Niemand vergreift sich an Heeresgut
Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
Beschlagnahmt und auf Dauer mit Beschlag belegt: Weitgehend vergeblich bemühen sich israelische und palästinensische Forscher um Zugang zu palästinensischem Archivgut in israelischem Besitz.
General Qassem Soleimani organisierte Anschläge und Aufstände, um Iran die Vormacht in der Region zu sichern. Mit seiner Tötung setzt Amerikas Präsident Donald Trump Teheran unter Zugzwang – und riskiert einen großen Krieg am Golf.
Das türkische Parlament hat der Entsendung von Soldaten nach Libyen zugestimmt. Die Opposition fürchtet, das Land werde in einen Bürgerkrieg verwickelt – und müsse mit einer neuen Flüchtlingswelle rechnen. Kritik kommt aus Moskau und Washington.
In Athen ist ein Abkommen zu einer seit Jahren geplanten Gas-Pipeline unterschrieben worden. Gas soll somit aus dem östlichen Mittelmeer nach Europa geleitet werden – der hierüber entfachte Streit mit Ankara weitet sich aus.
Dass Benjamin Netanjahu in der Knesset seine Immunität beantragt, stößt auf massiven Widerstand – eine Mehrheit hat er dafür nicht, die Bevölkerung ist auch dagegen. Warum hat er den Antrag trotzdem gestellt?
In Libyen tobt ein Machtkampf zwischen General Haftar und der Regierung in Tripolis. Der türkische Präsident hat sich nun vom Parlament die Erlaubnis für einen Truppeneinsatz geholt.
Von Japan über Istanbul in den Libanon: Die Flucht des Carlos Ghosn wird eines Tages sicher Stoff für einen Kinofilm bieten. Für seine Unterstützer wird es nun ernst – und es gibt erste Details, wie die Flucht organisiert wurde.
Israels Ministerpräsident hatte eigentliche ausgeschlossen, das Parlament um Immunität zu ersuchen. Seine Anhänger könnten diesen Schritt nun als Zeichen der Schwäche verstehen. Über seinen Antrag wird wohl erst im Frühjahr entschieden.
Längst nicht zum ersten Mal bereiten sich die Münchner in Qatar auf eine Rückrunde vor. Und jedes Mal ist die Kritik an der umstrittenen Reise groß. Die Bayern verteidigen sich und verweisen auf Verbesserungen im Land.
Als erster amtierender Ministerpräsident Israels steht Benjamin Netanjahu vor einer Korruptionsanklage. Jetzt will er die Strafverfolgung mit einem Immunitätsantrag beim Parlament verhindern – und wird dafür heftig kritisiert.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu steht vor einer Korruptionsanklage. Nun will er sich beim Parlament Immunität sichern. Bis zu einer Abstimmung könnten jedoch noch Monate vergehen.
Die Flucht des wegen Finanzvergehen angeklagten ehemaligen Nissan-Chefs ist auf den ersten Blick eine Blamage für Japans Regierung und Justiz - doch sie könnte ihr auch zum Vorteil gereichen.
Der syrisch-libanesische Dichter Adonis zählt zu den wichtigsten Stimmen aus der arabischen Welt. Häufig wurde er für seine Haltung zum Bürgerkrieg in Syrien kritisiert. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Dem geschassten früheren Chef der Renault-Nissan-Allianz, Carlos Ghosn, drohen in Japan bis zu 15 Jahre Gefängnis. Eben noch unter Kaution in Tokio, meldet sich Ghosn nun aus dem Libanon. Er habe sich von „Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung“ befreit.
Der ehemalige Chef von Renault, Nissan und Mitsubishi, Carlos Ghosn, wird unter anderem wegen Veruntreuung in Tokio angeklagt. Nun ist er in Beirut aufgetaucht. Er fühle sich in Japan politisch verfolgt.
„Ich wünschte, wir wären anderen gegenüber so gnädig wie gegenüber den Deutschen“: Ein Gespräch mit dem israelischen Schriftsteller Yishai Sarid über Lehren aus dem Holocaust.
Am Freitag war ein Militärstützpunkt im Nordirak unter Raketenbeschuss geraten. Dabei starb ein amerikanischer Zivilist, der für die Armee arbeitete. Nun hat das amerikanische Militär zurückgeschlagen.
Quid pro quo zum Jahresauftakt? Israelische Medien berichten über eine mögliche Vereinbarung zwischen der eigenen Regierung und der Palästinenserorganisation.
Bei Flüchtlingszahlen zeichnen sich 2019 wieder sinkende Werte für Hessen ab. Das Hauptherkunftsland ist aber dasselbe geblieben.
Einheimische Täter versuchten, Angst zu verbreiten, sagt Andrew Cuomo nach dem Stichwaffenangriff im Haus eines Rabbis. Israel wolle mit den örtlichen Behörden kooperieren, um diesem Phänomen ein Ende zu setzen, kündigt Ministerpräsident Netanjahu an.
Im Bürgerkriegsland Syrien ist derzeit Winter. Weil Heizöl knapp ist, heizen die Menschen in der Region Idlib jetzt mit einem regionalen Produkt: mit Pistazienschalen.
Wegen der heftigen Luftangriffe sind nach UN-Angaben in zwei Wochen mehr als 235.000 Menschen aus der Provinz geflohen. Um ihre Lage zu verbessern, stelle Deutschland weitere sieben Millionen Euro bereit, kündigt der Außenminister an.
Schiitische Muslime von Bagdad bis Basra begehren gegen Iran auf. Die Demonstranten kämpfen für einen modernen Nationalstaat ohne iranische Bevormundung. Der Weg dahin wird schwierig sein.
Noch bis vor kurzem fand das Leben in Saudi-Arabien vor allem in den eigenen vier Wänden statt. Mittlerweile verlagert sich jedoch das Leben immer mehr in den öffentlichen Raum. Was steckt dahinter?
Die viertägige Übung Chinas, Russlands und Irans findet vor dem Hintergrund des Konflikts über das Atomabkommen statt. An dem Manöver nehmen auch die Revolutionsgarden teil, die Präsident Trump als „Terrororganisation“ einstuft.
Die Menschen fliehen wegen der immer heftigeren Luftangriffe im Nordwesten Syriens. Sie benötigen dringend Nahrung und Unterkünfte. Aufgrund des Risikos müssen jedoch auch Hilfsorganisationen ihre Arbeit einstellen.
Markige Worte von Benjamin Netanjahu nach seiner Wiederwahl als Likud-Chef: Er werde eine amerikanische Anerkennung der „Souveränität“ Israels im Jordantal und allen Siedlungen in Judäa und Samaria erzielen, verspricht er seinen Anhängern.
Andrea Riccardi ist Gründer der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio. Im Interview kritisiert er Europas „militärische und diplomatische Impotenz“ angesichts des Syrien-Krieges – und seine Unentschlossenheit in der Migrationspolitik.
Israels amtierender Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bleibt Likud-Chef und wird damit auch Spitzenkandidat der konservativen Partei bei der Parlamentswahl Anfang März. Netanjahu führt seine Partei seit 14 Jahren. Im November wurde er wegen Korruption in drei Fällen angeklagt.
Erdogans Pläne, die libysche Regierung militärisch zu unterstützen, sollten den Europäern zu denken geben: Wenn sie nicht – wie in Syrien – mittelbar Leidtragender des Eingreifens anderer sein wollen, müssen sie handeln.
Israel hat erneut mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet bombardiert. Der Gazastreifen wird seit 2007 von der radikalislamischen Hamas kontrolliert. Seither gab es bereits drei kriegerische Auseinandersetzungen zwischen der Hamas und Israel.
Am Tag vor einer wichtigen Wahl muss Israels Ministerpräsident einen Auftritt unterbrechen, als es Alarm gibt. Danach attackiert die Luftwaffe Ziele in Gaza.
Auch im muslimisch geprägten Bürgerkriegsland Syrien hat die Minderheit der orthodoxen Christen das Weihnachtsfest gefeiert. Bei einem Gottesdienst in Kamischli im Osten des Landes äußerten Gläubige die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Der Auswärtige Ausschuss des Bundestags verlangt nicht nur den eigenen Mitgliedern deutlich mehr ab als früher. Immer häufiger treibt er die Regierung vor sich her.
Im November bombardierten die israelischen Streitkräfte ein Haus im Gazastreifen. Neun Personen wurden getötet, darunter fünf Kinder. Man habe dort keine Zivilisten erwartet, teilt die Armee nun mit.
Fyori Haptegargish ist mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, bald macht sie ihr Abitur. Nachhilfe bekommt sie im Mädchenbüro Milena – auch in Sachen Selbstvertrauen.