Nur die drittbeste Lösung
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Medien berichten von der Hungersnot in Gaza. Ein paar Bilder sind besonders bedrückend. Dabei zeigen sie Kinder, die an schweren Krankheiten leiden. Die Information fällt aber unter den Tisch.
Bisher hatte sich die Kommission gesträubt, wegen der Lage in Gaza gegen Israel vorzugehen. Jetzt trifft sie eine klare Bewertung zu Menschenrechtsverletzungen.
Deutschland will mit Hilfslieferungen aus der Luft die Not der Bevölkerung im Gazastreifen lindern. Wie läuft das ab? Und was bringt die Luftbrücke?
Es geht schnell voran mit der Luftbrücke für Gaza, an der Deutschland sich beteiligt. Aber die Kritik bleibt, dass die Not so nicht gelindert wird.
Zwei Transportflugzeuge der Bundeswehr sind auf dem Weg nach Jordanien, um von dort aus Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Das kündigte Bundeskanzler Merz bei einem Besuch des jordanischen Königs Abdullah II. an.
Die von der Bundesregierung angekündigte Hilfe aus der Luft für die notleidende Bevölkerung in Gaza ist laut Thorsten Schroer, Helfer der Hilfsorganisation Cadus, „überhaupt kein Hoffnungsschimmer".
Die Münchner Galopprennbahn punktet nicht mit den größten Geldpreisen. Für die Global Player des Sports wie den Emir von Qatar und den Herrscher Dubais ist anderes wichtiger.
Die Demonstrierenden sagten, dass es inakzeptabel sei, israelische Touristen zu empfangen, während Menschen in Gaza verhungern. Trotz des Protests konnten alle Touristen von Bord gehen.
Der Weltkirchenrat bewertet Israel als Apartheidsystem. Das Verhalten der dortigen EKD-Delegierten wirft Fragen auf.
Qualität der F.A.Z. +++ Bundeswehr +++ Überleben in Gaza +++ Lage in Gaza +++ Was ist mit Bern?
Die USA und China verhandeln weiter, Vertreter der UN-Mitgliedstaaten diskutieren die Umsetzung einer Zweistaatenlösung. Und: Bei den Keltengold-Dieben fällt ein Urteil. Der F.A.Z. Frühdenker.
Laut UN ist in Gaza die Hungerstufe 5, die höchste Stufe einer Hungersnot erreicht. Israel leugnet die Vorwürfe. Nun hat Trump dem israelischen Premierminister widersprochen.
Der UN-Nothilfekoordinator bezeichnet die jüngsten Lieferungen in den Gazastreifen als Tropfen auf den heißen Stein. Israelische Menschenrechtler werfen der eigenen Regierung Völkermord vor.
Frankreich und Saudi-Arabien wollen die Zwei-Staaten-Lösung durch eine UN-Konferenz stärken. Israel nennt das Treffen „ein lächerliches Vorhaben“.
Angesichts der steigenden Zahl von Hungertoten fordert die UNO Israel auf, deutlich mehr Hilfe in den abgeriegelten Küstenstreifen zu lassen, als aktuell.
USA und China verhandeln in Stockholm zu den Zöllen, Debatte um Lebensarbeitszeit spaltet die Union. Und: Rutscht Deutschland in die Zinsenfalle? Der F.A.Z. Frühdenker.
Nachdem Israel „taktische Pausen“ ankündigte, rollt umgehend Hilfe für die Menschen in Gaza an. Helfer hatten die Menschen dort zuvor als „wandelnde Leichen“ beschrieben.
In Berlin und Salzburg haben Aktivisten Veranstaltungen zu anderen Themen gekapert, um ihre Parolen anzubringen. Sie sind nicht zivil pro-palästinensisch, sondern militant antiisraelisch.
Nach dem Abbruch der indirekten Verhandlungen mit der Hamas wächst in Israel der Druck. Tausende Menschen zogen in Tel Aviv zur US-Botschaft, um Waffenruhe und Geiselfreilassung zu fordern. Auch Trump wurde adressiert.
Israel reagiert auf die internationale Kritik: Es seien sieben Paletten mit Hilfsgütern abgeworfen worden, teilt das Militär mit. Zudem soll es „humanitäre Korridore“ im Gazastreifen geben.
Der Politologe Bashir Bashir denkt am Wissenschaftskolleg in Berlin ein „global Palestine“ vor. Ist das Wissenschaft oder nur noch Aktivismus?
Er ist eine laute Stimme gegen die Hamas in Gaza. Heute kämpft Moumen al-Natour nur noch ums Überleben – verfolgt von Islamisten, bedroht durch Hunger und Krieg.
Über Chaim Nachman Bialik, die prägende Gestalt der jüdischen Literatur im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts.
Vor zwei Wochen haben die EU und Israel eine Vereinbarung über mehr humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza getroffen, aber die Lage wird immer schlimmer. Jetzt wird in Brüssel wieder über Sanktionen geredet.
Die Zweistaatenlösung wird nicht realistischer, wenn Frankreich Palästina anerkennt. Aber die Hamas wird belohnt für ihre Durchhaltefähigkeit, die auf Kosten der Bevölkerung in Gaza geht.
Die Hungerkrise in Gaza betrifft auch Reporter. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern internationale Medien Ein- und Ausreisemöglichkeiten für Journalisten.
Macron kündigt an, Palästina bei der nächsten UN-Generalversammlung anzuerkennen. Dafür nehme er auch Ärger mit Trumps Regierung in Kauf.
Die USA und Israel lehnen den Plan des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ab, einen Palästinenserstaat durch die UN-Generalversammlung anerkennen zu lassen.
Die EU und die USA ringen weiter um eine Einigung im Handelsstreit. Donald Trump reist nach Schottland. Und gleich zwei Sport-Großereignisse steuern auf das Finale zu. Der F.A.Z. Frühdenker.
Täglich sterben Zivilisten in Gaza, während die Welt kaum Notiz nimmt: Der israelische Schriftsteller Etgar Keret über die schreckliche Routine des Krieges.
Die Deutsche Welle weist Antisemitismus-Vorwürfe zurück. Anonyme Kritiker aus dem eigenen Haus beklagen jedoch eine angeblich einseitige Nahost-Berichterstattung und seltene Kritik an Hamas und Hizbullah.
Die Beamten des Auswärtigen Amtes, die eine andere Richtung der deutschen Israelpolitik fordern, haben ihren Beruf verfehlt. Nicht sie wurden gewählt, sondern der Minister.