NATO-Beitritt, auch vor Kriegsende
Schneller NATO-Beitritt, mehr Hilfen durch Verbündete, Flugabwehr aus dem NATO-Territorium: Ein neues Konzeptpapier formuliert konkrete Forderungen, die für das Überleben der Ukraine notwendig seien.
Schneller NATO-Beitritt, mehr Hilfen durch Verbündete, Flugabwehr aus dem NATO-Territorium: Ein neues Konzeptpapier formuliert konkrete Forderungen, die für das Überleben der Ukraine notwendig seien.
Russland fehlen Truppen, deswegen bleibt Charkiw das Schicksal von Mariupol vorerst erspart. Putin denkt offenbar an Verhandlungen. Ein Gastbeitrag
Moskau meldet, es habe weitere Orte in der Grenzregion eingenommen. Die Ukraine hat derweil mehr als 4000 Zivilisten aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht. Der Überblick.
Ein Löwe sollte sich nicht mit einem Bären anlegen, warnte Merz den Kollegen Söder. Einem Drachen würde das freilich nur ein eisernes Lächeln entlocken.
Kiew baue darauf, dass die Beitrittsverhandlungen im Juni begännen. Zudem hofft Selenskyj, dass sein Land mit der Ankunft westlicher Waffen die Initiative an der Front zurückerlangen kann. Der Überblick.
Von der Ukraine war auf dem Roten Platz keine Rede, dafür kamen Gäste aus Guinea-Bissau, Kuba und Laos. So lief der 9. Mai in Moskau.
Pinchas Goldschmidt warnt in seiner Rede zur Übergabe des Karlspreises vor Hass auf Juden. In seiner Laudatio auf den ehemaligen Oberrabiner von Moskau sagt Robert Habeck, Antisemitismus sei tief ins „zivilisierte“ Europa eingeschrieben.
Pinchas Goldschmidt ist der Träger des Karlspreises 2024. Der ehemalige Oberrabiner von Moskau hat Russlands Angriff auf die Ukraine verurteilt. Unerschrocken kämpft er für Toleranz und interreligiösen Dialog.
Am Tag vor einer großen Militärparade preist der Kremlchef die Eurasische Wirtschaftsunion als Mittel gegen westliche Sanktionen. Der Verbund hat fünf Mitglieder, eines davon fühlt sich von Moskau im Stich gelassen.
Mit Drohgebärden reagiert Russland auf westliche Unterstützung der Ukraine. An Großbritannien ging wegen einer Aussage von David Cameron eine besonders deutliche Warnung.
Wegen des russischen Cyberangriffs auf die SPD ruft Deutschland seinen Botschafter für eine Woche aus Moskau nach Berlin zurück. Das darf nicht die einzige Maßnahme bleiben.
In der Ukraine erbeutete Militärfahrzeuge sollen die Russen auf Putins weitere Amtszeit einstimmen. Erwartet wird eine Regierungsumbildung und womöglich weitere Mobilmachungswellen.
In Russland erlebt die Strafpsychiatrie eine Renaissance: Vor allem Gegner des Kriegs in der Ukraine kann man so wegsperren, ohne dass sie politischer Straftaten angeklagt würden. Ein Gastbeitrag.
Wie das Auswärtige Amt bekannt gibt, soll sich Alexander Graf Lambsdorff für eine Woche in Berlin aufhalten und dann nach Russland zurückkehren. Der Schritt folgt auf den mutmaßlich russischen Cyberangriff auf die SPD.
Die Bundesregierung hat Russland für Cyberangriffe auf die SPD-Parteizentrale verantwortlich gemacht und Konsequenzen angekündigt. Auch die NATO will reagieren.
Putin hat kaum noch Freunde in Europa. Aber auf die autonome Region Gagausien in der Republik Moldau kann er zählen – und von dort aus die EU angreifen.
Er sei dankbar für die Entscheidung des US-Kongresses, seinem Land neue Waffen zu schicken, sagt der ukrainische Präsident. Mit der Lieferung dürfe es nun keine Probleme geben, mahnt Wolodymyr Selenskyj. Der Überblick.
Nach amerikanischer Darstellung hat Russland Chlorpikrin eingesetzt, um „taktische Gewinne auf dem Schlachtfeld zu erzielen“. Moskau streitet das ab.
Russlands Interesse am Westen ist nur noch destruktiv. Dennoch müssen sich die Europäer Gedanken darüber machen, wie sie auf der Grundlage von Eindämmung und Abschreckung mit diesem Gegner reden können. Ein Gastbeitrag.
Gidon Kremer und die Kremerata Baltica haben ein Album mit litauischer, lettischer und jüdischer Musik herausgebracht. Hier spricht er über das Baltikum und Russland in der Vergangenheit und der Gegenwart.
Deutschland und Italien kritisieren, dass Putin zwei ausländische Unternehmen unter die Kontrolle des staatlichen Gazprom-Konzerns stellt. Ein Schritt, der einer Enteignung gleichkommt.
Russland braucht für den Krieg chinesische Halbleiter, Computerchips und Navigationsausrüstung. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken droht deshalb bei seinem Besuch in Peking mit neuen Sanktionen.
An einer Moskauer Universität ist ein neue „politische Hochschule“ nach Iwan Iljin benannt worden. Kritiker nennen ihn einen Faschisten und fordern die Umbenennung. Machtvertreter wittern ein feindliches Komplott.
Im UN-Sicherheitsrat legt Moskau ein Veto gegen eine Bekräftigung des Weltraumvertrages ein. Washington sorgt sich nun wegen Russlands Nuklearplänen.
Am Beginn des Kriegs von Russland gegen die Ukraine stand 2014 die Annexion der Krim. Sie steht in einer mörderischen historischen Tradition, die mein Volk auslöschen will. Ein Gastbeitrag.
Mit dem Ökonom Timur Iwanow wurde ein langjähriger Stellvertreter des russischen Verteidigungsministers Sergej Schojgu inhaftiert.
Immobilien, Yachten und Champagner: Der luxuriöse Lebensstil eines Stellvertreters des russischen Verteidigungsministers war nie ein Geheimnis. Was bedeutet sein Sturz für die Machtverhältnisse in Moskaus Elite?
Die neue Ausgabe eines Klassikers nicht nur der jiddischen Literatur: „Von meinen Besitztümern“ sammelt Erzählungen von Pinkhes Kahanovitsh, der sich Der Nister nannte.
Selbstachtung für frustrierte Männer: In Russland werden Künstler verhaftet und Bücher vernichtet, doch die intellektuelle Buchmesse „Nonfiction“ in Moskau ist gut besucht. Frontsoldaten kommen aus der depressiven Provinz.
Im Herbst 2022 drohte Putin mit dem Einsatz von Atomwaffen. Derzeit ist er öffentlich ruhiger. Aber dem Westen bereiten andere Moskauer Nuklearpläne Sorgen.
Russland setzt verstärkt auf modifizierte Gleitbomben aus der Sowjetzeit: Sie haben eine zerstörerische Wirkung an der Front. Kiew kann sie kaum abwehren.
Europa oder Russland? Auch dank der Unterstützung populärer Fußballer und anderer Prominenter gewinnen die Demonstrationen gegen die Regierung in Tiflis an Zulauf. Doch die Regierung weicht nicht zurück.
Für „unerwünscht“ erklärt sind nun auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung und die Boris-Nemzow-Stiftung. Wer für sie arbeitet oder spendet, ist in Russland bedroht.
Fehleinschätzungen in Genf: Der Ökumenische Rat der Kirchen versteht die (Russische) Welt nicht mehr. Seine Leitung wurde vom Moskauer Patriarchen Kyrill rhetorisch übertölpelt. Ein Gastbeitrag.
Der Fall Jan Marsalek ist längst nicht mehr nur ein Wirtschaftskrimi. Der frühere Wirecard-Vorstand führte offenbar im Interesse des Kremls einen Spionagering, der bis nach Wien und London reichte.
Nach der Eroberung des Gebiets durch aserbaidschanische Truppen war unklar, was die 2020 stationierte Friedenstruppenmission dort noch soll. Nun zieht Moskau die verbliebenen Soldaten ab.