„Geld ist nicht Erdogans Beweggrund“
Der stellvertretende Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP, Ünal Ceviköz, über Präsident Erdogans Entscheidung, die Flüchtlinge loszuschicken und die Widersprüche seiner Außenpolitik.
Der stellvertretende Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP, Ünal Ceviköz, über Präsident Erdogans Entscheidung, die Flüchtlinge loszuschicken und die Widersprüche seiner Außenpolitik.
Der russische Leichtathletikverband ist seit 2015 wegen systematischen Dopings suspendiert. Nun akzeptiert der neue Verbandspräsident Jurtschenko die Vorwürfe der Manipulation – und entschuldigt sich.
Die Auslands-Esten galten immer als Gefahrenfaktor für die Sowjetunion: Über eine Kindheit im Exil während der Wendezeit – und den langen Weg zurück nach Hause.
Sie wollen ihr Land nicht in den Abgrund stürzen lassen. Daher proben Moskauer Jungakademiker die Solidarität und suchen neue Freiräume.
Tausende Demonstranten haben in Moskau an den vor fünf Jahren ermordeten Kreml-Kritiker Boris Nemzow erinnert. Gleichzeitig nutzten sie die Kundgebung, um gegen die von Präsident Wladimir Putin angekündigte Reform der russischen Verfassung zu protestieren.
Vor fünf Jahren war der Oppositionspolitiker auf einer Brücke am Kreml hinterrücks erschossen worden. Der Unmut der Demonstranten hängt nicht nur mit den stagnierenden Ermittlungen zusammen.
Nach syrischen Angriffen in der Provinz Idlib hofft die Türkei auf die Solidarität der Nato. Die Verärgerung unter den westlichen Alliierten aber ist groß – und mit Russland will sich niemand anlegen.
Der russische Präsident unterstützt Assads Ziel, die Herrschaft über ganz Syrien wiederzugewinnen. Doch Putin hat weiter reichende Interessen – und nimmt dafür auch den Zorn Erdogans in Kauf.
Frauendramen vom Kontrollverlust: Neue russische Theaterstücke wollen Traumata bewältigen. Unterdessen erfordert die Farce der Unrechtsjustiz starke Nerven.
Angela Merkel und Emmanuel Macron fordern von Wladimir Putin eine sofortige Waffenruhe in Syrien. Doch Russlands Präsident sieht sein Land im Kampf gegen Terroristen.
Amerikas Geheimdienste erwarten, dass der Kreml auch diesmal Donald Trump zum Wahlsieg verhelfen will. Soll Richard Grenell in Washington dafür sorgen, dass niemand Putin dabei stört?
Russland spricht bei einer möglichen Offensive seitens der Türkei in der syrischen Rebellenhochbuch Idlib von einem „Worst-Case-Szenario“ und sei strikt dagegen. Die Kontakte zur Türkei blieben jedoch weiterhin bestehen, um Spannungen zu Ankara zu vermeiden.
Sotschi, Syrien, IOC: Wenn Wladimir Putin ruft, ist Jelena Issinbajewa sofort zur Stelle. Jetzt schreibt die ehemalige Stabhochspringerin an Russlands neuer Verfassung mit – und sorgt für Spott und Häme.
Die syrischen Truppen rücken in Idlib ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vor. Die Türkei hält mit Unterstützung für die Rebellen dagegen – aber nur, solange das Moskau nicht zu sehr verärgert.
In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef erklärt Amerikas Präsident, dass er die „Gräueltaten“ der syrischen Regierung nicht länger unterstützen wolle. Die Türkei will mit Moskau am Montag über die kritische Lage beraten.
Die kommunistische Regierung unter Josef Stalin radikalisiert sich immer mehr und kämpft jetzt offen gegen jede religiöse Institution. Offenbar nicht nur aus ideologischen Gründen – sondern aus Kalkül.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg läutet die Alarmglocken. Im Bündnis heißt es, dass das „Gleichgewicht des Schreckens“ fraglich geworden sei.
Ein Mann hat bei seiner Verurteilung Suizid begangen. Trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen war es ihm gelungen, eine Waffe in den Saal zu schmuggeln.
Zwei Landtagsabgeordnete der bayerischen AfD waren als Beobachter bei der Parlamentswahl in Aserbaidschan. Im Gegensatz zur OSZE hatten sie überhaupt nichts zu bemängeln. Sie lobten sogar die Wahl unter dem Autokraten Alijew.
Offiziell besitzt der neue russische Ministerpräsident keine einzige Immobilie, doch Michail Mischustin wird üppiger Grundbesitz zugeordnet. Garant dafür ist die Nähe zur Macht.
Hat die israelische Luftwaffe 172 Menschen an Bord eines A320 über Damaskus absichtlich in Gefahr gebracht? Diesen Vorwurf erhebt die russische Armee.
Russische Senioren leben sehr bescheiden – viele können sich keine Medikamente leisten, Urlaub schon gar nicht. Private Initiativen wollen helfen, stoßen aber auf das Missfallen des Kremls.
Für gewöhnlich überlässt Präsident Erdogan das Schlachtfeld in der Provinz Idlib seinen syrischen „Brüdern“. Aber den Angriff von Assads Armee auf fünf türkische Soldaten wollte er nicht unbeantwortet lassen.
Mit etwas Verspätung sind die mehr als 120 Rückkehrer aus China am Samstagnachmittag in Frankfurt am Main eingetroffen. Die Maschine hatte zuvor keine Genehmigung für eine Zwischenlandung in Moskau erhalten und auf Helsinki ausweichen müssen.
Der Komiker Alexander Dolgopolow hat sich über Präsident Putin lustig gemacht – und verlässt nun Russland, weil ihm dort eine Strafe droht. Seine Videos macht das nur noch beliebter.
Die Israelin Naama Issachar war in Moskau wegen Drogenschmuggels verurteilt worden. Nun hat Präsident Putin sie begnadigt. Das könnte Israels Ministerpräsident Netanjahu im Wahlkampf helfen.
Ein diplomatischer Drahtseilakt: Bayerns Ministerpräsident Söder besucht Moskau und trifft Präsident Putin. Er will keine „Nebenaußenpolitik“ machen, hat aber durchaus die Absicht sich auf der Weltbühne zu profilieren.
Die Hälfte der nun bekanntgegebenen Regierungsmitglieder in Russland ist neu, doch die Getreuen von Präsident Putin sind noch immer dabei.
In Jerusalem erinnert das erste „Welt-Holocaust-Forum“ an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Ohne politische Verwerfungen läuft das nicht ab – ein russischer Oligarch spielt dabei eine pikante Rolle.
So wurde in Europa Geschichte gemacht: In ihrem neuen Roman „Wendezeit“ schreibt Kristina Spohr über die politische Neuordnung der Welt in den „Scharnierjahren“ um 1990.
In Tatarstan baut eine Politikerin ihre Stadt um – mit Beteiligung der Bevölkerung. Studierte Planer haben weniger zu sagen. Ist Demokratie gut für den Städtebau?
Kritik am Hitler-Stalin-Pakt ist unpatriotisch: Wer in Russland die Politik des Sowjetdiktators während des Kriegs kritisch darstellt, kann Schwierigkeiten bekommen. Wie es wirklich war, sagt der Präsident.
Wenn in Berlin über Libyen verhandelt wird, geht nichts ohne Erdogan und Putin. Sie bauen ihre Macht in der arabischen Welt aus und machen Europa Angst.
Die Bemühungen um Frieden in Libyen kreisen vor allem um Chalifa Haftar. Er gilt als ausgesprochen stur - sogar seinen Förderer Putin stieß er vor den Kopf. Auf Betreiben der Vereinigten Arabischen Emirate?
Der Sondergesandte der Vereinten Nationen, Ghassan Salamé, spricht über die Hoffnungen der Libyer auf eine Waffenruhe. Seine Erwartungen an die Berliner Konferenz sind hoch.
Nach der Abreise des libyschen Warlords Haftar von Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau ist besonders die Türkei erzürnt. Ein weiteres Treffen in Berlin am Wochenende sei jetzt gegenstandslos, sagt Außenminister Cavusoglu.