Syrische Krebspatienten protestieren an Grenze zu Türkei
Rund 600 Krebskranke aus Syrien warten aktuell auf die Einreise in die Türkei. Denn nach dem Erdbeben im Februar hatte das Land zunächst keine syrischen Patienten aufgenommen.
Rund 600 Krebskranke aus Syrien warten aktuell auf die Einreise in die Türkei. Denn nach dem Erdbeben im Februar hatte das Land zunächst keine syrischen Patienten aufgenommen.
Kultur als Strohhalm eines zerstörten Libanon: Die Aïshti Foundation in Beirut zeigt zeitgenössische Kunst und bietet damit Ablenkung auf hohem Niveau.
In wenigen Tagen will Israels Regierung ein Kernelement zur Schwächung der Justiz verabschieden. Mehr als 1000 Reservisten der Luftwaffe drohen nun mit Dienstverweigerung und rufen damit den Verteidigungsminister auf den Plan.
Eine abermalige Koran-Verbrennung in Stockholm hat zu heftigen Spannungen zwischen Schweden und mehreren muslimisch geprägten Ländern geführt. Das Land verlegt nun seine Botschaft im Irak nach Stockholm.
Berlins Beharren auf einer restriktiven Exportpolitik macht den ohnehin verminten Weg hin zu einer europäisierten Verteidigungsindustrie nicht leichter.
Die autoritären Herrscher im Nahen Osten versuchen, außenpolitische Konflikte zu vermeiden, um sich auf Herausforderungen im Inneren zu konzentrieren. Aber diese neue Politik der Kooperation hat Grenzen.
In einer Ansprache an die Nation sagte Israels Ministerpräsident Netanjahu, die Justizreform werde „die Demokratie stärken“. Unterdessen halten die Proteste an. Druck kommt nun auch aus dem Militär.
In Washington hebt der israelische Präsident die tiefe Verbundenheit mit den USA hervor. Doch Itzchak Herzog warnt auch vor Antisemitismus: Kritik dürfe „nicht so weit gehen, dass das Existenzrecht des Staates Israel negiert wird.“
Der Vorsitzende des Justizausschusses der Knesset führt Debatten mit Lust am Eklat. Simcha Rothman ist einer der Architekten der Justizreform.
Ungeachtet aller Proteste hat der Justizausschuss der Knesset einen umstrittenen Gesetzentwurf verabschiedet. Der Ausschussvorsitzende Simcha Rothman ist einer der Architekten der Justizreform.
Beim Jerusalem-Besuch von Bildungsministerin Stark-Watzinger wird einem deutschen Abt vor der Klagemauer mitgeteilt, sein Brustkreuz sei „für diesen Ort unangemessen“. Die zuständige Stiftung bittet um Entschuldigung.
Ein 21-jähriger IS-Rückkehrer ist zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Er soll in Syrien eine militärische Ausbildung erhalten und gekämpft haben. Seine Mutter brachte ihn als Kind gegen seinen Willen dorthin.
Amerika steht „fest“ an der Seite Israels, sagt US-Präsident Biden – trotz der jüngsten Spannungen um die Justizreform. Beim Besuch im Weißen Haus verspricht Israels Präsident Herzog, nach einem Ausweg aus der Krise zu suchen.
Saudi-Arabien kauft türkische Kampfdrohnen, um Iran die Stirn zu bieten. Im Gegenzug hofft Erdoğan auf Finanzhilfen aus Riad, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Israel folgt dem Beispiel von Donald Trump und erkennt den Anspruch Marokkos auf die Westsahara an. Das widerspricht dem Standpunkt von UN und EU.
Ein weiterer Zeuge belastet den syrischen Arzt Alaa M.: Er will ihn in einem Gefängnis des militärischen Geheimdienstes in Syrien gesehen haben. Dieser streitet ab, jemals dort gewesen zu sein.
Seine Flucht in einer Kiste ist legendär. Aus dem Exil heraus versucht der einstige Star der Autoindustrie nun, seinen Ruf zu reparieren und fordert eine Milliarde Dollar von Nissan.
Die Abstimmung über eines der Gesetze der umstrittenen Justizreform in Israel rückt näher. Auch der Protest nimmt zu und setzt auf kreative Methoden. Israelische Reservisten drohen mit Dienstverweigerung.
Washington setzt ein Zeichen der Stärke gegenüber Moskau und Teheran: Zusätzliche Kampfflugzeuge und ein Zerstörer werden in den Mittleren Osten verlegt.
Für Handelsschiffe ist die Straße von Hormus gefährlich – aufgrund iranischer Aktivitäten. Um US-Interessen und die Freiheit der Schifffahrt in der Golfregion zu sichern, verlegt das Pentagon nun einen Zerstörer und Kampfflugzeuge dorthin.
In einem Brief habe Netanjahu den marokkanischen König darüber informiert. Israel werde seine Entscheidung auch der UN übermitteln und plant die Eröffnung eines Konsulats. Seit Jahren nähern sich beide Staaten an.
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat die frühere Islamistin Laura H. verurteilt. Sie nahm ihre beiden Kinder mit nach Syrien, während der Bürgerkrieg tobte — aus Liebe zu ihrem dort lebenden Mann, sagt sie. Kann das sein?
Eine junge Frau aus Mittelhessen, die mit ihren zwei kleinen Söhnen nach Syrien reiste, um sich der Terrororganisation IS anzuschließen, muss nach ihrer Rückkehr nicht ins Gefängnis.
Aus einem Fahrzeug seien Schüsse abgegeben worden, teilte die israelische Armee mit. Verletzt worden seien auch zwei Mädchen. Nach den Angreifern werde gesucht.
In einer Woche möchte die israelische Regierung ihre umstrittene Justizreform verabschieden. Hunderte Reservisten und Ärzte drohen nun damit, ihre Arbeit niederzulegen, sollte das Gesetz verabschiedet werden.
Eigentlich wollte ein Muslim mit seiner Aktion auf die Verbrennung eines Korans reagieren. Nun sagt er jedoch, wenn heilige Bücher verbrannt würden, gebe es Bürgerkrieg. Man müsse einander respektieren.
Der aus dem Kosovo stammende US-Bürger soll „tausende“ Freiwillige aus westlichen Ländern für die Terrororganisation angeworben haben.
Festnahmen in Deutschland zeigen die Gefahr, die vom afghanischen IS-Ableger ISPK auch für Europa ausgehen könnte. Dem Netzwerk sind die Taliban zu milde.
In Stockholm dürfen nach dem Koran auch eine Bibel und die Thora verbrannt werden. Prompt kommt Kritik aus Israel.
Die israelische Militäroperation hat Teile Dschenins verwüstet und zugleich die Spannungen unter den Palästinensern aufgedeckt. Als Geste der Versöhnung kam sogar Präsident Mahmud Abbas. Willkommen war er nicht.
Damaskus will einen Grenzübergang aus der Türkei öffnen – aber das hat einen Preis. Kritiker warnen davor, sich so der Willkür des Regimes auszusetzen.
In farbenfrohen Stillleben und kuriosen Momenten des Alltags untersucht die Fotografin Farah Al Qasimi spielerisch und scharfsinnig Machtstrukturen, Globalisierung und Ästhetik am Persischen Golf.
Rüstungsgüter für Saudi-Arabien? Die Ampel hatte beschlossen, keine Waffen an Länder zu liefern, die am Krieg im Jemen beteiligt sind. Nun passt sie ihre Haltung an. Das hat auch mit Russland zu tun.
Die Ampel verhindert den Verkauf von Eurofightern an Riad. Sie folgt der alten Illusion, Deutschland könnte das Weltgeschehen zum Besseren wenden. Der Schaden wird lieber verdrängt.
Berlin will Riad zwar keine Kampfflugzeuge liefern. Aber die Ausfuhr von militärischen Transportflugzeugen in die Vereinigten Arabischen Emirate oder nach Saudi-Arabien soll möglich werden. Grüne und SPD-Linke zeigen sich zufrieden.
Der Weltverband FIFA zahlt mehr als 200 Millionen Dollar an deutsche Vereine, weil sie ihre Spieler für die WM in Qatar abgestellt haben. Nicht nur die großen Klubs dürfen sich über wertvolle Euros freuen.