Washington nimmt Putins Töchter ins Visier
Angesichts der Gräueltaten der russischen Streitkräfte in Butscha verhängt Washington neue Sanktionen gegen Moskau. Diesmal ist Putins Familie betroffen.
Angesichts der Gräueltaten der russischen Streitkräfte in Butscha verhängt Washington neue Sanktionen gegen Moskau. Diesmal ist Putins Familie betroffen.
Den Krieg gegen die Ukraine hat Franziskus verurteilt. Er hat aber weder Russland noch Putin namentlich kritisiert. Trotzdem wird das Kirchenoberhaupt von Moskau nicht als wirklicher Verhandlungspartner anerkannt.
Er könne nicht glauben, dass der Krieg in der Ukraine in ihrem Namen geführt werde, sagt Boris Johnson den Russen in ihrer Sprache. Er fordert sie in einer Videobotschaft auf, sich freie Informationen zu beschaffen und sie zu teilen.
Papst Franziskus erwägt einen Besuch in Kiew. Er wirbt aber auch hartnäckig um den militaristischen Patriarchen von Moskau und Russland, Kirill. Mit seinem Schweigen über den Aggressor droht der Papst sich selbst zu beschädigen. Ein Gastbeitrag.
Die russische Propaganda verbreitet über die Geschehnisse in Butscha verschiedene Versionen. Einige widersprechen einander. Doch das ist bekannt und gewollt.
Selenskyj fordert, dass Sanktionen gegen Russland der Schwere der „Kriegsverbrechen“ angemessen sein sollen. Rund um Lwiw und im Südosten des Landes werden neue Explosionen gemeldet.
Die EU-Kommission reagiert auf die Gräueltaten von Butscha. Sie schlägt einen Einfuhrstopp für Kohle vor und will EU-Häfen für russische Schiffe sperren.
Oft sind ausländische Spione als Diplomaten getarnt. Berlin hat nun 40 mutmaßliche russische Agenten ausgewiesen – und argumentiert, deren Tätigkeit könne eine Gefahr für ukrainische Flüchtlinge sein.
Der ukrainische Präsident berichtet dem UN-Sicherheitsrat von den Gräueltaten in Butscha. Er fordert, Moskau müsse zur Rechenschaft gezogen werden.
US-Finanzministerium streicht Ausnahmeregelung: Banken dürfen nun keine russischen Gelder mehr weiterleiten. Loomis-Chefanalyst Malik erwartet weitere Eskalation.
Russische Studenten spüren die Sanktionen gegen ihr Heimatland. Eigentlich haben sie dafür Verständnis – aber ihnen fehlt die Solidarität. Und dann sind da noch die joblosen, gut ausgebildeten Menschen in ihrer Heimat.
Der Westen muss sich auf eine lange Auseinandersetzung mit Russland einstellen. Auch Deutschland sollte sich dabei nicht selbst schwächen.
Die unmittelbaren wirtschaftlichen Risiken gelten als beherrschbar. Aber was ist mit den Folgewirkungen?
Moskau verändert sich wie im Film „Cabaret“: Für viele Russen, die wegen des Krieges ihr Land verlassen haben, ist Armenien ein Hauptziel. Dort nimmt man sie freundlich auf, obwohl die meisten Einwohner mit dem Kreml sympathisieren.
Als erstes EU-Land dreht Litauen von sich aus den russischen Gashahn ab. Man habe rechtzeitig ein LNG-Terminal gebaut und Berlin stets von Nord Stream 2 abgeraten, sagt die Regierungschefin.
Schon seit Jahren pflegt Viktor Orbán eine enge Beziehung zum russischen Präsidenten Putin – und profitiert davon auch innenpolitisch. Könnte es ihn das jetzt die Wahl in Ungarn kosten?
Die russische Armee ist der ukrainischen zahlenmäßig an Material und Menschen überlegen. Trotzdem siegt sie nicht. Fehlende Professionalität gleicht sie durch Brutalität aus. Ein Gastbeitrag.
Ein Video zeigt angeblich von ukrainischen Soldaten begangene Kriegsverbrechen an Russen. Ist es echt? Dass das geklärt wird, ist wichtig – auch für die Zeit nach dem Krieg.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić prahlt gern mit seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sein Volk nimmt ihm das nicht übel. Doch die Opposition versucht geeint, die Dominanz der Machthaber zu brechen.
Sogar in Berlin hat man verstanden, dass Moskau nur mit Panzerfäusten nicht zum Rückzug zu zwingen ist. Auch alte Schützenpanzer genügen dafür noch nicht.
Beim EU-China-Gipfel wird gar nicht erst versucht, die Differenzen im Hinblick auf Russlands Überfall auf die Ukraine zu überbrücken. Ein freimütiges Gespräch, heißt es danach – mit „klar entgegengesetzten Sichtweisen“.
Der zwölfte Schach-Weltmeister und Duma-Abgeordnete distanziert sich nicht vom Angriffskrieg des russischen Präsidenten. Nicht nur in Deutschland wird der einstige russische Meisterspieler matt gesetzt.
Nach Erkenntnissen amerikanischer Geheimdienste fühlt sich Präsident Putin von der russischen Armeeführung über den Kriegsverlauf in der Ukraine getäuscht. Es soll zu Spannungen im Kreml gekommen sein.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow will in Neu Dheli über das Öl-Geschäft reden . Derweil macht der Westen Druck auf Indien. Es soll sich in der Ukraine-Frage klar bekennen.
Gut möglich, dass stimmt, was westliche Geheimdienste über Spannungen in Putins Umgebung berichten. Aber man sollte nicht erwarten, dass Russlands Präsident seine Ziele aufgibt.
Die „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk haben „Referenden“ über den Beitritt zu Russland angekündigt. Auch Südossetien plant entsprechende Schritte. Die Expansion folgt einem Muster Putins.
Der Vatikan und der Papst setzen auf Moskaus Patriarchen Kirill als Friedensstifter. Doch Russlands Orthodoxe Kirche ist eng mit Putin und dem Kreml verbunden.
Faschismus ist so einfach: Russlands Machthaber entfachen auch nach Innen ein Bacchanal der Repressionen. Wer Zivilcourage zeigt, gilt als Feind. Ein Gastbeitrag.
Der ungarische Außenminister steht wegen Berichten über Cyberattacken unter Druck, die dem Anschein nach aus Russland kommen. Auch in anderen Ländern rücken mutmaßliche Spionagetätigkeiten Moskaus in den Blick.
Peking beschwört die Freundschaft zu Moskau und ist bereit, die Beziehungen „auf eine höhere Ebene“ zu heben. Das könnte die Wirtschaftsbeziehungen mit Europa belasten.
Aus Moskau hieß es jüngst, Gaslieferungen würden nur noch gegen Rubel erfolgen. Nun scheint der Kreml die Aussage zu relativieren. In Deutschland wappnet sich die Regierung derweil für den Fall eines Lieferstopps.
In Kiew glaubt man nicht an einen „Rückzug“ der russischen Truppen. Die Ukrainer fürchten eine neue Taktik Moskaus könne zu Angriffen auf Eisenbahnen und Straßen führen.
Das Scheitern der Russlandpolitik ist der GAU der deutschen Außenpolitik. Die politische Klasse lag in einer Schicksalsfrage grundlegend falsch. Das Land muss wieder lernen, strategisch zu denken.
Die russische Armee will von Kiew ablassen. Mit dem Bombardieren anderer ukrainischer Städte wird Putin aber so bald nicht aufhören.
Der Facebook-Konzern handle „extremistisch“ und werde deshalb in Russland verboten, hieß es vor einer Woche. Doch seine Dienste dürfen Russen weiter nutzen, stellt ein russisches Gericht nun klar.
Catherine Belton hat in ihrem Buch „Putins Netz“ offengelegt. Dafür wird sie von Oligarchen wie Roman Abramowitsch bis heute mit allen juristischen Tricks bekämpft. Inzwischen erwägt die englische Justiz eine Änderung der Gesetze zugunsten des investigativen Journalismus.