Moskau zur Rechenschaft ziehen, aber wie?
Die EU-Außenminister sind alarmiert wegen Nawalnyjs Gesundheit und der Lage an der Grenze zur Ukraine. Doch zu weiteren Sanktionen ringen sie sich nicht durch – Deutschland bremst.
Die EU-Außenminister sind alarmiert wegen Nawalnyjs Gesundheit und der Lage an der Grenze zur Ukraine. Doch zu weiteren Sanktionen ringen sie sich nicht durch – Deutschland bremst.
Die Tschechische Republik zeigt sich wegen der Ausweisung von 20 Botschaftsmitarbeitern in Moskau überrascht. Zugleich erstaunt, dass Prag die Explosion eines Munitionsdepots im Jahr 2014 erst jetzt aufarbeiten will.
Nawalnyjs Stabschef hat die Verlegung des Oppositionellen in eine andere Strafkolonie bestätigt. Er setze den Hungerstreik dort fort. In der russischen Gesellschaft wächst der Druck auf den Kreml.
Russland schickt Truppen an die Grenze zur Ukraine. Die Nato sieht eine „Krise“, kann aber nicht viel tun. Doch Europa hat Möglichkeiten.
Die Tschechische Republik und Russland liegen wegen der Explosion eines Munitionslagers im Streit. Zunächst hatte die Tschechische Republik Diplomaten ausgewiesen, jetzt folgt die russische Reaktion.
Seit rund zweieinhalb Wochen ist Alexej Nawalnyj im Hungerstreik. Seine Ärzte sind besorgt. Jetzt droht Washington mit Konsequenzen gegen Moskau, falls der Kremlgegner in der Haft sterben sollte.
Die Tschechische Republik hat 18 russische Diplomaten ausgewiesen, die als Geheimdienstmitarbeiter gelten. Damit reagiert das Land auf einen Anschlag im Jahr 2014, der Russland angelastet wird.
Zwei amerikanische Kabinettsmitglieder dürfen nicht mehr nach Russland einreisen. Zudem wies Moskau mehrere Diplomaten aus Amerika und Polen aus. Damit reagiert der Kreml auf die Ausweisung von zehn Diplomaten aus Amerika.
Kiew schlägt abermals Alarm: Moskau wolle einen Teil des Schwarzen Meers für ausländische Kriegsschiffe sperren. Russlands Militärübungen an der Westgrenze gehen derweil weiter. Und die Armee der Ukraine probt die Abwehr eines Vorstoßes von Panzern.
Die Regierung Biden reagiert auf russische Hackerangriffe und Einmischung in Wahlen. Wird jetzt Moskau an der Konfrontationsspirale drehen?
Der amerikanische Präsident erklärt die russische Bedrohung zu einem nationalen Notstand. Zehn russische Diplomaten müssen das Land verlassen. Der Handel mit russischen Staatsanleihen wird verboten.
Laut der Türkei haben die Vereinigten Staaten die Entsendung von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer abgesagt. Moskau hatte Washington davor gewarnt. In der Region steigen die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland.
Irgendwann wird Russland wieder ein Interesse an guten Beziehungen zu Europa haben. Bis dahin muss dem Kreml deutlich gemacht werden, dass Regelverstöße einen Preis haben. Ein Gastbeitrag des früheren deutschen Botschafters in Moskau.
Die Bundeskanzlerin und der amerikanische Präsident fordern Russland zur Deeskalation auf. Sie fordern den Rückzug der Truppen, Moskau spricht von „Kampftraining“.
Jetzt begründet Russland seinen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine mit Aktivitäten der Nato. Auch wenn die Lage gefährlich ist: Das muss kein schlechtes Zeichen sein.
In den Nato-Staaten wächst die Sorge, dass der Konflikt in der Ostukraine abermals eskalieren könnte. Der amerikanische Präsident Joe Biden hat Kremlchef Wladimir Putin nun einen Gipfel in einem Drittland vorgeschlagen.
Die Ukraine hat die Nato angesichts des russischen Truppenaufmarschs an ihren Grenzen um militärische Hilfe gebeten. Aber die Allianz reagiert verhalten. Was kann sie tun?
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj sitzt seit seiner Rückkehr nach Russland im Januar in Haft. In einer Strafkolonie östlich von Moskau ist er zuletzt in den Hungerstreik getreten. Sein Team wirft der Regierung Misshandlungen und Schikane vor. Wir haben mit Nawalnyjs Stabschef gesprochen.
Mit dem starken Anstieg der Corona-Infektionen in der Türkei begründet Moskau das Aussetzen der Charterflüge. Manche halten das für vorgeschoben.
In der Nähe von Donezk stirbt ein Junge und die russischen Staatsmedien nutzen den Vorfall, um ihre ganz eigene Geschichte darum zu stricken. Westlichen Medien wird die Berichterstattung erschwert.
Russland verlegt Panzer an die ukrainische Grenze. Das erinnert an 2014 – ist aber ganz anders.
Vor 60 Jahren umrundete der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mann im Weltraum unseren Planeten. Seine Körpergröße war damals einer seiner Vorteile.
Der entscheidende Wettkampf missglückt dramatisch: Den Tränen nahe verlässt Jürgen Spieß die internationale Heberbühne nun für immer.
Auch nach dem Abtritt als slowakischer Regierungschef geht Igor Matovič weiter eigene Wege bei der Impfstoffbestellung: Ohne Absprache reiste der nunmehrige Finanzminister nach Moskau. Aber auch ohne konkretes Ergebnis.
Gewichtheber Jürgen Spieß spricht im Interview über sein Doppelleben als Sportler und Funktionär, den Kampf um seinen in der Existenz bedrohten Sport und seine anhaltende Wut auf den Weltverband.
Die Bundesregierung will ohne die europäischen Partner mit Moskau über eine Lieferung des russischen Impfstoffs verhandeln. Ob das Vakzin mehr Tempo in die Impfkampagne bringen kann, ist aber fraglich.
Russland provoziert mit Truppenverlegungen auf die Krim und in die Nähe der ukrainischen Grenze Kiew und die Partner im Westen. Welchen Plan verfolgt Moskau damit?
Wenn sich genügend Unterstützer fänden, könnte ein Boykott Pekings Propagandashow 2022 verderben. Aber die eigentlich Schuldigen an dem Konflikt sitzen im Internationalen Olympischen Komitee.
Max Lang gewinnt in Moskau die zweite EM-Goldmedaille im Stoßen für die deutschen Gewichtheber. Die Freude über den bisher größten Erfolg seiner Karriere kennt beim 28-Jährigen keine Grenzen.
Europas Verhältnis zu Moskau ist schlecht. Für Finnlands früheren Regierungschef Alexander Stubb heißt das: Die EU muss jetzt „tough“ sein. Kann sie das denn?
Die Lage in der Ostukraine und auf der russischen Seite der Grenze scheint sich zuzuspitzen. Kiew erhält reihenweise Solidaritätsbekundungen. Ein weiteres Kräftemessen bahnt sich in der Arktis an.
Russland und China wollen in einer neuen Weltordnung führende Rollen spielen und bestreiten Washingtons Anspruch. Sie trennen aber auch Rivalitäten.
Washington hat Moskau vor Versuchen gewarnt, die Ukraine einzuschüchtern. der ukrainische Präsident Selenskyj spricht von einer „bedrohlichen Atmosphäre“.
Obwohl der russische Oppositionelle schon oft in Haft war, verweigert er in Pokrow zum ersten Mal Nahrung. Zu diesem Mittel könne nur greifen, wer bereit ist, bis zum Ende zu gehen, zitiert eine Mitarbeiterin Nawalnyj.
Ein italienischer Fregattenkapitän soll einem russischen Diplomaten geheime Dokumente verkauft haben. Dabei handelte es sich auch um Nato-Unterlagen. Der Preis: 5000 Euro.
Während Nawalnyjs Anhänger neue Protestaktionen planen, geht das Regime mit Härte gegen die Unterstützer des Oppositionellen vor. Ihm selbst drohen noch schlechtere Haftbedingungen.