im Norden Syriens begonnen. Bei ihrer Offensive gegen die Kurden-Miliz YPG sollen auch Leopard-2-Panzer im Einsatz sein. Die Bundesregierung hält sich bedeckt, doch die Kritik wächst.
Bei seinem Besuch in Israel hat der amerikanische Vizepräsident Mike Pence erneut die international umstrittene Entscheidung von Präsident Donald Trump verteidigt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Im israelischen Parlament protestieren arabische Abgeordnete gegen eine Rede von Pence in der Knesset, sie wurden aus dem Saal gebracht.
Donald Trump hatte versprochen, nach der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt auch die Botschaft von Tel Aviv zu verlegen. Das soll nun schneller geschehen als vermutet, kündigt Vizepräsident Mike Pence an.
Auf einer Veranstaltung der Regierungspartei AKP verteidigte der türkische Präsident Erdogan am Sonntag die Militäroperation „Olivenzweig“. Ziel sei es, die 3,5 Millionen Syrer in der Türkei wieder nach Syrien zu schicken und eine 30 Kilometer breite Sicherheitszone an der Grenze einzurichten.
Die Türkei hat ihren zweiten Feldzug im Norden Syriens begonnen. Doch diesmal geht es nicht gegen den „Islamischen Staat“. Die neuen alten Gegner sind die Kurden. Das hat auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu Russland.
Im Kölner „Tatort“ ermitteln die Kommissare Ballauf und Schenk in zwei Fällen parallel. Dabei erfahren sie von den Machenschaften eines Architekturbüros bei einem Bauprojekt für die Fußball-WM in Qatar. Ist da was dran?
Immer wieder hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Europa weibliche Mitglieder rekrutiert – auch aus Deutschland. Nun droht einer Frau aus Mannheim im Irak die Todesstrafe.
Es ist noch nicht allzu lange her, da sahen die Kurden wie die großen Gewinner des Kriegs in Syrien aus. Erdogans Einmarsch ändert alles.
Aus Syrien sind nach dem Beginn der türkischen Offensive gegen Kurden mehrere Raketen abgefeuert worden. Sie trafen Wohngebiete in Südostanatolien.
Iran stellt die deutsche Geduld immer mehr auf die Probe: Deutsche werden ausspioniert, ein Richter – der Tausende Todesurteile unterschrieb – ließ sich in Hannover behandeln. Doch jetzt könnte die Regierung in Berlin bald reagieren.
Die „Operation Olivenzweig“ hat begonnen: Die Türkei sieht die starke kurdische Präsenz in Nordsyrien schon lange als Gefahr. Doch der Angriff auf den amerikanischen Verbündeten ist risikoreich.
Seit Jahren kündigt Ankara ein Vorgehen gegen Afrin an. So eindeutig wie diesmal waren die Drohungen aber noch nie: Staatspräsident Erdogan will die Stationierung einer „Terrorarmee“ an der türkischen Grenze mit einem Gegenschlag verhindern.
Tagelang wurde sie angekündigt. Nun setzt Ankara Panzer in Bewegung. Kurs Richtung Süden.
Während im Jemen der Krieg tobt und eine Hungersnot droht, blüht der Handel mit Qat. Die Droge lässt das Elend vergessen – und befeuert es.
In Berlin ist eine beunruhigende Entwicklung zu beobachten: Die Zahl der Salafisten hat sich in den vergangenen sechs Jahren beinahe verdreifacht. Zur großen Mehrheit gehören keine Flüchtlinge.
Eine mutige Initiative will der schweigenden Mehrheit des „grauen Syriens“ eine Stimme verleihen. Bisher obsiegt aber noch die Angst vor den Islamisten.
Luxemburgs Außenminister fordert die Anerkennung als Staat, während Trump Geld für das Palästinenserhilfswerk einbehält.
Im März eröffnen in Saudi-Arabien die ersten Kinos. Und schon jetzt herrscht Hochspannung. Denn die Filmszene in dem Land entsteht gerade erst.
Beim Besuch von der Leyens in al Azraq wird deutlich, dass Jordanien in den Überlegungen Berlins zum Kampf gegen den IS eine Schlüsselrolle spielt.
Die Israelische Luftwaffe hat einen Luftangriff auf den Gazastreifen geflogen. Auch ein Grenzübergang wurde geschlossen.
Der frühere Fifa-Vizepräsident Bin Hammam bricht sein Schweigen und bestätigt den Erhalt von 6,7 Millionen Euro in der deutschen WM-Affäre. Fragt sich nur, wofür?
Im islamisch-konservativen Saudi-Arabien war der Stadionbesuch für Frauen bislang untersagt. Jetzt findet das erste Spiel mit weiblichen Besuchern statt. Einige Einschränkungen gibt es trotzdem.
Bald ist es soweit: in fünf Monaten dürfen in Saudi-Arabien Frauen Auto fahren. Jetzt hat ein Autosalon nur für sie eröffnet, damit sie sich das richtige Modell für den historischen Moment aussuchen können.
Man täusche sich nicht in der Öffnung Saudi-Arabiens: Gelehrte und Prediger werden verhaftet, auf einer staatlich erstellten Terrorliste landen unliebsame Ausländer. Wie passt das mit dem Reformkurs der Scheichs zusammen?
Vor Kurzem rief Moskau den Sieg in Syrien über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ aus. Nun stellt sich die Frage, ob der Jubel etwas verfrüht war. Die Angriffe und Attacken auf Russlands Basen häufen sich.
Mutmaßlich palästinensische Angreifer haben einen israelischen Rabbiner im Westjordanland erschossen. Die Armee riegelte mehrere Ortschaften ab. Die UN verurteilen den Anschlag – die Hamas lobt ihn.
„Leider muss es sein“: Längst haben sich manche Journalisten und Politiker hinter die Netzzensur gestellt. Aber Zustimmung kommt auch von Leuten, die früher anders dachten – und schon selbst Opfer von Denunzianten wurden.
Einer der größten Landbesitzer in Israel ist das Jerusalemer griechisch-orthodoxe Patriarchat. Die Kirche verkauft jedoch immer mehr Besitz – oft unter dubiosen Umständen. Eine Recherche aus dem Januar 2018.
Langsam setzt die saudische Regierung ihren Öffnungskurs fort: Frauen sollen auch Zugang zu ausgewählten Fußballstadien bekommen.
Der Araber und sein Wüstenschiff haben eine zu lange Geschichte miteinander, als dass Geländewagen sie beenden könnte. Und längst kümmern sich auch Sportmanager und Fortpflanzungsmediziner um die Schwielensohler.
Ab wann das Kamel domestiziert war, interessiert auch Bibelforscher.
Das ölreiche Saudi-Arabien will mit einem ehrgeizigen Reformprogramm seine Wirtschaft umbauen. Dazu gehören auch Sparmaßnahmen – die gefallen allerdings nicht allen.
Israel will das umstrittene Flüchtlingslager Holot schließen – aber nicht aus Mitgefühl mit den Insassen. Sondern um noch härter gegen sie vorzugehen. Die Afrikaner sollen in Drittstaaten abgeschoben werden, notfalls mit Gewalt.