Der Patient stirbt gern früher für die Geopolitik
Bodenkontakt mit allem Menschlichen: Der russische Arzt und Schriftsteller Maxim Ossipow spricht in Frankfurt über sein neues Buch „Kilometer 101“ und Helden unserer Zeit in Russland und Belarus.
Bodenkontakt mit allem Menschlichen: Der russische Arzt und Schriftsteller Maxim Ossipow spricht in Frankfurt über sein neues Buch „Kilometer 101“ und Helden unserer Zeit in Russland und Belarus.
Deutsche Ministerpräsidenten werben für den schnellen Einsatz von Sputnik V im Kampf gegen Corona. Und Putin wiederholt die Mär von der schon im Januar bei der EU beantragten Zulassung für den russischen Impfstoff.
Sicherheitskräfte haben in Belarus am Unabhängigkeitstag größere Proteste verhindert. Polens Ministerpräsident droht dem Regime wegen des Vorgehens gegen die polnische Minderheit.
Julija Nawalnaja fordert vom russischen Präsidenten die sofortige Freilassung ihres Mannes. Alexej Nawalnyj schildert, wie er nachts jede Stunde geweckt und wie ihm medizinische Behandlung verwehrt werde.
Schwäche zu zeigen gilt in Russland als schädlich, das weiß Alexej Nawalnyj. Doch wie geht es dem inhaftierten Oppositionspolitiker wirklich? Ein Besuch vor Besserungskolonie Nummer 2.
Nach Angaben des leitenden Mitarbeiters des Nawalnyj-Teams habe der Kremlgegner starke Schmerzen im Rücken und Lähmungserscheinungen. Außerdem seien die Anwälte Nawalnyjs erstmals nicht zu ihm vorgelassen worden.
Der russische Impfstoff „Sputnik V“ ist inzwischen in mehr als 50 Ländern zugelassen. Bald soll er auch im bayerischen Illertissen produziert werden.
Der von Russland besetzten Halbinsel fehlt der Zugang zu ausreichend Trinkwasser. Kiew könnte Nachschub liefern. Aber es weigert sich.
Moskaus Zorn +++ Hedwig Richter +++ Wossidlo-Teuchert +++ Brexit
Russlands Machthaber nutzen westliche Empfindlichkeiten für ihre Zwecke. Dass Amnesty International Alexej Nawalnyj nicht länger als „gewaltlosen politischen Gefangenen“ bezeichnet, ist für den Kreml ein Triumph.
Joe Biden solle nicht von sich auf andere schließen, sagt Russlands Präsident. Der Botschafter Russlands in Amerika wurde zu Konsultationen zurückbeordert. Der amerikanische Präsident hatte Putin als „Mörder“ bezeichnet.
Nach der Vergiftung des Kremlkritikers Nawalnyj verdächtigen die Amerikaner drei deutsche Unternehmen, Russland bei der Verbreitung verbotener Kampfstoffe zu unterstützen.
Außenminister Heiko Maas hat den Druck der russischen Regierung auf Korrespondenten deutscher Medien in Moskau scharf kritisiert. Die Pressefreiheit sei „keine Verhandlungsmasse“.
Ein Moderator wollte vom amerikanischen Präsidenten wissen, ob er den russischen Präsidenten für einen Mörder halte. „Das tue ich“, antwortete Biden. Putin werde einen Preis bezahlen.
Deutschland hat Alexej Nawalnyj geholfen. Das nimmt Moskau dem Land übel. Der Zorn trifft vor allem deutsche Diplomaten und Journalisten. Letztere könnten bald als „Agenten“ eingestuft werden.
Die Bemühungen um ein Ende des Kriegs in Afghanistan verstärken sich, aber auch die Gewalt hält an. Kurz vor einer Friedenskonferenz in Moskau werden mehr als 20 Menschen bei Angriffen getötet.
Erstmals seit seinem Haftbeginn, hat sich der von der russischen Regierung geächtete Kremlgegner zu Wort gemeldet. Er werde permanent überwacht, beklagt Nawalnyj. Doch Gewalt sei er bisher nicht ausgesetzt gewesen.
Hoffnung auf eine Erholung der Wirtschaft lässt den Ölpreis steigen und beflügelt nicht nur die rohstoffreiche russische Börse. Die Digitalwährung Bitcoin dagegen fällt stark unter ihren am Wochenende erreichten Rekord zurück.
Polizisten lösen ein Treffen russischer Oppositioneller auf, auch bekannte Politiker werden vorübergehend festgenommen. Sie wollten Wahlkampfstrategien erarbeiten und Solidarität mit Nawalnyj zeigen.
Der ukrainische Oligarch Viktor Medwedtschuk galt wegen seiner Beziehungen lange als unentbehrlich. Doch jetzt geht Kiew gegen ihn vor.
Unterwegs für das Berichtswesen der Moskauer Zentrale: Die Historikerin Brigitte Studer schildert das Binnenleben der Kommunistischen Internationale.
Moskau nutzt aus, dass die EU bei der Impfstoffbeschaffung uneins ist und versucht, das Bündnis mit seinem Vakzin zu spalten. Die AfD macht sich zum willigen Partner der russischen Agenda.
Es ist nicht mal drei Monate her, da wurde Microsoft Opfer von mutmaßlich russischen Hackern. Nun attackieren offenbar chinesische Angreifer den weit verbreiteten E-Mail-Dienst Exchange Server.
Russland und China wollen sich für den Bau einer Mondstation zusammentun. Die Station soll ein „Komplex von Einrichtungen für experimentelle Forschung“ sein und „allen interessierten Staaten“ offenstehen.
Im Ausland - vor allem in Deutschland - gefeiert. Zu Hause vielen verhasst. Eine neue „Gorbi“-Biographie.
Die EU prüft nun auch die Zulassung von Sputnik V. Wann der Corona-Impfstoff hier auf dem Markt sein wird, bleibt aber ungewiss. Könnte Russland überhaupt nennenswerte Mengen liefern?
Im Fall Nawalnyj liefert sich Russland immer neue Auseinandersetzungen auf internationaler Bühne. Doch die Rufe nach einer unabhängigen Ermittlung oder Freilassung verhallen. Stattdessen provoziert der Kreml.
Ein ehemaliger deutscher Minister soll als Hoher Repräsentant in Bosnien-Hercegovina das Friedensabkommen überwachen. Doch Unterstützung des Kremls für die Personalie ist fraglich – und seine Hebel sind wirksam.
Die EU und die Vereinigten Staaten verhängen wegen der Inhaftierung des Kremlkritikers Alexej Nawalnyj Sanktionen gegen ranghohe russische Staatsfunktionäre. Moskau droht mit Gegenmaßnahmen.
Die Europäische Union will gegen jene Russen vorgehen, die Alexej Nawalnyj hinter Gitter gebracht haben. Er selbst schlägt ganz andere Leute für Sanktionen vor. Was Putin mehr beeindrucken könnte, ist umstritten.
Allein vergangene Woche haben fünf weitere Länder Russlands Corona-Impfstoff zugelassen. Auch ein EU-Land hat das Vakzin schon registriert. War die Skepsis des Westens unangebracht?
San Marino hat eine der höchsten Covid-Sterbequoten weltweit. Die Regierung wollte deshalb unbedingt Impfstoff bekommen. Da die zugesagte Hilfe aus Italien ausblieb, wandte sie sich an Russland. Moskau lieferte prompt.
Nach Triebwerksproblemen ist am Freitagmorgen ein Frachtflugzeug in Moskau notgelandet. Erst am Wochenende waren Triebwerksteile einer Boeing 777 in Wohngebiete gestürzt.
Präsident Wladimir Putin lobt den russischen Umgang mit der Corona-Pandemie, zumal im Vergleich zum Westen. Doch die enorme Übersterblichkeit lässt das Schlimmste befürchten.
Der Bundespräsident zeigt sich enttäuscht über den politischen Kurs Russlands. Die Hoffnungen auf eine Partnerschaft hätten sich nicht erfüllt. Auch die Wirtschaft könne in den Beziehungen keinen „geschützten Raum“ beanspruchen.
Armenien droht ein Militärputsch. Hintergrund der jüngsten Eskalation zwischen Regierung und Armee ist eine Aussage des Ministerpräsidenten zum verlorenen Krieg mit Aserbaidschan.