Erst bedroht, dann erstochen
Die Menschenrechtsaktivistin Jelena Grigorjewa ist in Sankt Petersburg brutal ermordet worden. Sie hatte auf der Todesliste einer homophoben Gruppe gestanden.
Die Menschenrechtsaktivistin Jelena Grigorjewa ist in Sankt Petersburg brutal ermordet worden. Sie hatte auf der Todesliste einer homophoben Gruppe gestanden.
Der Kampf um Idlib gerät für das Regime in Damaskus zu einem Debakel. Die kampferfahrenen Rebellen wehren sich seit Wochen gegen Assads Truppen. Daran ändern auch die vielen Luftangriffe syrischer und russischer Bomber nichts.
Russlands Machthaber schließen unabhängige Kandidaten von den Regionalwahlen im September aus. Das treibt die Menschen auf die Straße.
Wo früher die Sowjetunion war, herrschen heute oft Diktatoren, alte Seilschaften und Korruption. Immer mehr junge Leute, denen die eingeimpfte, angstvolle Einordnung ins Kollektiv fremd ist, wollen einen anderen Weg gehen.
Die Schlussakte von Helsinki schrieb scheinbar die Grenzen für alle Zeiten fest. Aber jetzt hatten die Menschen im Ostblock auch ein Dokument, auf das sie sich berufen konnten.
Russland hat den INF-Vertrag gekündigt und damit auch unsere Sicherheit ernsthaft in Gefahr gebracht. Moskau sollte seine letzte Chance nutzen, ihn zu retten. Andernfalls trägt es die alleinige Verantwortung für die Folgen. Ein Gastbeitrag des Nato-Generalsekretärs.
Sie rufen „Putin ist ein Dieb“ oder „Wir sind hier die Macht“: In Moskau demonstrieren am Sonntag einige tausend Menschen dafür, oppositionelle Kandidaten zur Wahl zum Moskauer Stadtparlament zuzulassen.
Nordatlantikpakt und Europäische Union rufen Russland dazu auf, das Ende des Vertrags über landgestützte nukleare Mittelstreckenraketen doch noch zu verhindern. Jens Stoltenberg spricht von einer „letzten Chance“.
Salvinis Lega soll laut einem Bericht in Moskau über finanzielle Hilfe verhandelt haben. Doch der italienische Innenminister widerspricht – auf die gewohnte Weise: schnodderig und mit einer Drohung.
Die Flammen über einem russischen Kraftwerk sollen mehr als 50 Meter in die Höhe schlagen. Mindestens sechs Menschen sind bei dem Brand verletzt worden.
Italiens Innenminister weist die Vorwürfe russischer Parteienfinanzierung zurück. Sie kamen von der Webseite „BuzzFeed“, die einen millionenschweren Öl-Deal aufgedeckt haben will.
In Russland stehen drei Schwestern vor Gericht, die nach jahrelangem Martyrium ihren Vater töteten. Bis heute haben Familienväter in dem Land „Züchtigungsrechte“.
Kinder der Galaxie: Der Moskauer Theatererneuerer Vsevolod Lissovsky bringt die Performance-Gruppe „Transformator“ nach Berlin, um den Stadtraum zu erforschen.
Auch wenn es kaum Chancen gebe, den INF-Vertrag noch zu retten, werde die Nato weiter an Russland appellieren, ihn zu erhalten, heißt es von der Militärallianz. Moskau wehrt sich jedoch gegen die Schuldzuweisung.
Die Berliner „Kunstwerke“ zeigen die slowakische Performerin Anna Daučíková. Auf vielschichtige Weise setzt sie sich mit der Frage auseinander, was es bedeutet transsexuell in Osteuropa zu sein.
Putin und der Pontifex sind um gute Beziehungen bemüht. Aus gutem Grund. Denn in gewissen Fragen sind sie aufeinander angewiesen.
14 Seeleute sterben nach einem verheerenden Feuer an Bord eines russischen U-Bootes. Der Kreml erklärt, der Brand sei im Batterieraum des atombetriebenen Bootes ausgebrochen – und hält sich mit weiteren Details zurück.
Wenn es um die Einhaltung und Verteidigung von Menschenrechten geht, ist Russland nicht unbedingt vorbildlich. Wie das Land mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte umgeht.
Bei einem Feuer in einem russischen U-Boot sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Der Brand sei bei Forschungsarbeiten in tiefen Gewässern entstanden.
Wladimir Putin hat nach langer Zeit mal wieder einen Londoner Chefredakteur zu einem Gespräch in den Kreml eingeladen. Dabei hat der russische Präsident mit dem politischen System des „Westens“ abgerechnet.
Die Daten russischer Nutzer sollen auf Servern in Russland gespeichert werden – und nur dort. Sonst droht eine Geldstrafe.
Viele Ostdeutsche haben ein ambivalentes Verhältnis zu Russland – wie auch zu Amerika. Sympathien für Wladimir Putin entspringen vor allem einer inneren Auflehnung gegen einen schier übermächtigen Westen.
Sie sind näher an Moskau als an Brüssel, aber im Herzen doch Europäer: In den ländlichen Regionen Lettlands herrscht trotz Abgelegenheit und Armut eine proeuropäische Stimmung.
Im kommunistischen Staat ist der Blick nach vorne gerichtet – in ein rationalisiertes Leben. Bis ins kleinste Detail ist das Wirtschaftsleben durchgeplant. Ein Russlandreisebericht.
Zuflucht in Stalins Reich: Der finnische Politikwissenschaftler und Diplomat René Nyberg erzählt, wie seine jüdische Familie mit einigem Glück der Vernichtung entkam.
Am Sonntag wählt die Ukraine ihren künftigen Präsidenten. 39 Kandidaten treten an. Doch eine realistische Chance zu gewinnen, haben nur drei von ihnen.
Am Sonntag wird in der Ukraine ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Petro Poroschenko hat die Ukraine seit 2014 als Präsident durch schwierige Zeiten geführt. Doch konnte er die Erwartungen an einen Neuanfang im Land erfüllen?
Der Gastransit durch die Ukraine soll nach russischem Willen schon vom nächsten Jahr an in Teilen unterbrochen werden. Das gefällt der EU und Deutschland nicht.
Ein Moskau-Besuch ukrainischer Parlamentarier kurz vor den Wahlen sorgt in Kiew für scharfe Kritik. Russische Medien sprechen indes von einer möglichen „Wiedergeburt der Zusammenarbeit“.
Die russischen Militärflugzeuge in Caracas sind nichts Geheimnisvolles, aber eine Warnung an Maduros Kritiker. Dieser kündigte zuletzt an „Terroristen“ verhaften zu wollen. Russisches Militär könnte dafür hilfreich sein.
Schlimmer als zu Sowjetzeiten? Nach der Gründung einer eigenständigen orthodoxen Kirche in der Ukraine warnen moskautreue Geistliche und Medien vor einer neuen Christenverfolgung – mit abwegigen Vergleichen.
In Putins Russland wollen immer mehr junge Leute Ordnungshüter werden. Was sie als Polizisten und Justizvollzugsbeamte erwartet, ist nichts für zarte Gemüter.
Täuschend echt aussehende E-Mails mit perfekt gefälschten Unterschriften: Wie russische Hackergruppen seit Monaten gegen politische Akteure in Europa durch gezielte Angriffe vorgehen.
Während der amerikanische Sondergesandte mit dem russischen Vizeaußenminister über die Venezuela-Krise spricht, erhebt Washington neue Sanktionen gegen das Maduro-Regime. Die Möglichkeiten seien längst nicht ausgeschöpft, sagt Präsident Trump.
Die Publizistin Masha Gessen beschreibt Russland als postkommunistischen Mafiastaat. Jetzt wird sie mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt.
Laut der algerischen Regierung soll das 82 Jahre Staatsoberhaupt dazu bereit sein, seine Macht an einen gewählten Präsidenten abzugeben. Nach den Massendemonstrationen hatte er umfassende Reformen und ein neues politisches System versprochen.