Wer nennt ihre Namen?
Armin Laschet fordert, die Bilder der deutschen Geiseln täglich zu zeigen. Die Propaganda der Hamas habe sich in Europa durchgesetzt. Mit der Einschätzung liegt er leider richtig.
Armin Laschet fordert, die Bilder der deutschen Geiseln täglich zu zeigen. Die Propaganda der Hamas habe sich in Europa durchgesetzt. Mit der Einschätzung liegt er leider richtig.
Unter amerikanischen Juden gibt es viele Positionen zum Krieg in Gaza. Die lautesten Kritiker Israels kamen bislang von links. Das ändert sich gerade – viele in der liberalen Mitte wollen Netanjahu nicht mehr unterstützen.
Der israelische Schriftsteller David Grossman nennt das Vorgehen seines Landes im Gazastreifen einen Genozid, die italienische Schoa-Überlebende und Senatorin Liliana Segre hält dagegen.
Seit Langem werfen Aktivisten der Netanjahu-Regierung vor, im Gazastreifen das palästinensische Leben planmäßig zu vernichten. Jetzt wird die Debatte auch in Israel geführt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reist zu seinem offiziellen Antrittsbesuch in die USA. Die Rentenfrage beschäftigt die Koalition. Portugal wappnet sich für die nächste Hitzewelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
Trumps Gaza-Idee, California Forever und Neom: Tech-Unternehmer und Politiker wollen neue Gesellschaften errichten und entwerfen dafür Städte und Regionen. Aber für wen sind diese Projekte gedacht – und wer soll darin wohnen?
Ein ägyptischer Hilfskonvoi mit Diesel, Lebensmitteln und anderen Gütern hat sich auf den Weg nach Gaza gemacht. Doch Hilfsorganisationen kritisieren, dass die Not im Gazastreifen dadurch kaum gelindert wird.
Die USA haben einen Plan zur Beendigung des Gazakrieges. Die Hamas will die Waffen aber nur unter einer Bedingung niederlegen. Bilder einer abgemagerten Geisel lösen in Israel Entsetzen und neue Proteste aus. Der Überblick
Der frühere Brandenburger Landtagsabgeordnete Andreas Büttner ist seit 2024 Antisemitismusbeauftragter. Neun Linkspartei-Mitglieder fordern nun seinen Parteiausschluss.
Grossman ist seit Langem ein Kritiker der israelischen Regierung. Gegen die Verwendung Worts „Genozid“ habe er sich lange gewehrt. „Aber jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten“, sagt er.
Außenminister Wadephul besucht Israel. Er soll Fakten sammeln für die schwarz-rote Koalition – denn die ist zunehmend uneins darüber, wie man mit Israel umgehen soll.
Eine amerikanische Delegation besucht eine Verteilstelle der „Gaza Humanitarian Foundation“ (GHF). Die Bewohner beklagen die Blockade, eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht.
Der Staat als Wille und Vorstellung: Europäische Regierungen wollen Palästina als staatliches Gebilde anerkennen, damit es vielleicht irgendwann doch noch entsteht – dabei wird Anerkennung als politisches Druckmittel missbraucht.
In Gaza leiden die Menschen Hunger. Um das darzustellen, braucht es keine Bilder, deren Zusammenhang unklar ist oder unterschlagen wird. Das nützt nur den Leugnern des Hungers oder der Hamas.
Aufgrund von Knieproblemen muss Torhüter Kaua Santos das Trainingslager in den USA abbrechen. In Frankfurt gibt es aber Entwarnung. Landsmann Tuta steht derweil vor einem Wechsel nach Qatar.
Der amerikanische Sondergesandte Steve Witkoff ist am Freitag in Gaza, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Donald Trump sieht echten Hunger und macht die Hamas dafür verantwortlich.
Mit 70 Millionen Dollar Preisgeld lockt Saudi-Arabien die Elite der E-Gamer zum World Cup ins Land. Bald kommen auch die ersten Olympischen E-Spiele. Wie schwerwiegend sind die Folgen?
Die Notlage der Menschen im Gazastreifen dominiert die politische Agenda. Außenminister Wadephul spricht von einem „vollkommen untragbaren Zustand“. Auch der US-Sondergesandte will sich ein Bild von der Lage machen. Der Überblick.
Trumps Zölle werden um knapp eine Woche verschoben, Außenminister Wadephul trifft Palästinenserpräsident Abbas, und zwischen Hamburg und Berlin hat die Bahn ihre nächste Großbaustelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
Mehr als 300.000 Syrer sind seit dem Sturz Assads aus der Türkei zurückgekehrt. Noch ist die Rückkehr freiwillig. Das könnte sich bald ändern.
Erst im Juni verhängte ein Gericht hohe Haftstrafen gegen drei Männer einer syrischen Großfamilie in Stuttgart. Schon gibt es neue Ermittlungen.
Münchens Kammerspiele hadern mit einem Foto, das die tunesische Sängerin Emel Mathlouthi auf offener Bühne projizierte: Es verklärt den palästinensischen „Befreiungskampf“ gegen Israel.
Cihan Çelik behandelt als Lungenfacharzt Patienten mit Mukoviszidose. Er kann nicht nachvollziehen, warum ein Kind mit dieser Krankheit gerade im Zentrum einer Debatte um den Hunger in Gaza steht.
Anderswo auf der Welt sei die humanitäre Lage schlimmer als im Gazastreifen, sagt Außenminister Gideon Saar im Interview. Schuld an der Not sei die Hamas. In Europa gebe es viel Doppelmoral.
Während im Gazastreifen Ruinen und Rauch den Alltag bestimmen, beanspruchen jüdische Siedler das Gebiet für sich. Familien mit Kindern errichten Zelte in den Trümmern von Beit Hanun – ein Signal mit Sprengkraft.
Frankreich geht als erste führende Industrienation der G7 den Weg der Anerkennung Palästinas. In Berlin will man nicht mitgehen – aber auch nicht unbeweglich wirken.
Ein Pilot der jordanischen Luftwaffe ist 2014 vom IS lebendig verbrannt worden. Der Verurteilte hat nach Ansicht des Stockholmer Gerichts entscheidend zum Tod beigetragen.
Premierminister Carney verwies auf das „anhaltende Versagen“ Israels, eine humanitäre Katastrophe in Gaza zu vermeiden. Mit der Anerkennung Palästinas wolle er die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung fördern.
Außenminister Wadephul will in Israel auf einen Waffenstillstand im Gazakrieg und eine Verbesserung der Lage im Gazastreifen dringen. Trumps Zollpolitik beschäftigt die Justiz. Und: „Die nackte Kanone“ kehrt ins Kino zurück. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die UN-Konferenz zur Zwei-Staaten-Lösung endet mit einem Aufruf von 15 westlichen Ländern für Waffenruhe. Und mit der ersten Verurteilung der Hamas durch mehrere arabische Länder.
Über 1000 Anzeigen sind gegen den Bundeskanzler eingegangen. In den größtenteils wortgleichen Anzeigen wird ihm unter anderem Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Kann es für einen Palästinenser nach Gaza oder Syrien barbarisch sein, Gedichte zu schreiben? Ghayath Almadhouns schwindelerregender Lyrikband „ich habe dir eine abgetrennte Hand gebracht“ beweist das Gegenteil.
Schon Macron konnte nicht erklären, wie die Anerkennung Palästinas den Krieg beenden könnte. Starmer aber schießt den Vogel ab: Soll ein souveränes Palästina eine Strafe für Israel sein?
Nun will auch die britische Regierung Palästina als Staat anerkennen. Der innenpolitische und innerparteiliche Druck auf Keir Starmer war immens.
Das Kabinett soll den Haushaltsentwurf beschließen, der deutschen Wirtschaft droht der nächste Rückschlag, und der Wetterdienst veröffentlicht seine Juli-Bilanz. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.