Hat Trump Chancen auf seine Lieblingstrophäe?
Der US-Präsident beansprucht nicht nur Grönland und den Panama-Kanal, sondern auch den Nobelpreis für sich. Da kommt ihm der Durchbruch in Nahost gerade recht. Ob das auch in Oslo Beachtung findet?
Der US-Präsident beansprucht nicht nur Grönland und den Panama-Kanal, sondern auch den Nobelpreis für sich. Da kommt ihm der Durchbruch in Nahost gerade recht. Ob das auch in Oslo Beachtung findet?
In Paris beraten Außenminister westlicher und arabischer Staaten über konkrete Schritte zur Stabilisierung des Gazastreifens. Israel wurde nicht eingeladen – und kritisiert die Beratungen als „schädlich“.
Der Historiker Omer Bartov gibt am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt eine Steilvorlage für die Trivialisierung des Holocaust. Das Publikum nimmt sie dankbar auf. Das Institut steht vor einer Richtungsentscheidung.
Die Rechtfertigung des Präsidenten des Internationalen Soziologenverbands für die Suspendierung der israelischen Fachgesellschaft überzeugt nicht. Die ISA galoppiert vielmehr den Antiakademikern ins offene Messer. Eine Replik.
Zwei Jahre dauern die Kämpfe im Gazastreifen. Nach den vergangenen 24 Stunden scheint es, als könnten sie bald vorbei sein.
Die Türkei soll den Kontakt zu Hamas-Gruppen hergestellt haben, in deren Händen sich israelische Geiseln befinden sollen. Erdoğans Einsatz hat auch mit seinem Blick nach Washington zu tun.
Nachdem Israel und die Hamas der ersten Phase von Trumps Friedensplan zugestimmt haben, herrscht große Freude und viel Hoffnung in Gaza. Auf den Straßen wird gefeiert.
Trump feiert sich oft zu Unrecht. Aber wenn die Hamas nun die Geiseln freilässt und Israel sich zurückzieht, dann wäre das ein großer Fortschritt in Gaza. Hoffentlich geht auch der Rest seines Plans auf.
Zwei gescheiterte Waffenruhen, die Idee einer „Gaza-Riviera“ – und ein Luftangriff auf Doha, der für Israel unerwartete Folgen hatte. Wie der US-Präsident Israel zu Verhandlungen zwang.
Israel und die Hamas haben der ersten Phase von US-Präsident Trumps Friedensplan zugestimmt. Eine kurze Übersicht darüber, was bislang bekannt gegeben wurde.
Der Austausch von Geiseln gegen Gefangene scheint beschlossene Sache zu sein. Aber viele Punkte von Trumps Friedensplan sind noch strittig. Was zum Frieden fehlt – ein Überblick.
Die Einladung an den Schriftsteller Arye Shalicar für einen Vortrag über die Lage in Israel entzweit Wiesbaden. Kritiker werfen ihm Propaganda vor, die Jüdische Gemeinde spricht von Angriffen auf Meinungsfreiheit.
Die Hamas-Terroristen wollen die israelischen Geiseln freigeben. Es wäre der Beginn, nicht das Ende von Verhandlungen. Für dauerhaften Frieden braucht es aber mehr.
Israel hat zugestimmt ihre Armee aus dem Gaza-Streifen zurückzuziehen. Die Hamas soll alle Geiseln freilassen. Beide Seiten haben der ersten Phase des Trump-Friedensplans zugestimmt.
Mit „Aufregung, Vorfreude und Besorgnis“ haben die Familien der Geiseln, die freikommen sollen, die Nachricht aufgenommen. Nun wollen sie, dass auf die Worte Taten folgen. Israels Präsident würde Trump einen Nobelpreis geben.
Israel und die Hamas einigen sich auf einen ersten Schritt in Richtung Frieden, der Bundeskanzler lädt die Autobranche ins Kanzleramt ein, und der Papst veröffentlicht sein erstes Lehrschreiben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach der Ausladung, nach dem Eklat: Jan Böhmermann und Wolfram Weimer debattieren in Berlin über einen Antisemitismusskandal, die politische Mitte und die Freiheit der Kunst.
Durchbruch in den Gaza-Verhandlungen: Die Geiseln sollen freikommen, die israelische Armee sich hinter eine vereinbarte Linie zurückziehen. Doch viele Fragen sind noch offen.
Aus Protest gegen den Entzug einer Ehrung für die Nahost-Aktivistin Judith Scheytt stellen zwei Regisseure ihre Trophäe auf das Rednerpult und verlassen die Bühne.
Zum 7. Oktober öffnet das Jüdische Museum Frankfurt seine Türen im Gedenken an die Opfer. Im Artist Talk berichtet Künstlerin Ruthe Zuntz, wie sich nach dem Massaker der Hamas die Bilder und Erfahrungen schmerzhaft zu überlagern.
Der Historiker Michael Wolffsohn hat einen eigenen Friedensplan für den Nahen Osten. Bei einem Theaterabend in München zur Erinnerung an den 7. Oktober 2023 stellt er ihn vor.
Die erste Auslandsreise des neuen Papstes ist bestätigt: Ende November reist Leo XIV. in die Türkei und nach Libanon. Italiens Staatspräsident genehmigt einen neuen Feiertag zu Ehren des Heiligen Franziskus.
Erst kürzlich hatte Israel rund 40 Schiffe abgefangen. Nun fing das israelische Militär eine weitere Hilfsflotte ab. Die Organisation Freedom Flotilla Coalition spricht von einem „Angriff“.
Am 8. Oktober begann Israels Militärkampagne. Sie verwüstete auch die fragile Sportinfrastruktur Gazas. Die getöteten palästinensischen Athleten und Trainer stehen für mehr als persönliche Tragödien.
Israels Ministerpräsident Netanjahu droht mit „vernichtenden Schlägen“, während in Ägypten weiter um ein Ende des Gazakriegs gerungen wird. Heute sollen Trump-Vertraute dazustoßen. Auch der deutsche Außenminister ist vor Ort.
Der Anschlag auf eine Synagoge führt zu harten Reaktionen der britischen Politik – sie fürchtet um den gesellschaftlichen Frieden. Doch dabei gehen Grundrechte unter.
Die sogenannten Wahlen können dem syrischen Übergangspräsidenten Scharaa kaum demokratische Legitimation bieten. Aber wenn Minderheiten eine Repräsentation und ein Forum erhalten, wäre schon etwas gewonnen.
Der Antisemitismus ist in Deutschland durch den 7. Oktober in erschreckendem Ausmaß verstärkt worden. Jeder Einzelne sollte gegen noch so subtile Formen des Judenhasses eintreten. Das gilt für alle Schichten.
Am Dienstagabend stehen sich an der Hauptwache in Frankfurt Hunderte gegenüber – pro-palästinensische Aktivisten auf der einen, Unterstützer Israels auf der anderen Seite. Die Stimmung ist aufgeheizt, es kommt jedoch zu keinen größeren Zwischenfällen.
Das Nova-Musikfestival wurde am 7. Oktober zum Schreckensort. Eine Berliner Ausstellung mit Objekten vom Tatort erinnert daran, wie die Seligkeit in Terror umschlug, und hält an der ursprünglichen Botschaft fest: Liebe und Zusammenstehen.
Das neue syrische Parlament spiegelt die Machtverhältnisse im Land wider – und wird doch als Chance für Veränderung gesehen.
Zum zweiten Jahrestag des 7. Oktobers sprechen wir mit unserem Korrespondenten Christian Meier über Gedenkveranstaltungen und Proteste in Israel, den Start der Verhandlungen in Ägypten. Außerdem zu Gast: Die Grünen-Chefin Franziska Brantner.
In Israel gibt es am Jahrestag des Massakers Gedenkzeremonien und Proteste gegen die Regierung. Die Hamas preist den Angriff als „Tag des Erfolgs“.
Pro-Palästina-Demonstranten dürfen am Dienstagabend in der Frankfurter Innenstadt demonstrieren. Die Stadt verzichtet auf weitere Rechtsmittel gegen die Versammlung am Jahrestag des Überfalls der Hamas auf Israel. Allerdings erlässt sie eine Beschränkungsverfügung.
Vor zwei Jahren hat die radikal-islamische Hamas Israel brutal überfallen und so den Einmarsch der israelischen Streitkräfte in den Gazastreifen ausgelöst.
Ali Sadrzadeh schildert aufschlussreich den Aufstieg des iranischen Führers. Aber eine Biographie im klassischen Sinne bietet er nicht. Dafür manch steile These.