Russen fliehen vor Putin nach Deutschland
Der Überfall auf die Ukraine hat auch zu einem Exodus der Leute aus Russland geführt, die gegen Putin und seinen Krieg sind. Manche sind schon in Deutschland angekommen. Doch eine Regelung für sie fehlt.
Der Überfall auf die Ukraine hat auch zu einem Exodus der Leute aus Russland geführt, die gegen Putin und seinen Krieg sind. Manche sind schon in Deutschland angekommen. Doch eine Regelung für sie fehlt.
Russland und die Ukraine verhandeln wieder. Die Bundesländer müssen sich mit ihren Corona-Regeln beeilen. Und Deutschland spielt gegen die Niederlande Fußball. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Vor einer neuen Verhandlungsrunde zwischen der Ukraine und Russland gehen Kämpfe um viele ukrainische Städte weiter. Nach den Worten von Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow würde Russland nur im Fall einer Existenzbedrohung Atomwaffen einsetzen, nicht wegen des Kriegs in der Ukraine.
Erst kommt ans Licht, dass der russische Oligarch zwischen Selenskyj und Putin vermitteln soll. Dann heißt es, dabei sei er einem Giftanschlag ausgesetzt worden.
Die britisch-asiatische Bank ist in der Kritik, weil sie Rücksicht auf Moskau genommen haben soll. Ein vollständiger Rückzug aus Russland ist nicht geplant.
Vor seiner Ermordung im Februar 2015 wurde der russische Oppositionelle Boris Nemzow laut einer Bellingcat-Recherche von dem Agenten beschattet, der später auch Alexej Nawalnyj folgte.
Der Kreml versucht, die Verbreitung des Selenskyj-Interviews mit vier russischen Journalisten zu verhindern. Der ukrainische Präsident schildert darin die Greuel Moskaus in seinem Land.
Die Moskauer Börse war zeitweise geschlossen. Dann gab es nur eine begrenzte Zahl von Aktien, die gehandelt werden konnten. Jetzt wurde der Handel wieder komplett aufgenommen - allerdings mit einer verkürzten Handelszeit.
Seit Kriegsbeginn fliehen tausende junge Leute und Regimegegner aus Russland. Im Nachbarland Georgien sieht man das mit gemischten Gefühlen.
Putins Militärgeheimdienst GRU soll in keinem Land der Welt mehr Agenten stationiert haben als in Mexiko. Washington macht das zunehmend nervös. Denn das Land bietet beste Bedingungen für Agenten.
Moskau erklärt, aserbaidschanische Einheiten seien in den Verantwortungsbereich der russischen Friedenstruppen eingedrungen. Baku spricht von Abwehr armenischer Sabotage.
Der amerikanische Außenminister Blinken sagte, Washington strebe keinen Machtwechsel in Russland an.
Regimewechsel – welcher Regimewechsel? Die Warschauer Rede des US-Präsidenten war für die Geschichtsbücher angelegt – vergleichbar mit der Kennedy-Rede in Berlin. Doch ein Satz am Schluss überschattete alles.
Russlands Präsident Wladimir Putin verbreitet Propaganda. Sie wirkt auch dort, wo noch die Wahrheit durchscheint. Selbst Mütter glauben ihren Söhnen nicht mehr – sondern verstoßen diese als Verräter.
Natürlich darf ein Kriegsverbrecher und Schlächter wie Putin nicht mehr Russland regieren. Indem er das aussprach, hat der amerikanische Präsident dem Kreml aber ein großes Geschenk gemacht.
In der umkämpften Konfliktregion im Kaukasus sollen russische Truppen den Frieden sichern. Nun sollen aserbaidschanische Truppen in ihr Verwaltungsgebiet eingedrungen sein. Moskau fordert den Rückzug.
Nach einem Monat Pause sollen wieder alle russischen Aktien an der Moskauer Börse gehandelt werden. Zuletzt waren nur 33 Papiere zugelassen. Für Montag ist allerdings zunächst ein verkürzter Handelstag angesetzt.
Russlands Generalstab verkündet, man werde sich künftig auf die „Befreiung“ des Donbass konzentrieren. Es könnte ein erstes Zeichen sein, dass der Kreml seine Kriegsziele der Realität anpasst - oder aber nur ein Ablenkungsmanöver.
Alexandra Tolstoi war viele Jahre mit einem Putin-Vertrauten liiert. Heute bekämpft sie von England aus ihr einstiges Milieu. Das ist nicht ungefährlich.
Die Deutsche Welle musste als erster Sender aus dem Westen ihr Studio in Moskau schließen. Von Riga aus macht der Sender weiter. Jetzt ist auch die russischsprachige Website wieder zugänglich.
Der Westen geht davon aus, dass Russland jederzeit biologische oder chemische Waffen einsetzen kann. Die Folgen könnten verheerend sein. Was bisher über Putins B- und C-Waffen bekannt ist.
Putin kann Belarus zwar als Aufmarschgebiet nutzen. Doch die Belarussen lehnen den Krieg in der Ukraine mehrheitlich ab. Das kann auch Machthaber Lukaschenko nicht ignorieren. Hunderte Belarussen sollen für Kiew kämpfen.
Die Russen greifen weiter mit Raketen an, punktuell geht die Ukraine in die Offensive. Der Gipfelmarathon in Brüssel endet mit der Zusage finanzieller Hilfen. Präsident Selenskyj dankt seinen Landsleuten, sie alle hätten einen Orden verdient. Das Wichtigste im Überblick.
Gut ein Monat lang konnten an der russischen Börse keine Titel gekauft und verkauft werden. Nun ist der Handel wieder möglich - jedoch nur eingeschränkt.
Wladimir Putin hat sich in eine schwierige Lage gebracht. Das macht den Alleinherrscher im Kreml noch gefährlicher.
Der Westen sollte Putins Rubel-Schachzug zurückweisen. Und als zusätzliches Argument betrachten, um beim Thema Energiesanktionen selbst die Initiative zu ergreifen.
So groß die Versuchung auch sein mag – der Westen darf Russland nicht vollkommen abschreiben. Er braucht die Zusammenarbeit in existenziellen globalen Fragen. Ein Gastbeitrag.
Immer mehr Menschen in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine verschwinden. Einige kehren zurück und berichten von psychischer und physischer Folter. Vorbild für Moskaus Vorgehen sind Donbass und Krim.
Verschwörungstheorien und westliche Werte: Sachbücher über Russland leiden oft an einem verengten Blick auf ihren Gegenstand. Was könnten die Autoren besser machen? Ein Gastbeitrag.
Während in der Ukraine mit unerbittlicher Härte weiter gekämpft wird, finden in Brüssel gleich drei Gipfeltreffen statt. In der Nacht wurden Brände in Tschernobyl gelöscht. Das Wichtigste im Überblick.
Polen befürchtet russische Aggressionen gegen das eigene Land. Wegen des Kriegs in der Ukraine kappt die Regierung nun viele Verbindungen – angefangen bei der Energieversorgung.
Basketballstar und Olympiasiegerin Brittney Griner sitzt seit Februar wegen mutmaßlichen Drogenbesitzes in einem russischen Gefängnis. Jetzt haben die amerikanischen Behörden erstmals Zugang zu der Basketballerin erhalten.
Nach russischen Staatsanleihen dürfen nun auch wieder einzelne Aktien und Terminkontrakte in Moskau gehandelt werden. Der Handel findet aber nicht unter normalen Bedingungen statt.
Der Putin-Vertraute und frühere russische Präsident wirft Amerika vor, Russland zerstören zu wollen. Das werde Moskau niemals zulassen.
Die Gegnerschaft zu Putin eint die Bevölkerung Georgiens, das 2008 eine russische Invasion erlebt hat. Zugleich spaltet der Krieg in der Ukraine die Parteien.