Drei Spitzenmanager nach Öl-Unglück festgenommen
21.000 Tonnen Dieselöl waren vergangene Woche ausgelaufen. Die Ausbreitung konnte bisher nicht gestoppt werden. Nun sind in Russland drei Führungskräfte der Betreiberfirma festgenommen worden.
21.000 Tonnen Dieselöl waren vergangene Woche ausgelaufen. Die Ausbreitung konnte bisher nicht gestoppt werden. Nun sind in Russland drei Führungskräfte der Betreiberfirma festgenommen worden.
Sergej Sobjanin beendet das „Selbstisolationsregime“ in der russischen Hauptstadt früher als geplant. Das wirkt wie ein Bruch mit seinen Maßstäben: Noch vor kurzem hat der Bürgermeister vor verfrühten Lockerungen gewarnt.
Die Zeit für eine Rettung des letzten großen atomaren Abrüstungsabkommens „New Start“ wird knapp. Nun wollen sich Amerika und Russland überraschend noch in diesem Monat zu strategischen Gesprächen treffen.
Russland in Siegesstimmung: Moskau verordnet sich neue Quarantäneregeln. Einige sind freilich so absurd, dass sie auf Youtube parodiert werden. Und Polizisten fühlen sich ohnehin nicht an sie gebunden.
Donald Trump reißt ein weiteres Stück Rüstungskontrolle ein: Warum die übrigen Nato-Staaten die Kündigung des Open-Skies-Vertrags verhindern wollen.
Ein geborstener Dieseltank in einem Kraftwerk sorgt für ein riesiges Kraftstoffleck, dessen Ausmaße sogar auf Satellitenbildern zu sehen sind. Präsident Putin zeigt sich empört. Aufräumarbeiten werden sehr schwierig.
Parks in Paris, Einkaufszentren in Moskau, der Große Basar in Istanbul und das Kolosseum in Rom: Die Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus sind am Montag europaweit weiter gelockert worden.
Seit mehr als zwei Monaten gibt es in Moskau – Europas größter Stadt – strenge Ausgangssperren. Obwohl die Corona-Zahlen weiter viel stärker steigen als etwa in Deutschland, dürfen die Menschen zumindest zeitweise auf die Straße gehen, Läden sollen öffnen.
Der G7-Gipfel in Amerika wird verschoben. Das Treffen war für Mitte Juni geplant, Merkel hätte wegen Corona nicht anreisen wollen. Trump will die G7 nun um einige Länder erweitern. Moskau will aber nicht bloß Zuschauer sein.
Eine kleine Gruppe presst gemeinsam Syrien aus, unter ihnen: Machthaber al Assad und sein Cousin, der Oligarch Makhlouf. Nun sind sie aneinandergeraten. Gerät eine Säule der Herrschaft der Assads ins Wanken?
Am 24. Juni will Wladimir Putin die Moskauer Militärparade nachholen. Doch in den Regionen scheint das Coronavirus alles andere als besiegt – und Regionaloberhäupter fälschen Zahlen, um besser dazustehen.
Yandex ist Russlands größter IT-Konzern. Er nutzt die Corona-Krise, um sich im Alltag der Russen noch mehr festzusetzen. Das zeigt sich nicht nur an der Nutzung seiner Suchmaschine, sondern auch in ganz anderen Bereichen.
Er hat den Krieg überlebt, wurde von Berlin nach Moskau gebracht – und soll dort zunächst „Hitler“ genannt worden sein. Der nun verendete Alligator „Saturn“ war ein Zeitzeuge. Ein Nachruf.
Das Tier war in den Wirren des Zweiten Weltkrieges von Berlin nach Moskau gebracht worden. Seit 1946 lebte Saturn im Zoo der Stadt. Nun soll der Alligator ausgestopft und in einem Museum gezeigt werden.
Deutschland will Russland zur Beibehaltung des Vertrags bewegen. Moskau wiederum macht Amerika Vorwürfe – und blickt skeptisch auf die Zukunft des „New-Start“-Abkommens.
Trump kündigt den Rückzug aus einem weiteren internationalen Abkommen an: Der „Open Skies“-Vertrag erlaubt 34 Staaten Beobachtungsflüge im Luftraum der Partner. Trump wirft Russland Vertragsverletzung vor.
Auf kurze Sicht wird es in der Corona-Krise Veränderungen geben: Manche werden sterben, manche die Arbeit verlieren oder bankrott gehen. Aber die Überlebenden werden sich bemühen, alles wieder so zu machen, wie es war.
In der Nordkaukasus-Teilrepublik Dagestan ist die Situation mit dem Coronavirus außer Kontrolle. Die Führung hat sich nun an Moskau gewandt – und offenbart die Ausmaße der Pandemie in Russland.
Alma Bestvater hatte den Traum von der Teilnahme an Olympia. Dann traf sie ein schwerer Schlag. Durch die Verschiebung der Spiele hat sie nun wieder Hoffnung. Und doch gibt es für die Kletterin viele Fragezeichen.
Die Pandemie hat Russland schwer getroffen. Aber Ärzte klagen nicht über fehlendes Gerät und Schutzausrüstung – sie könnten sonst aus dem Fenster stürzen. Denn: Die mysteriösen Todesfälle unter Medizinern häufen sich.
Hackerangriffe, Söldner in Libyen, Bomben auf Syrien: Russland bedroht Europa an vielen Fronten. Ein altes Rezept könnte helfen: Härte und Kooperation zugleich.
Präsident Putin will Russlands Corona-Maßnahmen als Erfolg präsentieren. Berichte über gestiegene Todeszahlen in ausländischen Medien werden als „Fake News“ gebrandmarkt. Pathologen müssen andere Todesursachen als Covid-19 finden.
Deutsche Ermittler sind sicher, dass Moskau hinter dem Hackerangriff auf den Bundestag vor fünf Jahren steht. Die Bundeskanzlerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Russland. Doch dort gibt man sich gelassen.
Trotz hoher Infektionszahlen verkündet Wladimir Putin, dass die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung gelockert werden sollen. Konkrete Entscheidungen überlässt Russlands Präsident aber lieber anderen: den Regionaloberhäuptern.
Die offiziellen Corona-Zahlen in Russland steigen rapide. Anfangs hatte die Regierung die Lage beschönigt. Jetzt ist Putins Sprecher selbst mit dem Virus infiziert und wird im Krankenhaus behandelt. Eine Chronologie des Versagens.
Wegen der Coronavirus-Pandemie war die traditionelle Militärparade zum Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland in Moskau abgesagt worden - anders in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Dort marschierten tausende Soldaten durch die Innenstadt.
Zum Tag des Sieges über Hitler-Deutschland erinnert der russische Präsident an die Verdienste der Sowjet-Soldaten. Die Opfer würden niemals vergessen. Russland sei unbesiegbar.
Das Kriegsgedenken in Russland war immer eine staatliche Inszenierung. Aber es war stets auch sehr viel mehr. Wie sich die Bedeutung des 9. Mai 1945 über die Jahrzehnte gewandelt hat. Ein Essay.
In Russland regen sich immer mehr Umweltproteste. Auch in Tscheljabinsk, einem Zentrum der Schwerindustrie im Ural. Doch der Kampf gegen mächtige Gegner ist mühsam – und viele haben ihre Heimat schon aufgegeben.
Putin hat sich dazu durchgerungen, die Parade zum 75. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg abzusagen – wegen der Corona-Pandemie. Der Autokrat Lukaschenka lässt in Minsk trotzdem aufmarschieren. Ein weiterer Affront gegen Russland.
Die Deutsche Welle sendet ein deutsch-russisches Videokonzert zum Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkriegs. Es wurde in leeren Konzertsälen in Berlin, Moskau und Sankt Petersburg aufgezeichnet und will auch durch die Quarantäne helfen.
Russland ringt mit dem Doppelschock von Corona-Pandemie und Ölpreiskollaps. Dennoch steckt der Kreml in seiner aggressiven Außenpolitik nicht zurück.
In der Nähe von Moskau entsteht die dritthöchste orthodoxe Kirche der Welt. Sie ist den Streitkräften der Russischen Föderation gewidmet – und erregt Ärger mit fragwürdigen Mosaikbildern.
Kleines vaterländisches Kriegsgerät: Eine Moskauer Gedenkfeier für den Erfinder, Musiker und Meisterspion Leon Theremin, der eigentlich nur ohne Anstrengung Töne erzeugen wollte.
Michail Mischustin wird sich nun zurückziehen, um keine weiteren Kabinettsmitglieder anzustecken. Für Russland ist es ein weiteres Zeichen, wie schlecht es in der Krise um das Land bestellt ist.
Kleine Geheimnisse: Im Online-Programm „Selbstisolation“ des Moskauer Kunstmuseums „Garage“ geht der Besucher auf künstlerische Schatzsuche. Diese führt uns zu Werken von Künstlern aus dem Untergrund.