Haftar setzt auf Sieg
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche General Haftar hat den Verhandlungsort Moskau verlassen, ohne einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Sein Rivale Sarradsch hatte dies am Montag getan, doch Haftar bat erst einmal um Bedenkzeit.
Die libyschen Konfliktparteien haben eine Waffenruhe vereinbart. Am Wochenende wollen die Präsidenten Russlands und der Türkei nach Berlin kommen, um über die Zukunft des Landes zu sprechen.
Ob Fayez Sarradsch und Chalifa Haftar bei Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau direkt miteinander sprechen, ist unklar. Russland und die Türkei zeigen mit dem Treffen: Ohne sie ist in der Libyen-Frage nichts zu erreichen.
Nord Stream 2, Iran, Libyen: Bundeskanzlerin Merkel findet in Moskau bei Präsident Putin etliche Gemeinsamkeiten.
„Wir sind uns einig, dass wir alles daran setzen sollten, das Abkommen zu erhalten“, sagt die Kanzlerin bei ihrem Besuch in Moskau. Irans Geständnis zum Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs nennt sie einen „wichtigen Schritt“.
Sie fliegen 850 Meter pro Sekunde und bis zu sechs Kilometer hoch: russische Flugabwehr-Raketen des „Tor“-Systems. Teheran hatte mit Moskau 2005 einen Liefervertrag ausgehandelt.
Durch die Gasleitung Turkstream weiten Moskau und Ankara ihren Einfluss in Südosteuropa erheblich aus. Leidtragender ist vor allem die Ukraine. Doch auch die EU ist besorgt.
Angeblich hatte der iranische General 2015 persönlich im Kreml vorgesprochen, um Putin zum Militäreinsatz in Syrien zu bewegen. Jetzt spricht Russland in der Region ein entscheidendes Wort mit.
Als Stalin seinen titanischen Industrialisierungsplan in Angriff nahm, waren die Staatskassen leer. Deswegen entstanden staatliche Valutaläden, die der Bevölkerung die „goldene Sahneschicht“ ihrer Ersparnisse abnahmen.
Dass Gernot Erler ausgerechnet 1970 Mitglied der SPD wurde, war kein Zufall. In einem Gastbeitrag schildert er, wie ihn die Ereignisse dieses Jahres geprägt haben.
Erdogan will die international anerkannte Regierung unter Ministerpräsident Fajez Sarradsch in Tripolis mit einer Militärintervention stützen. Russland spricht von einer alarmierenden Entscheidung der Türkei.
Das türkische Parlament hat der Entsendung von Soldaten nach Libyen zugestimmt. Die Opposition fürchtet, das Land werde in einen Bürgerkrieg verwickelt – und müsse mit einer neuen Flüchtlingswelle rechnen. Kritik kommt aus Moskau und Washington.
Von Samoa über Australien und Hongkong, von Moskau über London bis Rio de Janeiro: Überall auf der Welt begrüßen die Menschen das neue Jahr ausgelassen. Die größte Party Deutschlands steigt in Berlin.
Es ist das erste Abkommen zwischen Kiew und Moskau nach mehr als fünf Jahren totaler Konfrontation im Ukraine-Konflikt: Nach tagelangen Verhandlungen unterschrieben der russische Staatskonzern Gasprom und der ukrainische Energieversorger Naftogaz die Vereinbarung zum Gastransit.
Informationen aus Amerika haben nach russischen Angaben geholfen, einen Anschlag in Sankt Petersburg zu verhindern. Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror ist nicht selten – trotz geopolitischer Differenzen.
Alireza Firouzja ist gerade 16 Jahre alt. Schon gibt es Vergleiche mit Weltmeister Magnus Carlsen. Bei der Schnellschach-WM wird der Iraner Zweiter. Doch ginge es nach seinem Verband, hätte er gar nicht antreten dürfen.
Vor 20 Jahren ermordete eine Todesschwadron in Weißrussland Oppositionelle – auf Befehl von oben. Nun sagt ein Täter aus.
Montenegro hat ein Gesetz verabschiedet, um den Besitz kirchlicher Immobilien neu zu regeln. Doch eigentlich geht es um mehr: das Staatsbildungsprojekt eines einstigen Jungsozialisten und die Beziehungen des Landes zu Serbien.
Mit seinem Sieg bei der Schnellschach-WM hält Magnus Carlsen nun die drei wichtigsten Titel in seiner Sportart. Für Aufsehen sorgt aber auch der gerade 16 Jahre alte Zweitplazierte – nicht nur am Brett.
„Ich konnte ihn ja nicht nicht abschicken“ sagt der Chef der russischen Anti-Doping-Agentur über den offenbar nicht besonders aussichtsreichen Einspruch gegen die Sanktionen der Wada.
Vor 40 Jahren marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein – und stürzte das Land ins Chaos. Aber auch für Moskau war die Intervention ein Fehlschlag. Was lässt sich daraus lernen?
Russlands Strafverfolger gehen von Neuem gegen die Opposition vor. Ein junger Mann wird zum Wehrdienst eingezogen. Nawalnyj spricht von Entführung – und gerät abermals in den Fokus der Sicherheitskräfte.
40 Manöver führt die Nato nach Aussage von Russlands Verteidigungsminister Schojgu jedes Jahr durch. Diese hätten eine klare antirussische Ausrichtung, sagt er. Präsident Putin fordert die Beobachtung des Bündnisses.
Erst im Nebenberuf findet man den wahren Zugang zur Gemeinde: Wie ein russisch-orthodoxer Priester in Moskau den eigenen Horizont erweiterte – und den von Ordnungshütern, die ihn kontrollierten.
Kiew und Moskau haben mit Brüssel die Rahmenbedingungen für einen neuen Vertrag ausgehandelt.
Mit Öl, Gas und Söldnern kämpft Russland um Einfluss von Venezuela bis Libyen. Gerhard Schröder und ein früherer Stasi-Agent helfen ihm dabei.
Vom Hergang der Schießerei vor dem Moskauer Sitz des Geheimdiensts FSB kursieren verschiedene Versionen. In Moskau werden Informationen über den Schützen bekannt. Ein möglicher terroristischer Hintergrund wird untersucht.
Die CDU in Sachsen-Anhalt wendet sich gegen Robert Möritz, in Moskau fallen Schüsse und Lufthansa-Chef Spohr will die Wartezeiten am Frankfurter Flughafen verbessern. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Sprinter.
In Moskau ist die Zentrale des russischen Geheimdienstes FSB angegriffen worden. Dabei wurde ein Mitarbeiter getötet, fünf weitere Menschen verletzt. Der Täter sei „neutralisiert“ worden. Die Behörden gehen offenbar von einem Terroranschlag aus.
Nach monatelangen Verhandlungen haben Russland und die Ukraine sich im Grundsatz auf einen neuen Gasvertrag geeinigt. Damit scheint ein neuer „Gaskrieg“ wie 2009 abgewendet. Russisches Gas soll weiter durch die Ukraine fließen.
In der russischen Hauptstadt Moskau hat ein Bewaffneter mehrere Schüsse in der Nähe der Zentrale des Inlandsgeheimdienstes FSB abgegeben. Dem FSB zufolge gibt es mehrere Verletzte. Der Angreifer sei „ausgeschaltet“ worden.
Im Fall des ermordeten Georgiers habe Moskau auf ein offizielles Auslieferungsgesuch verzichtet, gesteht Wladimir Putin bei seiner jährlichen Pressekonferenz ein. Russland hatte Berlin vorgeworfen, einen Gesuchten nicht auszuliefern.
Die vierjährige Sperre für Olympische Spiele und Weltmeisterschaften will Russland nicht akzeptieren. Die russische Antidoping-Agentur wird beim Cas Einspruch einlegen - so wie Präsident Putin das gefordert hatte.
Vor der Weihnachtspause liefert Maybrit Illner in rasendem Tempo mit gut vorbereiteten Gästen ein Beispiel, wie komplizierte sicherheitspolitische Themen diskutiert werden können. Kaum durch Vereinfachung.
Wie erwartet hat Russland zwei deutsche Diplomaten ausgewiesen. Im Fall um den in Berlin erschossenen Georgier deutet nichts auf eine Mithilfe Moskaus bei der Aufklärung hin. Vielmehr treibt Putin ein aus anderen Fällen bekanntes Spiel.