Mehr als 130 Menschen in Moskau festgenommen
Die Demonstranten waren spontan zusammengekommen. Wegen Behinderung des Verkehrs wurde die Versammlung aufgelöst. Protest gab es auch in Sankt Petersburg.
Die Demonstranten waren spontan zusammengekommen. Wegen Behinderung des Verkehrs wurde die Versammlung aufgelöst. Protest gab es auch in Sankt Petersburg.
Niemand hatte sich so gründlich auf seine Mission vorbereitet wie die deutschen Kommunisten in Moskau. Die „Brigade Ulbricht“ war programmatisch und organisatorisch allen anderen Kräften überlegen. Im Juli 1945 war Ost-Berlin fest in ihrer Hand.
Zermürbung aller Kritiker: Die russische Zivilgesellschaft kämpft gegen die neue Welle von Willkürjustiz. Über den Spionagevorwurf gegen den Journalisten Iwan Safronow empören sich sogar Kremlreporter.
Weil Russland und China es so wollen, wird die Hilfe für die syrische Zivilbevölkerung eingeschränkt. Wenn man dagegen schon nichts tun kann, muss man die Dinge deutlich beim Namen nennen, statt sich in Floskeln zu flüchten.
Nur wenige Wochen nach dem letzten Skandal sind 44,5 Tonnen Kraftstoff ins russische Nordpolarmeer ausgelaufen – der Vorfall ist auf dasselbe Unternehmen zurückzuführen.
Wochenlang stritten die Länder im UN-Sicherheitsrat um eine Fortsetzung der humanitären Hilfe in Syrien. Am Samstag einigte sich das Gremium nun auf eine neue Regelung. Die Notlage vor Ort könnte sich dennoch zuspitzen.
Sergej Furgal, der Gouverneur des Gebiets Chabarowsk im Fernen Osten Russlands, ist festgenommen worden, weil er an zwei Morden vor 15 Jahren beteiligt gewesen sein soll. Oder doch, weil er Putin ein Dorn im Auge ist?
Moskau und Washington verhandeln schon länger über das Atomwaffenabkommen New-Start. Doch Russlands Außenminister bezweifelt, dass die Amerikaner an einer Einigung interessiert sind.
Die russische Regierung kritisiert die amerikanischen Sanktionen gegen das syrische Regime – und blockiert zugleich Hilfslieferungen im UN-Sicherheitsrat. Wird es Deutschland gelingen, bis Freitag noch eine Einigung zu erreichen?
In Syrien beginnt eine neue Phase des Konflikts. Ausländische Mächte kämpfen um Macht und Einfluss. Besonders intensiv tobt der Wettstreit zwischen Russland und Iran.
Russlands Geheimdienst hat einen mutmaßlichen Nato-Spion festgenommen. Iwan Safronow war ein Berater der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Seine Verhaftung soll aber im Zusammenhang mit seinem früheren Job als Journalist stehen.
Selbstversuche und Zwangsverpflichtung: In Russland werden die Präparate gegen Corona in zweifelhaften Verfahren getestet, um den ambitionierten Zeitplan von Präsident Putin einzuhalten.
Österreich kann bei der Aufklärung des Anschlags auf einen Tschetschenen nicht auf Hilfe der russischen Justiz hoffen. Die ist mit der Verfolgung von Journalisten beschäftigt.
Die Präsenz amerikanischer Truppen in Deutschland ist nicht nur wichtig für die Nato und die atlantische Gemeinschaft. Sie sichert auch Amerikas Fähigkeit zu globaler Präsenz. Ein Gastbeitrag.
Der Pianist und Komponist Nikolai Kapustin war ein Pionier der russischen Jazz-Szene, der spät zu internationalem Ruhm gelangte. Jetzt ist er mit 82 Jahren in Moskau gestorben.
Russland bekommt eine neue Verfassung. Das Grundgesetz, das dem Präsidenten Wladimir Putin das Regieren bis 2036 ermöglicht, wurde mit großer Mehrheit angenommen, teilte die Wahlkommission nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen mit.
Haben russische Agenten den Taliban Prämien für die Tötung amerikanischer und anderer ausländischer Soldaten angeboten? Das Dementi von Trump, Putin und den Taliban sagt nicht viel aus. Es gibt aber einen anderen Grund, der dagegen spricht.
Eine Videoaufzeichnung zeigt einen um die Gunst des Kremlchefs buhlenden französischen Präsidenten. Was hat es damit auf sich?
Kirill Serebrennikow wurde in Moskau für schuldig befunden, eine kriminelle Vereinigung gegründet und 1,6 Millionen Euro gestohlen zu haben. Seine Haftstrafe von drei Jahren wurde zur Bewährung ausgesetzt: Jubel vor dem Gerichtsgebäude.
Im Verfahren gegen Kirill Serebrennikow, das als Schauprozess gegen die liberale Kunstszene in Russland gilt, war noch Stunden nach dem Urteil das Strafmaß offen. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft gefordert. Jetzt wurde es verkündet.
Ein Gericht in Moskau hat den Kreml-kritischen Starregisseur Kirill Serebrennikow wegen angeblicher Unterschlagung öffentlicher Gelder schuldig gesprochen. Das Strafmaß ist noch nicht bekannt. Serebrennikow spricht von einem politischen Prozess.
Gleich zwei Berliner Festivals versuchen sich an einer Vermessung der osteuropäischen Theaterlandschaft. Dass diese im Westen wahrgenommen wird, ist für manches Ensemble überlebenswichtig.
Die Kanzlerin fühlt sich Russland nahe. Aber Angela Merkel sieht auch klar, dass Putin Deutschland schwächen und spalten will – mit allen Mitteln. Kürzlich hat sie das im Bundestag überraschend deutlich gemacht. Was tun?
Über hundert Millionen Russen stimmen über eine Verfassungsreform ab. Wie die Abstimmung ausgehen soll, hat Putin schon vorausgesagt. Dabei wird nichts dem Zufall überlassen.
Die Gegenwart ähnelt zunehmend einem Schelmenroman, in dem der Held missliebige Partner bezaubert, verschreckt oder liquidiert: Russland erlebt den Beginn eines neuen Zeitalters, in dem Putin das Coronavirus und alles andere besiegt. Ein Gastbeitrag.
Inmitten der Corona-Pandemie ist in Moskau die gigantische Militärparade zum 75. Jahrestag des Siegs der Sowjetunion über Nazi-Deutschland nachgeholt worden. Von dem Spektakel erhofft sich Präsident Wladimir Putin Rückenwind für eine umstrittene Verfassungsreform.
Wegen der Corona-Pandemie findet die russische Militärparade zum 75. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland nun anderthalb Monate später statt. Mit den Feierlichkeiten will Putin die Stimmung heben – denn ein wichtiges politisches Ereignis steht an.
In Wien verhandeln Amerika und Russland über die Zukunft des atomaren Abrüstungsvertrages „New Start“, der 2021 ausläuft. Moskau will eine Verlängerung, doch Washington stellt klare Bedingungen – und will China dabei haben.
Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Moskau in seinem umstrittenen Strafverfahren sechs Jahre ins Gefängnis. Eine Geldstrafe droht ihm zusätzlich.
Vom russischen Kommunikationsminister als „Partisaneneinheit“ bezeichnet: Die liberale Qualitätszeitung „Wedomosti“ steht in Moskau kurz vor ihrem traurigen Ende.
Ein staatlicher Auftragsmord erfordert eine entschiedene Reaktion. Mit einer Politik des Appeasements stoppt man den Kreml nicht.
Lange hat die Bundesregierung zurückhaltend auf den mutmaßlichen russischen Auftragsmord im Tiergarten reagiert. Doch nun hat der Generalbundesanwalt Anklage erhoben. Die Indizien scheinen erdrückend.
Die Allianz zieht Konsequenzen aus der russischen Einsatzdoktrin für Nuklearwaffen. Ihre Mitglieder einigen sich auf ein Konzept, wie es seit den heißesten Zeiten des Kalten Krieges nicht existiert hat.
Berlin hat es Trump leicht gemacht, im Wahlkampf die deutsche Karte zu spielen. Doch schadet er mit dem Truppenabzug auch den Interessen Amerikas.
Paul Whelan soll in Russland spioniert haben. Seine Verhaftung nennt er eine „absurde politische Entführung“. Nach dem Urteil könnte es zu einem Gefangenenaustausch kommen.
Die Nicht-Stationierung von Truppen an der Ostflanke des westlichen Verteidigungspaktes ist vertraglich nicht garantiert. Das Abkommen stammt aus einer Zeit, in der Moskau noch als Friedenspartner gesehen wurde.